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29.06.2011 21:34

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Tipps der Analysten: Neue Einschätzung für Allianz, MAN und Credit Suisse

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Tipps der Analysten: Neue Einschätzungen für Allianz und MAN
Die europäischen Analysten haben ihre Kursziele und Ratings für eine Vielzahl von Unternehmen angepasst, u. a. Allianz, Bank of America, Credit Suisse und MAN. Ein Überblick auf finanzen.net.

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 29.06.2011

 

ADIDAS

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat Adidas (adidas) nach Quartalszahlen des Wettbewerbers Nike auf "Add" mit einem Kursziel von 56,00 Euro belassen. Analyst Christoph Dolleschal wertete in einer Studie vom Dienstag insbesondere die gestiegenen Bestellungen sowie den höheren Absatz in Nordamerika und China positiv. Ein kleiner Grund zur Sorge sei die verhaltene Entwicklung in Europa. Insgesamt gingen von den Resultaten aber positive Signale für den deutschen Sportartikel-Hersteller aus.

 

ALLIANZ

 

    LONDON - Morgan Stanley hat die Aktie der Allianz von "Equal-weight" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 111,50 auf 124,20 Euro (Kurs 95,07) angehoben. Er ziehe die Allianz den anderen Schaden- und Unfallversicherern vor, schrieb Analyst Jon Hocking in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Bei einer tiefgehenden Analyse des Sektors zur Methodenfindung, um Aktien einer homogenen Gruppe zu bewerten, hätten die Münchener in puncto Cashflows, Investitionen und Kapitalstabilität am besten abgeschnitten.

 

BANK OF AMERICA

 

    FRANKFURT- Independent Research hat das Kursziel für die Aktien der Bank of America nach Medienberichten über eine mögliche Vergleichszahlung von rund 8,5 Milliarden US-Dollar von 13,00 auf 12,00 (Kurs: 11,10) Dollar gesenkt, das Anlagevotum aber auf "Halten" belassen. Es sei zu erwarten, dass der US-Bankkonzern im Zusammenhang mit Klagen geschädigter Käufer von hypothekenbesicherten Wertpapieren wegen falscher beziehungsweise unvollständiger Angaben eine hohe Entschädigungszahlung leisten müsse, schrieb Stefan Bongardt in einer Studie vom Mittwoch.

 

BECHTLE

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Bechtle von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 40,00 Euro belassen. Angesichts eines Umsatzanteils von 67 Prozent in Deutschland lasse sich mit der Aktie auf die boomende deutsche Wirtschaft setzen, schrieb Analyst Uwe Schupp in einer Studie vom Mittwoch. Mit einem ordentlichen Umsatzanteil an Aufträgen der öffentlichen Hand profitiere Bechtle zudem von unerwartet hohen Steuereinnahmen.

 

BRENNTAG

 

    HAMBURG- Die Privatbank Berenberg hat das Anlagevotum für Brenntag auf "Hold" mit einem Kursziel von 84,00 Euro belassen. Der Chemikalienhändler habe jetzt seine Bankverbindlichkeiten zu günstigen Konditionen refinanzieren können, schrieb Analystin Alexandra Roche in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Der durchschnittliche Zinssatz, den Brenntag für seine Schulden zahlen müsse, werde sich dadurch von 5,5 auf 4,25 Prozent ermäßigen. Sie habe ihre Gewinnschätzung je Aktie für 2012 entsprechend um drei Prozent angehoben.

 

BRENNTAG

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Brenntag nach einer erfolgreichen Refinanzierung auf "Buy" mit einem Kursziel von 90,00 Euro belassen. Die Konditionen für die neuen Kreditlinien dürften sich von 2012 an positiv bemerkbar machen, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Mittwoch. Da er aber bereits mit dieser Entwicklung gerechnet habe, halte er an seinen Schätzungen für die Geschäftszahlen des Chemikalienhändlers fest.

 

BRENNTAG

 

    LONDON - Goldman Sachs hat Brenntag nach der abgeschlossenen Refinanzierung auf "Buy" mit einem Kursziel von 102,00 Euro belassen. Da die Zinsbelastungen für den Chemikalienhändler sänken, habe er die Gewinnschätzungen je Aktie für 2011 bis 2013 um bis zu vier Prozent angehoben, schrieb Analyst Charles Wilson in einer Studie vom Mittwoch.

