FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 06.12.2011
ALSTRIA OFFICE REIT
ZÜRICH - Die UBS hat die Aktien des Alstria Office REIT in einer Ersteinschätzung mit "Buy" und einem Kursziel von 9,80 Euro bewertet. Die Büro- und Gewerbeimmobiliengesellschaft verfolge eine Drei-Säulen-Strategie, schrieb Analyst Howard Lesser in einer Studie vom Dienstag. Der Verkauf und das anschließende Leasing von Objekten sorge für einen nachhaltigen Gewinnzufluss und die Dividende. Akquisitionen und Projektentwicklungen trieben gleichzeitig das Ergebnis- und Substanzwertwachstum voran.
BARCLAYS
LONDON - Morgan Stanley hat das Kursziel für Barclays von 220,00 auf 210,00 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Aufgrund vermutlich niedrigerer Investmentbanking-Erträge sowie einer langsameren Normalisierung der Wertberichtungen habe er die Gewinnprognosen für 2012 und 2013 reduziert, schrieb Analyst Chris Manners in einer Studie vom Dienstag. Allerdings seien die Aktien nach wie vor attraktiv bewertet, da sie nur mit ihrem halben, um immaterielle Vermögensgegenstände bereinigten Substanzwert (TNAV) gehandelt würden.
BAYER
LONDON - JPMorgan hat die Einstufung für Bayer nach Ergebnissen der VEGF Trap-Eye-Studie auf "Overweight" mit einem Kursziel von 51,00 Euro belassen. Die von dem Chemie- und Pharmakonzern veröffentlichten Zweijahresdaten betrachte er als Bestätigung seiner Umsatzprognose für das für die Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration (AMD entwickelte Augenpräparat, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Freitag. Allein schon auf den Märkten außerhalb der USA könnten mit dem Medikament nach seiner Schätzung Spitzenumsätze bis zu 430 Millionen Euro erreicht werden.
BAYER
LONDON - Morgan Stanley hat Bayer um zwei Stufen von "Underweight" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 58,00 auf 60,00 Euro angehoben. Nach den Zulassungserfolgen des Gerinnungshemmers Xarelto und angesichts der mittlerweile herrschenden Klarheit hinsichtlich Produkt-Herausforderungen seien seine vorherigen Bedenken in den Kurs eingepreist, schrieb Analyst Simon Mather in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Das Geschäft in den Schwellenländern trage zur Umsatzstabilität bei. Großes Potenzial habe Bayer insbesondere in China, Russland und Lateinamerika. Seine Schätzungen für den Pharma- und Chemiekonzern lägen bis zu neun Prozent über den Markterwartungen. Der Titel sei günstig bewertet.
BILFINGER BERGER
PARIS - Cheuvreux hat das Kursziel für Bilfinger Berger von 77,00 auf 74,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Outperform" belassen. Er habe die Gewinnschätzungen für den Baukonzern lediglich etwas feiner abgestimmt, schrieb Analyst Craig Abbott in einer Studie vom Dienstag. Nach dem erfolgreichen Umbau des Unternehmens zu einem globalen Dienstleister sei nach wie vor deutliches Wertsteigerungspotenzial vorhanden. Bilfinger Berger habe die Finanzkraft, um das angestrebte operative Gewinnwachstum (EBITA) von 80 Prozent in den kommenden fünf Jahren auch mit Hilfe von Akquisitionen zu realisieren. Aufgrund der erfolgreichen Übernahmen in der Vergangenheit seien die Risiken gering.
DEUTSCHE BANK
LONDON - Morgan Stanley hat das Kursziel für Deutsche Bank nach November-Handels- und Vertragsdaten von 38,00 auf 36,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Das Investmentbanking-Geschäft scheine sich im Schlussviertel 2011 nicht besser zu entwickeln als im schwachen dritten Quartal, schrieb Analyst Huw van Steenis in einer Branchenstudie vom Dienstag. Insgesamt ziehe er im Sektor die Aktien nationaler Champions wie der Deutschen Bank, Barclays oder BNP Paribas vor.
