GENERALI SPA
LONDON - Macquarie hat das Kursziel für Generali (Assicurazioni Generali) von 14,40 auf 13,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Angesichts der seit Ende des ersten Halbjahres deutlich rückläufigen Renditen für Staatsanleihen habe er die Gewinnschätzungen reduziert, schrieb Analyst Hadley Cohen in einer Branchenstudie vom Montag. Zwar dürften die Belastungen für den Market Consistent Embedded Value (MCEV, eine Kenngröße für die Wertschaffung bei Versicherern) im Nicht-Lebengeschäft schneller gespürt werden als im Lebengeschäft, in letzterem dafür aber umso deutlicher. Vor diesem Hintergrund ziehe er die Aktien von stärker auf das Nicht-Lebengeschäft ausgerichteten Assekuranzen den Papieren von Lebensversicherern vor.
BAYER AG
PARIS - Exane BNP Paribas hat die Einstufung von Bayer nach der positiven Empfehlung der EU-Gesundheitsbehörde für das Schlaganfallmittel Xarelto auf "Neutral" mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. Auch wenn die Aktie des Pharma- und Chemiekonzerns jüngst unter Druck geraten sei, sei es zu früh, nach dieser optimistischen Nachricht zu investieren, schrieb Analyst Florent Cespedes in einer Studie vom Montag. Es bestehe das Risiko für weitere negative Marktkorrekturen in der Chemiesparte. Darüber hinaus könne die zyklische Abhängigkeit der Aktie zu einer Überreaktion führen.
BAYER AG
FRANKFURT - Independent Research hat Bayer nach der Zulassungsempfehlung des Ausschusses für Human-Arzneimittel der Europäischen Arzneimittelagentur für Xarelto zur Schlaganfallvorbeugung und zur Behandlung der tiefen Venenthrombose auf "Halten" mit einem Kursziel von 43,00 Euro belassen. Dem Konzern sei damit ein wichtiger Schritt in Richtung Zulassung gelungen, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Montag. Bereits zuvor habe ein Beratergremium der US-Gesundheitsbehörde FDA das Medikament ebenfalls in den beiden Indikationen empfohlen. Endgültige Zulassungen des Gerinnungshemmers in den USA und Europa sollten für weitere Kursschübe sorgen.
BAYER AG
PARIS - Cheuvreux hat die Aktien von Bayer nach weiteren Studiendaten zum Krebsmedikament Alpharadin auf "Outperform" mit einem Kursziel von 60,00 (Kurs: 41,77) Euro belassen. Die Zwischenergebnisse vom Juni seien in der ALSYMPCA-Studie (Phase III) für Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakrebs hinsichtlich der Verbesserung der Überlebensdauer sowie der Sicherheit des Mittels bestätigt worden, schrieb Analyst Laurent Flamme in einer Studie vom Montag.
BAYER AG
DÜSSELDORF - Die WestLB hat die Einstufung für Bayer nach der Vorlage positiver Studiendaten zum Prostata-Krebsmittel Alpharadin und kritischen Stimmen zu einem mit Xarelto konkurrierenden Gerinnungshemmer auf "Neutral" belassen. Die Ergebnisse zu Alpharadin erschienen solide, schrieb Analyst Norbert Barth in einer Studie vom Montag. Zudem verwies der Experte darauf, dass ein ehemaliger Fachjournalist auf Mängel an einer durchgeführten Studie zum Xarelto-Konkurrenzmittel Apixaban von Bristol-Myers Squibb hingewiesen habe, womit dessen Überlegenheit gegenüber der Standardtherapie mit Warfarin in Frage gestellt würde. Es bleibe abzuwarten, welche Auswirkungen das im November auf die US-Zulassung von Xarelto zur Schlaganfallvorbeugung haben werde.
