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20.10.2011 21:34

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Tipps der Analysten: Neue Kursziele für Apple, BMW und ThyssenKrupp

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Tipps der Analysten: Neue Kursziele für Apple, BMW und ThyssenKrupp
Die Analysten haben auf die jüngsten Unternehmensmeldungen und Quartalsberichte reagiert und zahlreiche Einschätzungen überarbeitet. Ein Überblick der neuen Kursziele bei finanzen.net.

 

ADVA OPTICAL

 

    DÜSSELDORF  - Die WestLB hat die Einstufung für ADVA nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 5,04 Euro belassen. Der Technologiekonzern habe die Erwartungen beim Umsatz erfüllt, schrieb Analyst Thomas Langer in einer Studie vom Donnerstag. Im Gewinnbereich seien die Prognosen deutlich übertroffen worden. ADVA könne derzeit die Margen ausweiten.

 

APPLE INC

 

    HAMBURG  - Die Berenberg Bank hat Apple nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 445,00 US-Dollar belassen. Wegen niedrigerer iPhone-Verkaufszahlen habe der Computer- und Smartphone-Hersteller die Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Adnaan Ahmad in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Paradoxerweise könnte das aber gut für die künftige Kursentwicklung sein. Die Optimisten orientierten sich mit ihren Schätzungen gewöhnlich an den Unternehmensprognosen. Hier sei die Luft nun aber raus, was die Hürde vorerst niedriger lege, begründete der Experte diese Einschätzung.

 

APPLE INC

 

    PARIS  - Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Apple nach Zahlen von 570,00 auf 540,00 Dollar gesenkt, die Einstufung aber auf "Outperform" belassen. Der IT-Konzern habe die durchschnittlichen Markterwartungen nicht erfüllen können, schrieb Analyst Alexander Peterc in einer Studie vom Donnerstag. Trotz der Enttäuschung spreche aber der gute Start des iPhone 4S für die Aktie. Zudem sei das nächste Quartal eine Woche länger als üblich, was zu starken Zahlen beitragen dürfte.

 

BANK OF AMERICA CORPORATION

 

    FRANKFURT  - Independent Research hat das Anlagevotum für Bank of America nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Verkaufen" mit einem Kursziel von 6,25 US-Dollar (Kurs 6,34) belassen. Das Nettoergebnis der US-Großbank habe auch aufgrund von Einmaleffekten seine Prognose und die durchschnittliche Markterwartung deutlich übertroffen, schrieb Analyst Stefan Bongardt in einer Studie vom Donnerstag. Positive Impulse hätten das Kreditkarten- und das Firmenkundengeschäft geliefert. Seine Gewinnprognose für 2011 habe er deshalb angehoben, erwarte aber nach wie vor eine unterdurchschnittliche Kursentwicklung.

 

BAYER AG

 

    FRANKFURT  - Die australische Investmentbank Macquarie hat die Einstufung für Bayer vor Quartalszahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 55,00 Euro belassen. Er gehe davon aus, dass der Chemie- und Pharmakonzern weiterhin gute Resultate vorlegen werde, schrieb Analyst Christian Faitz in einer Studie vom Donnerstag. Besonders die CropScience-Sparte dürfte zum Saisonende in Europa gut abgeschnitten und ferner von vorteilhaften Konditionen in Lateinamerika profitiert haben. Zudem erscheine die Aktie mit Blick auf das zusätzliche Umsatzpotenzial von Xarelto derzeit unterbewertet.

 

BAYER AG

 

    PARIS  - Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Bayer auf "Neutral" mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. Das gemeinsam mit Algeta entwickelte Krebsmedikament Alpharadin sei in der klinischen Forschung weiter auf einem guten Weg, schrieb Analyst Florent Cespedes in einer Studie vom Donnerstag. Es sei aber noch zu früh für einen Einstieg in die Aktie. So drohten Unsicherheiten bei der US-Zulassung von Xarelto. Darüber hinaus könnte der Chemiebereich in der gegenwärtig schwierigen Konjunktursituation für negative Stimmung bei der Aktie sorgen.