DEUTSCHE WOHNEN
LONDON - Morgan Stanley hat Deutsche Wohnen AG (Deutsche Bank) nach einer Kapitalerhöhung zur Wachstumsfinanzierung auf "Overweight" mit einem Kursziel von 13,00 Euro belassen. Die Immobiliengesellschaft entwickle sich operativ besser als die Wettbewerber, schrieb Analystin Bianca Riemer in einer Studie vom Dienstag. Zudem seien die Marktfundamentaldaten gut. Vor diesem Hintergrund seien die Aktien nach wie vor attraktiv bewertet.
DEUTSCHE WOHNEN
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Deutsche Wohnen AG (Deutsche Bank) nach einer Kapitalerhöhung von 12,60 auf 11,80 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Er habe das Kursziel an die gestiegene Aktienzahl angepasst, schrieb Analyst Markus Scheufler in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Mittelfristig könne die Immobiliengesellschaft mit den frischen Finanzmitteln aktiv bei der Marktkonsolidierung mitwirken. Es dürften nun circa 500 Millionen Euro für Zukäufe zur Verfügung stehen.
EON
ZÜRICH - Kepler hat Eon auf "Reduce" mit einem Kursziel von 15,00 Euro belassen. Die Kurse deutscher Versorgerwerte legten zum Jahresende gewöhnlich zu und würden in den ersten Wochen des neuen Jahres häufig umso größere Verluste verbuchen, schrieb Analyst Ingo Becker in einer Branchenstudie vom Dienstag. Daher sollten Anleger nicht auf diesen Zug aufspringen.
FMC
TOKIO - Die japanische Großbank Nomura hat FMC (Fresenius Medical Care) von "Neutral" auf "Reduce" abgestuft und das Kursziel von 50,00 auf 45,00 (Kurs: 49,76) Euro gesenkt. Analyst Martin Brunninger begründete das neue Votum in einer Studie vom Dienstag mit einer überhöhten Bewertung der Papiere des Dialysespezialisten. Das im Schnitt von Analysten erwartete elfprozentige Wachstum sei zwar erreichbar, seiner Meinung nach sind die branchenüblichen Risiken im derzeitigen Kurs aber nicht angemessen widergespiegelt. Sollten sich all seine negativen Annahmen bewahrheiten, spreche dies für einen Kursrückgang um 35 Prozent.
FRESENIUS
TOKIO - Die japanische Großbank Nomura hat das Kursziel für Fresenius (Fresenius SECo) von 83,00 auf 81,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das neue Kursziel resultiere aus überarbeiteten Annahmen für die Dialyse-Tochter FMC (Fresenius Medical Care), schrieb Analyst Martin Brunninger in einer Studie vom Dienstag. Im Gegensatz zu den aus Bewertungsgründen abgestuften FMC-Aktien verfügten die Papiere des Mutterkonzerns aber immer noch über bedeutendes Aufwärtspotenzial, betonte der Experte. Vor allem die Tochter Kabi trage dazu bei.
HOCHTIEF
LONDON - Goldman Sachs hat Hochtief (HOCHTIEF) nach einer Investorenveranstaltung auf "Conviction Buy" mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Die Unternehmensprognosen für 2012 erschienen recht vorsichtig und gäben keinen größeren Grund zur Sorge hinsichtlich des Kerngeschäfts, schrieb Analyst Will Morgan in einer Studie vom Dienstag. Aufgrund der Unsicherheit über Beteiligungsverkäufe sowie der Verwendung der daraus zufließenden Mittel könnte die Kursentwicklung maßgeblich von der Umsetzung abhängen. Allerdings seien mögliche Managementerfolge kaum in den Kurs eingepreist. Im Jahr 2012 gebe es eine Reihe von Kurstreibern wie etwa eine stabilere operative Entwicklung.
ING GROEP
DÜSSELDORF - Die WestLB hat die Einstufung für ING Groep auf "Buy" mit einem Kursziel von 9,00 Euro belassen. Nach einer starken Kursentwicklung in den vergangenen beiden Wochen nahm Analyst Andreas Schäfer die Titel des niederländischen Finanzkonzerns allerdings von seiner "Large Cap Focus List". Die fundamental positiven Aussichten blieben aber unverändert, betonte der Experte in einer Studie vom Dienstag. Bei dem aktuellen Kursziel böten die Papiere immer noch ein Aufwärtspotenzial von mehr als 20 Prozent.