BAYER AG
LONDON - JPMorgan hat Bayer nach weiteren Studiendaten zum Krebsmedikament Alpharadin auf "Overweight" belassen. Bei der Behandlung von Prostatakrebs habe das Mittel hinsichtlich der gesteigerten Überlebensdauer der Patienten seine Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Montag. Die Markterwartungen könnten zulegen und der Kurs um mindestens zwei Euro steigen. Zudem habe der Ausschuss für Human-Arzneimittel der Europäischen Arzneimittelagentur die Zulassung des Gerinnungshemmers Xarelto zur Schlaganfallvorbeugung und zur Behandlung der tiefen Venenthrombose empfohlen. Das sei äußerst positiv. Xarelto könnte bereits Anfang 2012 in den Handel kommen.
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG (BMW)
LONDON - Merrill Lynch hat BMW auf "Buy" mit einem Kursziel von 80,00 Euro belassen. Mit einem saisonbereinigten Anstieg um 8,6 Prozent auf 74,3 Millionen Fahrzeuge habe der weltweite Automobilabsatz sich im August im Vergleich zum schwachen Juli erholt, schrieb Analyst Fraser Hill in einer Branchenstudie vom Montag. Allerdings sei das - hauptsächlich wegen der Folgen des Erdbebens in Japan - nach wie vor deutlich weniger als der Höchstwert im Januar. Im August seien die Verkaufszahlen der meisten Massenproduzenten in allen großen Märkten gestiegen. Am Ende bleibe er bei seinen ausgewählten positiven Einschätzungen im europäischen Autosektor: BMW zähle weiterhin zu den "Top Picks".
EON AG
LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Eon auf "Underweight" mit einem Kursziel von 14,20 Euro belassen. Die auf dem tiefsten Stand seit dem Erdbeben in Japan angelangten deutschen Strompreise seien einem weiteren zyklischen Abwärtsrisiko ausgesetzt, schrieb Analyst Peter Bisztyga in einer Branchenstudie vom Montag. Dies sollte bei den Versorgern für weiter sinkende Konsensschätzungen sorgen. Im Fall von Eon glaubt er, dass die Vorteile des ambitioniert klingenden Sparprogramms von strukturellen Faktoren aufgezehrt werden. Das Papier erscheine auf bereinigter Basis nicht attraktiv bewertet.
HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG
DÜSSELDORF - Das Bankhaus HSBC hat die Einstufung für Hannover Rück (Hannover Rueckversicherung) nach einem Branchentreffen in Monte Carlo auf "Overweight" belassen. Vor dem Hintergrund zahlreicher Naturkatastrophen habe er den Eindruck gewonnen, dass es gegenüber dem Vorjahr mehr Unterstützung für eine schrittweise Preissteigerung gebe, schrieb Analyst Thomas Fossard in einer Sektorstudie vom Montag. Er halte für 2012 an seinem Szenario einer durchschnittlichen Steigerung der Raten von drei Prozent fest. Hannover Re im Besonderen habe für 2012 die optimistischste Haltung zu den Preisen eingenommen. Insgesamt bevorzuge er die Papiere mittelgroßer Rückversicherer, weshalb die Titeldes deutschen Konzerns zu seinen Favoriten in der Branche gehören.
HEIDELBERGCEMENT AG
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für HeidelbergCement nach einem TV-Interview mit Konzernchef Bernd Scheifele auf "Buy" mit einem Kursziel von 50,00 Euro belassen. Ein bestätigter Ausblick für das Jahr 2011 und die Erwartung von Unsicherheiten in den USA und Teilen Europas für 2012 sollten nicht überraschen, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Montag. Dies sei im Einklang mit Bemerkungen, die in der vergangenen Woche während einer Analystenpräsentation gemacht worden seien.
JUNGHEINRICH AG
DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Jungheinrich (Jungheinrich vz) nach einer Investorenveranstaltung in den USA auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 32,00 Euro belassen. Ein wichtiger Punkt seien die weiterhin auf einem hohen Niveau liegenden Auftragseingänge gewesen, schrieb Analyst Gordon Schönell in einer Studie vom Montag. Zudem sei die Rede davon gewesen, dass sich die Kostenstruktur nach der Krise im Jahr 2009 verbessert habe und das Leasing-Geschäft immer mehr an Bedeutung gewinne. Jungheinrich weise eine sehr solide Bilanzstruktur auf. In seinen Augen ist die Aktie günstig bewertet.