 

BAYER AG

 

    LONDON  - Barclays hat Bayer vor Zahlen zum dritten Quartal auf "Equal Weight" mit einem Kursziel von 51,00 Euro belassen. Die Sparte HealthCare dürfte ähnliche Trends gezeigt haben wie im zweiten Quartal, schrieb Analyst Mark Purcell in einer Studie vom Donnerstag. Der Geschäftsbereich CropScience dürfte ein gutes Vierteljahr hinter sich haben. Das Segment MaterialScience sollte im unsicheren Konjunkturumfeld allerdings etwas unter einem Lagerbestandsabbau und einer Preisschwäche gelitten haben. Auf Konzernebene rechne er mit einem Umsatzrückgang um zwei Prozent auf 8,4 Milliarden Euro sowie einem Anstieg des zugrunde liegende operativen Ergebnisses (EBITDA) auf 1,7 Milliarden Euro.

 

BMW

 

    LONDON  - Morgan Stanley hat das Kursziel für BMW von 70,00 auf 64,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Der Preisdruck im chinesischen Automarkt für Volumenmodelle und Oberklasse-Fahrzeuge nehme zu, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Wegen des daher vermutlich schwächeren Preisumfeldes im Jahr 2012 habe er die Gewinnprognosen reduziert.

 

DAIMLER AG

 

    LONDON  - Morgan Stanley hat das Kursziel für Daimler von 56,00 auf 52,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Der Preisdruck im chinesischen Automarkt für Volumenmodelle und Oberklasse-Fahrzeuge nehme zu, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Wegen des daher vermutlich schwächeren Preisumfeldes im Jahr 2012 habe er die Gewinnprognosen reduziert.

 

DEUTSCHE BOERSE AG

 

    LONDON  - Die UBS hat die Einstufung für Deutsche Börse nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Die Ergebnisse des Börsenbetreibers im dritten Quartal seien stark ausgefallen, schrieb Analyst Arnaud Giblat in einer Studie vom Donnerstag. Derzeit konzentriere sich das Interesse der Anleger aber auf die anstehende Fusion mit der NYSE Euronext.

 

DEUTSCHE BOERSE AG

 

    FRANKFURT  - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Börse nach vorläufigen Zahlen zum dritten Quartal auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 48,00 (Kurs: 41,270) Euro belassen. Das operative Ergebnis des Börsenbetreibers sei im Rahmen seiner Erwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Donnerstag. Das habe vor allem für den Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) zugetroffen. Der Umsatz sei ebenfalls besser als von ihm erwartet dahergekommen.

 

DEUTSCHE POST AG

 

    LONDON  - Die UBS hat das Kursziel für Deutsche Post von 14,50 auf 14,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Der reduzierte Produktivitätsfaktor in der Preisberechnung der Bundesnetzagentur sei positiv zu werten, schrieb Analyst Dominic Edridge in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings führe die Gesamtbewertung der neuen Regulierung zu einem leichten Kurszielabschlag. Sollte eine Rezession ausbleiben, wäre die Aktie niedrig bewertet.

 

DEUTSCHE POST AG

 

    DÜSSELDORF  - Die WestLB hat die Einstufung für Deutsche Post auf "Buy" mit einem Kursziel von 17,40 Euro belassen. Die vom Regulierer erlaubte Preiserhöhung um 1,3 Prozent im Briefgeschäft sei vorteilhaft für die Deutsche Post, schrieb Analyst Hartmut Moers in einer Studie vom Donnerstag. Damit komme der Konzern seinem Gewinnziel von einer Milliarde Euro im Briefverkehr näher.

 

DEUTSCHE POST AG

 

    FRANKFURT  - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Post nach der Ankündigung einer neuen Preisformel durch die Bundesnetzagentur auf "Buy" mit einem Kursziel von 14,00 Euro belassen. Mit der neuen Preisregelung sei die Post in der Lage, ihre Briefpreise im Einklang mit der Inflation zu erhöhen, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Donnerstag. Dies sei eine deutliche Verbesserung gegenüber der alten Formel und sollte dem Logistikkonzern nutzen, den operativen Gewinn in der Briefsparte bei einer Milliarde Euro zu stabilisieren.

 

DEUTSCHE POST AG

 

    FRANKFURT  - Equinet hat die Einstufung für Deutsche Post auf "Buy" mit einem Kursziel von 14,00 Euro belassen. Das von der Bundesnetzagentur angekündigte Verfahren zur Bestimmung der Preisobergrenze für die Briefgebühren betrachte er positiv, da es dem Briefbeförderer noch genügend Spielraum für seine eigene Preispolitik ermögliche, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Donnerstag. Mit dem neuen Preisregulierungsverfahren sollte es dem Logistiker gelingen, seine operativen Ergebnisziele in der Briefsparte zu erreichen.