IVG IMMOBILIEN
DÜSSELDORF - Die WestLB hat das Kursziel für IVG Immobilien von 5,80 auf 4,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Kurszielsenkung spiegele die verwässernde Wirkung der erfolgten Kapitalerhöhung wider, schrieb Analyst Georg Kanders in einer Studie vom Dienstag. Darüber hinaus habe er die Effekte der jüngst verlängerten Kreditlinien berücksichtigt. Der Refinanzierungsdruck lasse damit aber merklich nach und mit einer wahrscheinlichen operativen Verbesserung bleibe er bei seiner Kaufempfehlung. Dazu dürften auch steigende Mieteinnahmen durch das Projekt "The Squaire" am Frankfurter Flughafen beitragen.
MAN
LONDON - Barclays Capital hat MAN in einer Ersteinschätzung mit "Underweight" und einem Kursziel von 66,00 Euro bewertet. Wegen der starken Geschäftsausrichtung auf Europa und Brasilien könnte es den Lkw-Produzenten 2012 kalt erwischen, schrieb Analyst Michael Tyndall in einer Branchenstudie vom Dienstag. Das Unternehmen rechne in beiden Märkten mit konstanten Absätzen. Er gehe allerdings von einem Rückgang des europäischen Marktes um 10 und des brasilianischen Marktes um 18 Prozent aus. Neben diesen kurzfristigen Konjunkturrisiken gebe es im Geschäft mit mittelgroßen Lkw langfristige Herausforderungen, da dieses die Profitabilität belaste. Zudem sei MAN im Vergleich zu den Wettbewerbern Scania und Volvo recht hoch bewertet.
METRO
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Metro (METRO) nach Aussagen eines Konzernsprechers zum Verkaufsprozess der Kaufhof-Warenhäuser auf "Hold" mit einem Kursziel von 31,50 Euro belassen. In einem Medienbericht habe der Sprecher den österreichischen Immobilienunternehmer Rene Benko mit seiner Signa Holding weiterhin als Favorit für eine Übernahme bezeichnet, obgleich eine Entscheidung noch vor Weihnachten unsicher sei, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Dienstag. Das im Raum stehende Signa-Gebot von 2,4 Milliarden Euro würde er als ein gutes Geschäft für Metro ansehen, so Elfers.
MICROSOFT
LONDON - Barclays Capital hat Microsoft in einer Ersteinschätzung mit "Equal-Weight" und einem Ziel von 29,00 US-Dollar (Kurs 25,78) bewertet. Kurzfristig könnten die Aktien durchaus eine gute Wahl sein, da der Markt scheinbar nicht mit einem Verkaufsstart von Windows 8 im Jahr 2012 oder der ersten Hälfte 2013 rechne, schrieb Analyst Raimo Lenschow in einer am Dienstag vorgelegten Branchenstudie. Der Verkaufsstart würde zu einem Umsatzschub und möglicherweise steigenden Gewinnerwartungen führen. Langfristig führten die Trends zu mobilen Geräten und Cloud-Anwendungen aber zu Herausforderungen für das auf Desktops ausgerichtete Geschäft des Softwarekonzerns. Glaubwürdige Lösungen gebe es bisher nur im Segment der Unternehmenssoftware.
ORACLE
LONDON - Barclays hat Oracle in einer Ersteinschätzung mit "Overweight" und einem Kursziel von 37,00 US-Dollar bewertet. Mit dem Exadata-Datenbankmanagementsystem verkaufe Oracle den Kunden problemspezifische Lösungen, schrieb Analyst Raimo Lenschow in einer am Dienstag vorgelegten Branchenstudie. Dies sei eine einfache und zugleich effektive Strategie, durch die der Softwarekonzern sich von den Wettbewerbern abhebe. Die Kombination der Hardware-Produkte des übernommenen Unternehmens Sun mit der Oracle-Software in den Exadata-Maschinen sollte das Wachstum in den kommenden Quartalen wieder beschleunigen. Das dürfte das Interesse der Anleger an den Papieren wiedererwecken.