PHILIPS
LONDON - Goldman Sachs hat das Kursziel für Philips (Philips Electronics) von 24,00 auf 20,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die Risiken für seine Prognosen mit Blick auf den Elektronikkonzern hätten nach Aussagen auf einer Investorenveranstaltung zugenommen, schrieb Analyst Simon Schafer in einer Studie vom Montag. Hinzu kämen negative Nachrichten für die Lichttechnikbranche und das Geschäft mit Unterhaltungselektronik. Daher habe er seine Annahmen reduziert. Wegen der zunehmend attraktiven Bewertung der Philips-Aktien bleibe es allerdings beim Kaufvotum.
MUNICH RE
LONDON - Macquarie hat das Kursziel für Munich Re (Muenchener Rueckversicherungs-Gesellschaft) von 124,00 auf 108,40 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Angesichts der seit Ende des ersten Halbjahres deutlich rückläufigen Renditen für Staatsanleihen dürften die Gewinnerwartungen des Marktes für europäische Versicherer sinken, schrieb Analyst Hadley Cohen in einer Branchenstudie vom Montag. Er habe seine Schätzungen entsprechend reduziert. Bei den Rückversicherern dürften diese Belastungen allerdings zumindest teilweise durch vermutlich überraschend stark steigende Prämien kompensiert werden. Dadurch verbessere sich deren Gewinnqualität, was höhere Bewertungsmultiplikatoren rechtfertige.
MUNICH RE
LONDON - Die australische Bank Macquarie hat ihre Kursziele für die Aktien der Versicherungskonzerne Allianz, Munich Re (Muenchener Rueckversicherungs-Gesellschaft), Hannover Rück (Hannover Rueckversicherung), Generali (Assicurazioni Generali) und Swiss Re (Schweizerische Rueckversicherungs-Gesellschaft) gesenkt. Lediglich für Zurich Financial Services (ZFS) (Zurich Financial Services (N) (Zuerich)) revidierte Analyst Hadley Cohen das Kursziel in einer Branchenstudie vom Montag nach oben. Die Anlageempfehlungen für Munich Re und Generali beließ er auf "Neutral", während er die übrigen Papiere weiter mit "Outperform" bewertet.
ROCHE HOLDINGS AG
DÜSSELDORF - Die WestLB hat die Einstufung für Roche nach Studienergebnissen zum Medikament T-DM1 auf "Neutral" belassen. Die Daten einer Phase-II-Studie bei der Erstbehandlung von HER2-positivem Brustkrebs seien viel versprechend für die laufende dritte Phase der Studie, schrieb Analyst Oliver Kämmerer in einer Studie vom Montag. Es könnten aber dennoch Vorbehalte bestehen, weil Ungleichgewichte in einigen Probandengruppen sowie ein abweichendes Sicherheitsprofil im Vergleich zu dem Antikörper Herceptin aufgezeigt worden seien.
SOFTWARE AG
LONDON - Morgan Stanley hat die Einstufung der Software AG (Software) nach Zahlen des US-Wettbewerbers Tibco auf "Underweight" mit einem Kursziel von 27,00 Euro belassen. Insgesamt hätten die Resultate zwar über den Erwartungen gelegen, das organische Wachstum habe sich bei Tibco aber trotz einer guten Geschäftsentwicklung im dritten Quartal nicht signifikant, schrieb Analyst Adam Wood in einer Studie vom Montag. Genau das sei aber für die Software AG erforderlich, um die Gesamtjahresziele zu erreichen.
UBS AG
LONDON - JPMorgan hat die Titel der UBS nach dem Rücktritt von Konzernchef Oswald Grübel auf "Overweight" belassen. Die Entscheidung des von ihm hochgeschätzten Managers sei enttäuschend, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer am Montag vorgelegten Studie. Der Schritt sei nicht im Interesse der Anteilseigner und der Unternehmensführung. Daraus resultierten Unsicherheiten für den Aktienkurs. Wegen des Restrukturierungspotenzials und der vergleichsweise geringen Risiken im Zusammenhang mit den Schuldenkrisen europäischer Peripheriestaaten bleibe UBS aber der Sektor-"Top Pick".