 

CARREFOUR

 

    LONDON - Nomura hat die Bewertung der Aktien des Handelsunternehmens Carrefour (Petro-Canada) mit "Neutral" und einem Kursziel von 29,00 Euro wieder aufgenommen. Die kurzfristige Gewinnentwicklung lasse sich kaum vorhersagen, schrieb Analyst Nicolas Champ in einer Studie vom Mittwoch. Die Geschäftsdynamik habe mittel- bis langfristig allerdings durchaus Potenzial. Zudem begrenzten mögliche Beteiligungsverkäufe in Polen oder der Türkei sowie denkbare Fusionen oder Akquisitionen in Brasilien das Kursrisiko. Das alte Ziel für die Aktie lag bei 41 Euro.

 

CREDIT SUISSE

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat Credit Suisse (Credit Suisse Group (CS Group) (N)) von "Buy" auf "Add" abgestuft und das Kursziel von 49,00 auf 40,00 Schweizer Franken gesenkt. Die Stärke des Schweizer Franken gegenüber dem Euro und dem US-Dollar im zweiten Quartal habe vor allem die Sparten der Bank belastet, in der Kundenvermögen verwaltet werden, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Mittwoch. Deshalb habe er seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie gesenkt.

 

DAIMLER

 

    LONDON - Morgan Stanley hat Daimler auf "Overweight" mit einem Kursziel von 62,00 Euro belassen. Die Sorgen des Marktes über eine mangelnde Preisdisziplin und zu hohe Rabatte bei Mercedes seien ungerechtfertigt, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Studie vom Mittwoch. Im Gegenteil, die Verkaufspreise seien angesichts der nicht mehr ganz frischen Modellpalette recht hoch. Daher sowie wegen des Gewinnpotenzials der Lkw-Sparte nach 2011 sei der Bewertungsabschlag im Vergleich zu BMW unangemessen. Der Titel bleibe ein Sektor-"Top Pick".

 

ENEL

 

    MÜNCHEN - Die Unicredit hat Enel von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, aber das Kursziel auf 4,80 Euro belassen. Die Kursverluste seit den April-Höchstständen eröffneten eine attraktive Kaufgelegenheit, schrieb Analyst Javier Suarez in einer Studie vom Mittwoch. Der italienische Stromversorger profitiere von steigenden Strompreisen in Europa und habe nach dem Abschluss des Beteiligungsveräußerungsprogramm eine vernünftige Bilanzstruktur. Zudem müsse das Unternehmen kaum regulatorische Eingriffe in seinem Heimatmarkt fürchten.

 

FRAPORT

 

    LONDON - Barclays Capital hat Fraport nach einem Treffen mit dem Management auf "Equal Weight" mit einem Kursziel von 62,00 Euro belassen. Die Gespräche hätten sie zuversichtlich gestimmt, schrieb Analystin Susanna Invernizzi in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Die Verkehrsperspektiven für den Flughafen Frankfurt seien robust und das Einzelhandelsgeschäft sollte deutlich wachsen. Zudem entwickelten sich die Flughafentöchter in Lima und Antalya nach wie vor gut. Das attraktive Wachstumspotenzial sei allerdings ausreichend eingepreist.

 

FUCHS PETROLUB

 

    MÜNCHEN - Die Unicredit hat die Vorzugsaktien von Fuchs Petrolub (FUCHS PETROLUB vz) auf "Buy" mit einem Kursziel von 115,00 Euro belassen. Der Schmierstoffhersteller habe die gestiegenen Rohstoffpreise laut Marktquellen auf die Kunden umlegen können und sollte gute Zahlen zum zweiten Quartal vorlegen, schrieb Analyst Markus Mayer in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Der Experte bezeichnete die Aktie als "sicheren Hafen". Wegen des größeren Kurspotenzials ziehe er H&R Wasag auf Zwölfmonatssicht allerdings vor.

 

GLENCORE

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Glencore in einer Ersteinschätzung mit "Buy" und einem Kursziel von 630,00 Pence bewertet. Der weltgrößte Bergbau- und Rohstoffhandelskonzern profitiere auf einzigartige Weise von den unternehmensintern im Logistiksegment gewonnenen Informationen, schrieb Analyst Julien Garran in einer Studie vom Mittwoch. Zudem verfolge Glencore beim Beteiligungsmanagement einen managementgetriebenen, unternehmerischen Ansatz. Das hebe die Schweizer positiv von anderen Bergbaukonzernen ab. Mit den frischen Mitteln, die der Börsengang in die Kassen gespült habe, könnte das Wachstum weiter vorangetrieben werden.

 

GLENCORE

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat Glencore in einer Ersteinschätzung mit "Overweight" und einem Kursziel von 604,00 Pence bewertet. Die Bewertung des Rohstoffhändlers auf dem Niveau großer Bergbauunternehmen sei unangemessen niedrig, schrieb Analyst Ephrem Ravi in einer Studie vom Mittwoch. Das Vermarktungsgeschäft und das überdurchschnittliche organische Wachstumspotenzial der Industriesparten werde nicht ausreichend berücksichtigt.

