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18.01.2013 20:06

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Aktien New York: Weiter kaum Veränderung nach Vortagesrekorden

Siemens zu myNews hinzufügen Was ist das?


    NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem kräftigen Anstieg vom Vortag hat es am US-Aktienmarkt am Freitag wenig Bewegung gegeben. Auch positiv aufgenommene Wachstumsdaten aus China sowie erfreuliche Zahlen von General Electric (General Electric (GE)) (GE) und Morgan Stanley lockten die Anleger bis knapp zwei Stunden vor Handelsende nicht aus der Reserve. Der Dow Jones Industrial (Dow Jones) pendelte um seinen Vortagesschluss mit dem höchsten Stand seit Oktober und rückte zuletzt um 0,03 Prozent auf 13.600,19 Punkte vor. Für den breiter gefassten S&P 500 Index (S&P 500) ging es auf dem höchsten Niveau seit fünf Jahren minimal um 0,01 Prozent nach unten auf 1.480,85 Punkte.

 

    An der Nasdaq belastete die Reaktion auf die Intel-Zahlen aus dem späten Handel vom Donnerstag: Hier verlor der Composite Index (NASDAQ Composite) 0,27 Prozent auf 3.127,81 Zähler und der Auswahlindex NASDAQ 100 sank um 0,39 Prozent auf 2.736,47 Punkte. Das von der Universität Michigan ermittelte und im Januar überraschend eingetrübte Konsumklima zeigte kaum Auswirkungen.

 

    Ein florierendes Geschäft mit Aktien hatte der Investmentbank Morgan Stanley zum Jahresende die Rückkehr in die Gewinnzone ermöglicht. Die Bank hatte sowohl im Vorquartal als auch Ende 2011 rote Zahlen geschrieben. Mit ihrem Ergebnis übertraf die Bank die Erwartungen der Experten deutlich, die Aktien sprangen um 7,13 Prozent nach oben.

 

    Für die Papiere des großen Siemens-Rivalen (Siemens) General Electric ging es um 3,29 Prozent nach oben auf den ersten Platz im Dow. Trotz des rauen Umfelds in der Weltwirtschaft hatte der Konzern seinen Wachstumskurs fortgesetzt. "Die Aussichten für die Industrieländer bleiben unsicher, aber wir sehen Wachstum in China und in rohstoffreichen Ländern", sagte Vorstandschef Jeff Immelt.

 

    Weniger gut kam die Bilanz von Intel an. Die Anteile des Halbleiterkonzerns rutschten um 6,83 Prozent an das Ende des Leitindex. Die schwachen Verkäufe von Tischrechnern und Notebooks machen Intel weiterhin zu schaffen. Die Deutsche Bank senkte ihre Prognosen und ihr Kursziel und reagierte damit auf unerwartet hohe Investitionen, die zunächst belasten und erst danach Früchte tragen dürften./ag/he

 

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