UBS AG
PARIS - Cheuvreux hat UBS nach dem Rücktritt des Konzernchefs Oswald Grübel auf "Underperform" mit einem Kursziel von 17,00 Franken belassen. Der Wechsel an der Spitze der Großbank sowie die Ernennung von Sergio Ermotti zum Interimschef hätten nicht überrascht, seien aber früher gekommen als gedacht, schrieb Analyst Christian Stark in einer Studie vom Montag. Größere Reaktionen der Kunden seien unwahrscheinlich. Allerdings bestehe die Gefahr, dass weitere Manager, die sich Hoffnungen auf Grübels Posten gemacht hätten, die Bank verließen. Unterdessen werde die Unsicherheit hinsichtlich der Investmentbanking-Sparte bis zum Investorentag Mitte November andauern.
UBS AG
DÜSSELDORF - Die WestLB hat die Einstufung für UBS nach dem Rücktritt von Bankchef Oswald Grübel und der Ernennung von Sergio Ermotti zum vorläufigen Nachfolger auf "Neutral" belassen. Eine endgültige Entscheidung über die Position dürfte spätestens auf der Hauptversammlung im Frühjahr 2012 fallen, schrieb Analyst Georg Kanders in einer Studie vom Montag. In der Presse sei zwar von weiteren Kandidaten gesprochen worden, er halte es jedoch für sehr wahrscheinlich, dass Ermotti als Vorstandschef bestätigt werde. Dass Carsten Kengeter Leiter des Investmentbankings bleibt, sei ein Zeichen dafür, dass die UBS die Sparte weiterhin als substanziellen Geschäftsbereich ansieht.
UBS AG
LONDON - Goldman Sachs hat UBS nach dem Rücktritt des Konzernchefs Oswald Grübel auf "Buy" mit einem Kursziel von 18,00 Franken belassen. Er stimme der ebenfalls angekündigten Neuausrichtung der Investmentbank-Sparte zu, die nur noch eine unterstützende Funktion für die Vermögensverwaltung haben solle, schrieb Analyst Jernej Omahen in einer Studie vom Montag. Langfristig werde das Geschäft der Großbank dadurch risikoärmer. Zudem dürfte sie höhere Renditen erzielen. UBS bleibe sein "Top Pick" unter den Aktien europäischer Investmentbanken.
UBS AG
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für UBS nach dem Rücktritt von Bankchef Oswald Grübel auf "Hold" mit einem Kursziel von 13,00 Franken belassen. Der vorläufige Nachfolger Sergio Ermotti übernehme das Ruder als bisheriger Leiter des Europa-Geschäfts und werde seine Strategie auf einem Investorentag im November präsentieren, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Montag. Bisherige Äußerungen deuteten auf zusätzliche, aber "nicht dramatische" Stellenstreichungen hauptsächlich im Investmentgeschäft hin.
ZURICH FINANCIAL SERVICES (ZFS)
LONDON - Macquarie hat das Kursziel für Zurich Financial Services (ZFS) von 220,00 auf 240,00 Franken angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Zwar habe er die Gewinnprognosen für europäische Versicherer wegen der zuletzt gesunkenen Renditen auf Staatsanleihen reduziert, doch bleibe ZFS ein Sektor-"Top Pick", schrieb Analyst Hadley Cohen in einer Branchenstudie vom Montag. Nach dem Eingreifen der Schweizer Nationalbank und der daraus resultierenden Schwächung des Franken sei er hinsichtlich der von ihm erwarteten Dividendenrendite von durchschnittlich mehr als zehn Prozent zuversichtlicher geworden. Zudem profitiere die Assekuranz vom Fokus auf das Nicht-Lebengeschäft, dessen erwartete Wertschaffung nicht so deutlich durch niedrigere Zinsen auf Staatsanleihen belastete werde wie das Geschäft mit Lebensversicherungen.
/zb
(dpa-AFX)
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