 

DEUTSCHE POST AG

 

    LONDON  - Morgan Stanley hat Deutsche Post auf "Overweight" mit einem Kursziel von 12,50 Euro belassen. Dass der Konzern keine Erhöhung des Inlands-Briefportos für 2012 beantragen wolle, habe ihn enttäuscht, schrieb Analyst Menno Sanderse in einer Studie vom Donnerstag. Dennoch sei das Unternehmen zuversichtlich, das für 2012 gesteckte Ziel eines operativen Gewinns (EBIT) von einer Milliarde Euro in der Briefsparte zu erreichen. Er gehe weiterhin davon aus, dass mittelfristig 700 Millionen Euro jährlich möglich seien.

 

DEUTSCHE TELEKOM

 

    LONDON  - Die Citigroup hat Deutsche Telekom auf "Buy" mit einem Kursziel von 10,60 Euro belassen. Analyst Simon Weeden senkte in einer Studie vom Donnerstag die Gewinnprognosen je Aktie für 2011 bis 2013 um bis zu 1,4 Prozent. Damit reagiere er auf die jüngsten Wechselkursveränderungen des Euro zum US-Dollar sowie zu den osteuropäischen Währungen.

 

DEUTZ AG

 

    HAMBURG  - Die Berenberg Bank hat Deutz (DEUTZ) auf "Buy" mit einem Kursziel von 8,00 Euro belassen. In Erwartung vorsichtigerer Investitionen der Deutz-Kunden seien seine Prognosen für den Motorenbauer im Jahr 2012 nun etwas konservativer, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. In der Vergangenheit habe sich gezeigt, dass die Geschäftsentwicklung teils nur schwer vorhersagbar sei. Die durchschnittlichen Analystenschätzungen spiegelten hingegen die möglichen Auswirkungen einer Konjunkturabkühlung noch nicht wider. Für das dritte Quartal dürfte Deutz allerdings noch starke Resultate vorlegen.

 

ERICSSON

 

    DÜSSELDORF  - Die WestLB hat die Einstufung für Ericsson (Telefonaktiebolaget LM Ericsson (B)) nach Zahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 82,60 schwedischen Kronen belassen. Die Ergebnisse des Telekom-Ausrüsters im dritten Quartal seien besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Thomas Langer in einer Studie vom Donnerstag. Erneut habe Ericsson seine Marktstellung verbessern können.

 

EVOTEC AG

 

    FRANKFURT  - Die Commerzbank hat die Einstufung für Evotec nach dem verkündeten Start eines neuen Krebsforschungsprojektes auf "Buy" mit einem Kursziel von 3,40 Euro belassen. Er begrüße die gemeinsamen Pläne mit dem Partner Apeiron Biologics, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings sei in finanzieller Hinsicht noch nichts bekannt und so falle eine Einordnung schwer.

 

GEA GROUP

 

    LONDON  - Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktien der Gea (GEA Group) Group von 30,70 auf 27,80 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Analystin Daniela Costa reduzierte in einer Branchenstudie vom Donnerstag die Prognosen für das organische Gewinnwachstum sowie für die operativen Margen von Investitionsgüterunternehmen. Die Industriestaaten dürften 2012 an den Rand einer Rezession rücken. Die Konjunktur in den Schwellenländern sollte hingegen weiter solide zulegen. Vor diesem Hintergrund werde die geografische Ausrichtung der Unternehmen immer wichtiger.

 

IVG IMMOBILIEN

 

    FRANKFURT - Equinet hat IVG Immobilien nach einem Treffen mit dem Management auf "Buy" mit einem Kursziel von 4,00 Euro belassen. Die Vermietung des Prestigeprojekts "The Squaire" am Frankfurter Flughafen verlaufe vielversprechend, und damit sei die von dem Immobilienunternehmen geplante Belegungsrate von 95 Prozent als durchaus realistisch einzuschätzen, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Donnerstag. Sollte es dem Management bei den Verhandlungen mit den Hausbanken bis Jahresende auch noch gelingen, die zweite Tranche des im Jahr 2012 fälligen Konsortialkredits bis 2014 zu gleichen Konditionen zu verlängern, dürfte der Abwärtsdruck auf die Aktie nachlassen.

 

KABEL DEUTSCHLAND

 

    LONDON  - Die Citigroup hat Kabel Deutschland auf "Neutral" mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Sie habe die Gewinnprognosen je Aktie für 2012 und 2013 leicht angehoben, um damit das angekündigte Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 60 Millionen Euro zu reflektieren, schrieb Analystin Laurie Fitzjohn-Sykes in einer Studie vom Donnerstag.

