FRANKFURT - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 12.06.2012
ADIDAS
FRANKFURT - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Adidas (adidas) nach Auftragszahlen des chinesischen Wettbewerbers Li Ning auf "Outperform" belassen. Die Auftragseingänge zum vierten Quartal zeigten, dass Li Ning derzeit an die großen Sportartikelkonzerne wie Adidas und Nike nicht anschließen könne, schrieben die Analysten in einer Studie vom Dienstag. Adidas habe in China keine Probleme, urteilen die Experten. Kursschwächen sollten Anleger zum Kauf nutzen.
BMW
LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für BMW auf "Overweight" mit einem Kursziel von 91,00 Euro belassen. Der weltweite Automobilsektor werde derzeit vor allem von zwei Themen geprägt: Verbrauchseffizienz von Antrieben und Konjunkturbefürchtungen, schrieb das Analystenteam um Kristina Church in einer Branchenstudie vom Dienstag. Letzteres habe mittlerweile zu extrem niedrigen Unternehmensbewertungen geführt. Autobauer und Zulieferer mit globalem Ansatz und einer klaren Ausrichtung auf verbrauchsarme Antriebe dürften auch künftig deutlich profitabler sein als viele Wettbewerber. Vor diesem Hintergrund gehörten in Europa Volkswagen (Volkswagen vz), BMW und Continental zu ihren "Top Picks" im Sektor.
CONTINENTAL AG
LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Continental auf "Overweight" mit einem Kursziel von 91,00 Euro belassen. Der weltweite Automobilsektor werde derzeit vor allem von zwei Themen geprägt: Verbrauchseffizienz von Antrieben und Konjunkturbefürchtungen, schrieb das Analystenteam um Kristina Church in einer Branchenstudie vom Dienstag. Letzteres habe mittlerweile zu extrem niedrigen Unternehmensbewertungen geführt. Autobauer und Zulieferer mit globalem Ansatz und einer klaren Ausrichtung auf verbrauchsarme Antriebe dürften auch künftig deutlich profitabler sein als viele Wettbewerber. Vor diesem Hintergrund gehörten in Europa Volkswagen (Volkswagen vz), BMW und Continental zu ihren "Top Picks" im Sektor.
DAIMLER AG
NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Daimler trotz des jüngsten Kursrückgangs auf "Market-Perform" mit einem Kursziel von 52,00 Euro belassen. Der Auto- und Lastwagenhersteller sei zwar derzeit niedrig bewertet, stehe aber vor größeren Herausforderungen als die wichtigsten Konkurrenten Audi und BMW, schrieb Analyst Max Warburton in einer Branchenstudie vom Dienstag. Vor allem das Wachstum bei der Marke Mercedes bereite Sorgen. Die Sparte habe zudem geringere Margen als die Konkurrenz. Darüber hinaus sieht Warburton auch für die Lkw-Sparte derzeit mehr Risiken als Chancen.
DEUTSCHE BANK AG
LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Deutsche Bank von 39,00 auf 33,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Wegen geringerer Erwartungen für das Investmentbanking, das Privatkundengeschäft sowie die Vermögensverwaltung habe er seine Gewinnprognosen reduziert, schrieb Analyst Kinner Lakhani in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Obwohl die Deutsche Bank vergleichsweise gering in den europäischen Peripheriestaaten engagiert sei, die risikogewichteten Aktiva deutlich abbauen könne sowie im Geschäft mit Anleihen, Rohstoffen und Währungen Marktanteile gewinnen könne, ziehe er kurzfristig die Aktien von Barclays vor. Die britische Bank verfüge über eine stärkere Kapitalausstattung und ein profitableres Privatkundengeschäft.
E.ON AG
ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Eon von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 17,00 Euro belassen. Trotz des schwierigen Branchenumfeldes dürften sich die Gewinne des Energiekonzerns solide entwickeln, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Dienstag. Im Energiesektor sollte Eon zu den frühzyklischen Werten gehören, da das Management mit Schritten wie Kostensenkungen und Beteiligungsverkäufen schneller reagiert habe als die Wettbewerber. Auf Zweijahressicht könnte mit den Papieren eine Gesamtrendite von rund 50 Prozent erzielt werden.
FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA
ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS (Fresenius Medical Care) hat FMC in die 'Most Preferred List' für den europäischen Bio- und Medizintechniksektor aufgenommen und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Dialyseanbieter überzeuge mit defensivem, beständigem Wachstum, schrieb Analyst Martin Wales in einer Studie vom Dienstag. Zudem könnten regulatorische Änderungen für zusätzliches Potenzial sorgen.
FRESENIUS SE
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Fresenius SE (Fresenius SECo) nach einer Produktveranstaltung der Tochter Kabi am Montag auf "Hold" mit einem Kursziel von 79,00 Euro belassen. Bei der Produktpräsentation der Tochter habe Fresenius gesagt, dass die Warnung der US-Gesundheitsbehörde FDA wegen der Produktionsbedingungen in einem US-Werk wohl keine ernsthaften Folgen haben wird, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Dienstag. Dies dürfte für gute Stimmung beim Investorentag der Tochter Kabi sorgen. Diese dürfte noch durch die leichte Anhebung der Unternehmensprognosen zum Wochenauftakt gestützt werden.
RWE AG(NEU)
ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für RWE von 36,00 auf 30,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Wegen trüberer Strompreisperspektiven habe er die Gewinnschätzungen insbesondere von 2014 an reduziert, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Dienstag. Die Gewinne von RWE seien anfälliger für Strompreisänderungen als die des Wettbewerbers Eon .
SOFTWARE AG
ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Software AG (Software) auf "Buy" mit einem Kursziel von 34,00 Euro belassen. Das Papier habe jüngst ohne große Neuigkeiten recht deutlich nachgegeben, schrieben die Analysten in einer Studie vom Dienstag. Offenbar fürchteten Investoren, dass das zweite Quartal nicht ganz so gut verlaufen könnte. Die jüngsten Kurseinbußen dürften zudem durch die Charttechnik verstärkt worden sein. Die Gewinnwarnung des US-Konzerns Progress Software spielt nach Einschätzung der UBS-Experten kaum eine Rolle für die Kursverluste, wenngleich sie für die Stimmung gegenüber der Aktie auch nicht gerade förderlich sei.
TEXAS INSTRUMENTS INC
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Texas Instruments nach einem Zwischenbericht zum zweiten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 30,00 US-Dollar belassen. Die eingegrenzten Unternehmensprognosen für das zweite Jahresviertel hätten den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Ross Seymore in einer Studie vom Dienstag. Er habe seine Schätzungen für den Halbleiterkonzern im zweiten Quartal unverändert gelassen.
VOLKSWAGEN AG VORZUGSAKTIEN
LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für die Vorzugsaktien von Volkswagen (Volkswagen vz) (VW) auf "Overweight" mit einem Kursziel von 192,00 Euro belassen. Der weltweite Automobilsektor werde derzeit vor allem von zwei Themen geprägt: Verbrauchseffizienz von Antrieben und Konjunkturbefürchtungen, schrieb das Analystenteam um Kristina Church in einer Branchenstudie vom Dienstag. Letzteres habe mittlerweile zu extrem niedrigen Unternehmensbewertungen geführt. Autobauer und Zulieferer mit globalem Ansatz und einer klaren Ausrichtung auf verbrauchsarme Antriebe dürften auch künftig deutlich profitabler sein als viele Wettbewerber. Vor diesem Hintergrund gehörten in Europa Volkswagen, BMW und Continental zu ihren "Top Picks" im Sektor. (dpa-AFX)
Bildquellen: Boerse Stuttgart AG