 

GLENCORE

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Glencore in einer Ersteinschätzung mit "Outperform" und einem Kursziel von 600,00 Pence bewertet. Der Bergbau- und Rohstoffhandelskonzern profitiere in Zeiten eines unsicheren Konjunkturumfeldes dank des einzigartigen Geschäftsmodells von diversifizierten Ertragsquellen und einer schnellen Reaktionsfähigkeit, schrieb Analyst Liam Fitzpatrick in einer Studie vom Mittwoch. Nachdem die Papiere zuletzt etwas unter dem Konjunkturklima und tristen Zahlen zum ersten Quartal gelitten hätten, dürfte das Handelsumfeld im zweiten Halbjahr für eine größere Unterstützung sorgen.

 

GLENCORE

 

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat Glencore in einer Ersteinschätzung mit "Buy" und einem Kursziel von 570,00 Pence bewertet. Analyst Heath Jansen begründete das Kaufvotum in einer Studie vom Mittwoch mit der einzigartigen Marktstellung des Bergbau- und Rohstoffhandelskonzerns sowie dessen langfristigem Wachstumspotenzial. Die Schweizer hätten sich trotz ihrer Größe die Flexibilität eines kleinen Unternehmens bewahrt. Sie profitierten von steigenden Rohstoffpreisen, während die Handelsaktivitäten in schwierigeren Zeiten einen Puffer böten. Die hohe Ertragskraft rechtfertige einen Bewertung über dem Sektordurchschnitt.

 

H&R WASAG

 

    MÜNCHEN - Die Unicredit hat H&R Wasag (H&R WASAG) auf "Buy" mit einem Kursziel von 28,00 Euro belassen. Das Spezialchemieunternehmen profitiere bei den Margen von den teils gesunkenen Ölpreisen und einer unverändert guten Nachfrage, schrieb Analyst Markus Mayer in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Er rechne mit guten Zahlen zum zweiten Quartal. Die Aktie sei insbesondere für wertorientierte Investoren geeignet, die nicht zu stark auf die kurzfristige Entwicklung fokussiert seien. Wegen des größeren Kurspotenzials ziehe er H&R Wasag den Aktien des Schmierstoffproduzenten Fuchs Petrolub (FUCHS PETROLUB vz) auf Zwölfmonatssicht vor.

 

KABEL DEUTSCHLAND

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Kabel Deutschland nach einer Investorenveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 52,00 Euro belassen. Der Kabelnetzbetreiber sei auf einem guten Weg, die mittelfristigen Ziele für die Zahl der umsatzgenerierenden Abonnenten (RGU) sowie für den durchschnittlichen Erlös je Kunden zu erreichen, schrieb Analyst Matthew Bloxham in einer Studie vom Mittwoch. Auch sei das Renditepotenzial der Papiere auf Zwölfmonatssicht und darüber hinaus attraktiv. In den kommenden Monaten habe der Kurs allerdings nur wenig Spielraum nach oben. Das resultiere aus der zuletzt starken Entwicklung der Papiere, fehlenden Kurstreibern und einem Aktienüberhang.

 

KABEL DEUTSCHLAND

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Kabel Deutschland nach einer Investorenveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 55,00 Euro belassen. Das Management habe deutlich gemacht, dass es sich zu einer Auszahlung überschüssigen Kapitals an die Aktionäre verpflichtet habe, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Mittwoch. Insofern steht sie den Titeln weiterhin positiv gegenüber und empfiehlt einen Zukauf in Schwächephasen.

 

KONTRON

 

    FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Kontron nach einem Gespräch mit dem Management von "Accumulate" auf "Buy" angehoben, aber das Kursziel auf 10,00 Euro belassen. Die Aktie des Herstellers von Mini-Computern sei auf dem derzeitigen Bewertungsniveau eine Kaufgelegenheit mit 47 Prozent Aufwärtspotenzial, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Mittwoch. Das Management habe jetzt den Ausblick für 2011 mit einem Umsatzziel von rund 550 Millionen Euro bekräftigt. Der Kursrückgang im Juni sei ohne schlechte Nachrichten über das Unternehmen erfolgt, es habe vielmehr Anfang Juni 2011 zwei neu Großaufträge (Design Wins) von US-Firmen gewonnen.