RESEARCH IN MOTION
PARIS - Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Research In Motion (RIM) von 27,00 auf 22,00 US-Dollar gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Gewinnwarnung für das dritte Geschäftsquartal und das Gesamtjahr sollte niemanden mehr überraschen, schrieb Analyst Alexander Peterc in einer Studie vom Dienstag. Auch die massiven Abschreibungen im Zusammenhang mit über einer Million nicht verkaufter PlayBooks habe er erwartet. Angesichts der extrem negativen Gewinndynamik werde die niedrige Bewertung der RIM-Aktien bedeutungslos.
RWE
FRANKFURT - Equinet hat das Kursziel für RWE nach einer Kapitalerhöhung von 38,00 auf 35,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Mit der Kurszielsenkung trage er der neuen Aktienanzahl Rechnung, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Dienstag. Der Versorger dürfte mit 2,1 Milliarden Euro rund 400 Millionen weniger eingenommen haben als angepeilt. Noch immer habe RWE einen langen Weg vor sich, um die Bilanz wieder auf Vordermann zu bringen, so Schäfer weiter.
RWE
ZÜRICH - Kepler hat RWE nach einer Kapitalerhöhung auf "Reduce" mit einem Kursziel von 25,00 (Kurs: 27,485) Euro belassen. Endlich setze der Stromkonzern die lang erwartete Finanzierungsmaßnahme um, schrieb Analyst Ingo Becker in einer Studie vom Dienstag.
RWE
DÜSSELDORF - Die WestLB hat RWE nach einer Kapitalerhöhung von "Neutral" auf "Add" hochgestuft und ein Kursziel von 34,00 Euro festgesetzt. Die Maßnahme verbessere das Risikoprofil des Energiekonzerns und sollte diesem dabei helfen, das aktuelle "A"-Kreditrating zu erhalten, schrieb Analyst Peter Wirtz in einer Studie vom Dienstag. Die Verwässerung dürfte geringer als erwartet ausfallen und deshalb habe er seine Dividendenschätzung für das laufende Jahr erhöht. Gepaart mit seinen positiven Gewinnerwartungen für 2012 sei der bisherige Abschlag im Vergleich zu den Eon-Papieren von mehr als 10 Prozent nicht mehr gerechtfertigt.
SAP
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat SAP auf "Buy" mit einem Kursziel von 55,00 Euro belassen. Der Titel zähle zu den deutschen "Top 10 Picks" für 2012, schrieben die Analysten in einer Strategiestudie vom Dienstag. Bei deren Auswahl hätten sie auf einen hohen Umsatzanteil außerhalb Europas, nachhaltige Dividenden, komfortable Schuldenquoten sowie eine für 2012 erwartete Free-Cashflow-Rendite von mehr als fünf Prozent Wert gelegt. Zudem sei eine "strong Buy"-Empfehlung des jeweiligen Analysten eine Voraussetzung gewesen. SAP sei ein Kerninvestment, da es von der zunehmenden Bedeutung und dem wachsenden Anteil der Software-Ausgaben bei den Unternehmen profitieren sollte.
SAP
DÜSSELDORF - Die WestLB hat die Einstufung für SAP nach einer Telefonkonferenz zur Übernahme von SuccessFactors auf "Buy" mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. Die Aussagen des Softwarekonzerns hätten keine wesentlich neuen Erkenntnisse gebracht, schrieb Analyst Jonathan Crozier in einer Studie vom Dienstag. Anhand des von SAP bezahlten Preises lasse sich im gewerblichen Bereich ein Marktpotenzial für Cloud-Computing von 150 Milliarden Dollar abschätzen. Verglichen mit Cloud-Angeboten im Endverbrauchermarkt zeige dies, dass das Geschäft mit Unternehmen noch in den Kinderschuhen stecke. Diejenigen, die den Zukauf als teuer bezeichneten, überblickten nicht das ganz große Bild im Cloud-Segment, so der Experte.