 

KLÖCKNER & CO

 

    LONDON  - Die Citigroup hat das Kursziel für Klöckner & Co (KloecknerCo) vor Zahlen zum dritten Quartal von 18,00 auf 16,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Er rechne mit recht schwachen Resultaten, begründete Analyst Anindya Mohinta die Zielkorrektur in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die gesunkenen Stahlpreise könnten weitere Lagerbestands-Abschreibungen notwendig gemacht haben. Zudem dürfte der Absatz in Europa und den USA geschwächelt haben. Auch sei zunehmend fraglich, ob das übernommene Unternehmen McSteel angesichts des scheinbar zu hohen Kaufpreises einen positiven Wertbeitrag leisten könne. Allerdings impliziere das deutlich über der Marktkapitalisierung liegende Betriebskapital einen hohen Unternehmenswert.

 

 

MERCK KGAA

 

    FRANKFURT  - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Aktien der Merck KGaA (Merck) vor Zahlen von 75,00 auf 72,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Analyst Holger Blum reduzierte in einer am Donnerstag vorgelegten Studie seine Gewinnschätzungen für das kommende Jahr um fünf Prozent und begründete dies mit der konjunkturellen Unsicherheit. Unter anderem wegen Sonderaufwendungen dürfte der Pharma- und Chemiekonzern durchwachsene, aber nach wie vor ordentliche Resultate vorlegen. Sie dürften allerdings schwächer sein als im Vorquartal. Die Unternehmensziele für 2011 erschienen zwar ambitioniert, blieben aber in Reichweite. Vor diesem Hintergrund dürfte der Kurs sich weiter zwischen 57,00 und 75,00 Euro bewegen.

 

MERCK KGAA

 

    LONDON  - Barclays hat das Kursziel für die Aktien der Merck KGaA (Merck) vor Zahlen von 76,00 auf 71,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Noch dürfte sich keine positive Trendwende abgezeichnet haben, schrieb Analyst Edward Dulac in einer Studie vom Donnerstag. Im saisonal ohnehin schwachen dritten Quartal dürften Wechselkurseffekte und das trübe Konjunkturumfeld belastet haben. Daher sollte der Pharma- und Chemiekonzern die Markterwartungen beim Umsatz zwar erfüllt, beim Gewinn je Aktie im Kerngeschäft aber verfehlt haben. Der Experte senkte die Ergebnisschätzungen für 2011 und 2012 leicht.

 

NOKIA

 

    LONDON  - Die Citigroup hat das Kursziel für Nokia vor Zahlen zum dritten Quartal von 3,50 auf 4,10 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Er habe die Gewinnprognosen von 2011 an erhöht, da er mit starken Resultaten deutlich über den Markterwartungen rechne, schrieb Analyst Zahid Hussein in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Zudem gelinge die Umstellung auf Windows-basierte Smartphones schneller als gedacht - die ersten dürften Ende 2011 in den Handel kommen. Der Handyproduzent dürfte von der Einführung von Dual-Sim-Produkten im unteren Marktsegment profitiert haben. Dennoch seien die Aktien nach wie vor überbewertet, da viel zu hohe Margenerwartungen eingepreist seien.

 

PFEIFFER VACUUM

 

    DÜSSELDORF  - Die WestLB hat die Einstufung für Pfeiffer Vacuum Technology auf "Buy" mit einem Kursziel von 103,00 Euro belassen. Die Zahlen des Konkurrenten Inficon hätten die derzeit schwache Entwicklung der Branche für Solar- und Halbleiter-Zulieferer bestätigt, schrieb Analyst Wolfgang Fickus in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings seien die kurzfristig negativen Aussichten bereits eingepreist und die Aktie sei derzeit sehr niedrig bewertet.

 

PHOENIX SOLAR AG

 

    FRANKFURT  - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Phoenix Solar nach einer Gewinnwarnung von 12,00 auf 6,00 Euro halbiert, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Sie habe die Gewinnprognosen reduziert und halte die Marktschätzungen für zu optimistisch, schrieb Analystin Katja Filzek in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Das Solarunternehmen müsse erst noch beweisen, dass es die Lagerbestände besser unter Kontrolle habe und profitabel sei. Derweil dürften die Preise entlang der gesamten Solar-Wertschöpfungskette weiter sinken. Daher sollten Anleger die Finger von Wafer- und Modulproduzenten lassen.