 

MAN

 

    MÜNCHEN - Die Unicredit hat MAN von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 115,00 auf 100,00 Euro gesenkt. Der Markt dürfte die Papiere wegen der steigenden Beteiligung von Volkswagen (Volkswagen vz) mit niedrigeren Multiplikatoren bewerten, schrieb Analyst Alasdair Leslie in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Teilweise werde das durch die möglichen kurzfristigen Synergien einer Kooperation mit Volkswagen kompensiert. Trotz des nach wie vor erwarteten Unternehmenswachstums habe er das Kursziel daher reduziert. Nach dem Auslaufen des Pflicht-Übernahmeangebotes durch die Wolfsburger könnte der Kurs auf bis zu 87 Euro sinken.

 

Q-CELLS

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für die Aktien von Q-Cells von 2,60 auf 1,30 Euro halbiert, aber das Anlagevotum auf "Hold" belassen. Bei dem Solartechnikunternehmen sei kein Nachfrageanstieg in Sicht, weshalb er weitere Verluste und Abschreibungen auf die Lagerbestände erwarte, schrieb Analyst Lars Dannenberg in einer Studie vom Mittwoch. Er habe daher seine Gewinnschätzungen nach unten angepasst und rechne auf kurze Sicht auch mit einer weiteren Verschlechterung der Konsenserwartungen.

 

RWE

 

    ZÜRICH - Die Credit Suisse hat RWE auf "Outperform" mit einem Kursziel von 47,00 Euro belassen. Die von vielen Anlegern befürchtete Kapitalerhöhung sei mittlerweile eingepreist, schrieb Analyst Vincent Gilles in einer Studie vom Mittwoch. Sollte der Energiekonzern allerdings zügig mit Beteiligungsverkäufen beginnen, könne ein solcher Schritt vermieden werden. Das hätten seine Gespräche mit den Kreditrating-Agenturen bestätigt.

 

SIEMENS

 

    LONDON - Barclays hat Siemens nach einem Zwischenbericht zum dritten Geschäftsquartal auf "Overweight" mit einem Kursziel von 116,00 Euro belassen. Unter dem Strich entwickelten sich die Aufträge, Erlöse und Gewinne im Vergleich zum Vorjahresraum wie von ihm erwartet, schrieb Analyst Nick Webster in einer Studie vom Mittwoch. Positiv sei der Fokus auf das Wachstum in den Schwellenländern. Die Bewertung der Aktien unter dem Branchenmittel sei wegen der Fortschritte beim Wachstum, der Profitabilität und der Portfolio-Optimierung unangemessen.

 

SIEMENS

 

    DÜSSELDORF - Die WestLB hat das Kursziel für Siemens von 110,00 auf 104,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Add" belassen. Der Elektrokonzern habe vor Analysten in Schanghai einen konservativeren Ausblick für die Erneuerbare-Energien-Sparte geliefert, schrieb Analyst Thomas Langer in einer Studie vom Mittwoch. Kurz- bis mittelfristig dürfte hier das Margenpotenzial im Neugeschäft im mittleren bis hohen einstelligen Bereich verharren.

 

SOCIETE GENERALE

 

    LONDON - Die Citigroup hat Societe Generale (Société Générale) (SocGen) auf "Buy" mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Die Vorschläge der französischen Regierung für die Umstrukturierung der griechischen Staatsschulden reduzierten das Risiko für die Banken, schrieb Analyst Kinner Lakhani in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Zudem scheine ein Schuldenschnitt - der sei nach Ansicht der Citigroup-Volkswirte vermutlich unausweichlich - von 60 Prozent bereits in die Kurse der Bankwerte eingepreist. SocGen bleibe auf der "Top 5 List".

 

UBS

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für UBS von 20,00 auf 17,00 Schweizer Franken gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Stärke des Franken gegenüber dem Euro und dem US-Dollar im zweiten Quartal habe vor allem die Sparten der Bank belastet, in denen Kundenvermögen verwaltet werden, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Mittwoch. Deshalb habe er seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie gesenkt.

 

WACKER CHEMIE

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Wacker Chemie von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 180,00 auf 171,00 (Kurs: 149,60) Euro gesenkt. Die Aktie habe zuletzt unter sinkenden Spot-Preisen für Polysilizium gelitten, schrieb Analyst Jean-Francois Meymandi in einer Studie vom Mittwoch. Die Preise seien angesichts der schwachen Nachfrage nach Solarprodukten im Mai und Juni von 85 US-Dollar pro Kilogramm auf 50 bis 55 Dollar je Kilogramm gesunken. Im Zuge dessen hätten die Wacker-Papiere rund 17 Prozent eingebüßt. Da das Unternehmen aber nur einen geringen Teil seiner Produktion am Spot-Markt verkaufe, dürfte der negative Einfluss auf die Gewinne entsprechend gering ausfallen.

 

/he

 

(dpa-AFX)

Bildquellen: Julian Mezger

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