SAP
ZÜRICH - Die UBS hat SAP nach der angekündigten Übernahme des SaaS-Cloud-Computing-Spezialisten SuccessFactors von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 48,00 auf 45,00 Euro gesenkt. Zwar handele es sich um eine strategische Akquisition, doch dürften die Anleger den hohen Kaufpreis von 2,5 Milliarden Euro negativ werten, schrieb Analyst Michael Briest in einer Studie vom Dienstag. Zudem könnten Zweifel an der Fähigkeit des Softwarekonzerns aufkommen, im Cloud-Computing-Markt aus eigener Kraft erfolgreich zu sein. Wegen des Kaufpreises, der kurzfristig nicht wieder in die Kassen komme, aufgrund der Bewertung der Aktien und wegen der Konjunkturrisiken in Europa laute das Votum nur noch "Neutral".
SCANIA
LONDON - Barclays Capital hat Scania in einer Ersteinschätzung mit "Equal Weight" und einem Kursziel von 120,00 schwedischen Kronen bewertet. Da Scania nur die profitableren schweren Lkw produziere, sei es der beste Nutzfahrzeughersteller, schrieb Analyst Michael Tyndall in einer Branchenstudie vom Dienstag. Allerdings dürfte das Geschäft 2012 schwierig verlaufen, da die Schweden fast ausschließlich auf Europa und Brasilien ausgerichtet seien. Die beiden Märkte dürften 2012 um zehn respektive 18 Prozent schrumpfen. Wegen der höheren Margenbasis, einer flexibleren Personalstruktur und der frühen Produktionskürzungen dürfte Scania sich aber besser halten als etwa Daimler oder MAN.
THYSSENKRUPP
LONDON - Merrill Lynch hat das Kursziel für ThyssenKrupp nach Eckdaten zum Geschäftsjahr 2010/11 von 27,00 auf 24,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Aufgrund der andauernden Belastungen bei Steel Americas sowie wegen des Edelstahlgeschäfts habe das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) seine Prognose verfehlt, schrieb Analyst Cedar Barnes in einer Studie vom Dienstag. Er habe die Gewinnschätzungen für 2011/12 reduziert. Die Gründe seien die fortgesetzten Anlaufschwierigkeiten bei Steel Americas sowie der Ausweis der Edelstahlsparte Inoxum als nicht-fortgeführte Aktivität.
TUI
ZÜRICH - Die Credit Suisse hat das Kursziel für die Aktien von Tui Travel von 185,00 auf 180,00 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Für das laufende Geschäftsjahr 2011/12 rechne er mit Abwärtsrisiken beim Cashflow, schrieb Analyst Vincenzo Pescuma in einer Studie vom Dienstag. Die von dem Reiseveranstalter geplanten Kapazitätskürzungen könnten wohl nicht durch Kosteneinsparungen ausgeglichen werden. Die Fixkosten seien hoch und das Kundenvertrauen gering.
TUI
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Tui (TUI) nach Jahreszahlen von Tui Travel auf "Hold" mit einem Kursziel von 5,00 Euro belassen. Die Ergebnisse der Reisetochter seien im Großen und Ganzen wie erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Dienstag. Die Lage in Nordafrika und in einigen Kernmärkten sei zwar eine laufende Belastung, mit einem überlegenen Produktmix und einem soliden Cashflow schneide Tui aber weiterhin besser ab als Konkurrent Thomas Cook .
TUI
ZÜRICH - Kepler hat Tui (TUI) nach Zahlen der Konzerntochter Tui Travel auf "Hold" mit einem Kursziel von 4,10 Euro belassen. Der britische Reiseveranstalter habe ihre und die Erwartungen des Marktes beim operativen Ergebnis im Geschäftsjahr 2010/11 insgesamt erfüllt, schrieb Analystin Ruxandra Haradau-Doser in einer Studie vom Dienstag. Tui Travel sei dank seiner Finanzstärke und wettbewerbsfähiger Produkte gut aufgestellt, um von der möglichen Schwäche des Hauptkonkurrenten zu profitieren. Allerdings sei das Marktumfeld schwierig und der Winter-Buchungstrend schwach. Nach der Kurserholung in den vergangenen Tagen seien die Aktien der Tui AG wieder recht fair bewertet.
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(dpa-AFX)
Bildquellen: Julian Mezger