 

ROCHE HOLDINGS AG

 

    DÜSSELDORF  - Die WestLB hat die Einstufung für Roche auf "Neutral" belassen. Für die Aktie des Pharmaherstellers bestehe nur begrenzter Aufwärtsspielraum, schrieb Analyst Oliver Kämmerer in einer Studie vom Donnerstag. Kämmerer verwies zur Begründung seiner neutralen Anlageempfehlung auf den negativen Trend bei den Konsensschätzungen, die Sparanstrengungen im Gesundheitswesen und den Gegenwind vom Devisenmarkt.

 

SALZGITTER AG

 

    LONDON  - Die Citigroup hat Salzgitter vor Zahlen zum dritten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 64,00 Euro belassen. Während die Dynamik im Stahlgeschäft nachgelassen haben dürfte, sollte die Röhrensparte sich weiter erholt haben, schrieb Analyst Anindya Mohinta in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Das Vorsteuerergebnis (EBT) dürfte im Vergleich zum zweiten Jahresviertel um circa 30 Prozent auf 50,9 Millionen Euro gesunken sein. Im Gesamtjahr dürfte der Stahlkonzern aber mit einem EBT von geschätzten 220 Millionen Euro die eigene Prognose um rund zehn Prozent übertreffen. Salzgitter sollte zudem bald die positiven Effekte der verbesserten Kostenstruktur spüren.

 

SAP AG

 

    PARIS  - Exane BNP Paribas hat die Einstufung für SAP nach der OpenWorld Messe von Oracle auf "Underperform" mit einem Kursziel von 38,00 Euro belassen. Für den Softwarekonzern gebe es langfristig strategische Schwierigkeiten durch die Cloud-Technologie, schrieb Analyst Josep Bori in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings scheine das kurzfristige Geschäft derzeit gut zu laufen.

 

SCHNEIDER ELECTRIC

 

    PARIS  - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Schneider Electric (Pacific Sunwear of California) nach Zahlen und gesenkten Gewinnaussichten auf "Outperform" mit einem Kursziel von 53,00 Euro belassen. Das dritte Quartal habe die Erwartungen erfüllt, schrieb Analyst Alfred Glaser in einer Studie vom Donnerstag. Die gleichzeitig reduzierte Unternehmensprognose für die operative Marge sei jedoch überraschend und bestätige sein negatives Szenario für die Aussichten im Investitionsgütersektor.

 

SIEMENS AG

 

    LONDON  - Goldman Sachs hat das Kursziel für Siemens von 122,00 auf 121,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Analystin Daniela Costa reduzierte in einer Branchenstudie vom Donnerstag die Prognosen für das organische Gewinnwachstum sowie für die operativen Margen von Investitionsgüterunternehmen. Die Industriestaaten dürften 2012 an den Rand einer Rezession rücken. Die Konjunktur in den Schwellenländern sollte hingegen weiter solide zulegen. Vor diesem Hintergrund werde die geografische Ausrichtung der Unternehmen immer wichtiger.

 

THYSSENKRUPP AG

 

    PARIS  - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für ThyssenKrupp von 44,00 auf 34,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Outperform" belassen. Es gebe kurzfristige Risiken, auch wenn der Investmentansatz für die Titel des Stahlkonzerns insgesamt intakt bleibe, schrieb Analyst Alexander Haissl in einer Studie vom Donnerstag. Niedrigere Annahmen für Steel Americas, die Edelstahlsparte und das Stahlgeschäft in Europa führten zu einer Senkung seiner Schätzungen bis zum Geschäftsjahr 2012/13. Besitzverkäufe, Effizienzsteigerungen und die Entschuldung sollten jedoch eine Neubewertung der Aktie vorantreiben.

 

UNICREDIT SPA

 

    FRANKFURT  - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Unicredit (UniCredito Italiano) von 1,60 auf 1,30 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die Volkswirte der Deutschen Bank rechneten für die kommenden zwölf Monate mit einer Rezession in Europa, schrieb Analystin Paola Sabbione in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Der wachsende Wettbewerb um Refinanzierungsmittel und frisches Kapital zum Schuldenabbau dürfte die Gewinnentwicklung der Banken belasten. Zudem seien die Markterwartungen mit Blick auf den Rückgang fauler Kredite im Jahr 2012 zu optimistisch. Daher habe sie die Ergebnisschätzungen je Aktie für 2012 um durchschnittlich 42 Prozent reduziert.

 

VOLKSWAGEN AG VORZUGSAKTIEN

 

    FRANKFURT  - Die Commerzbank hat die Einstufung für die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) (Volkswagen vz) nach den von der Konzerntochter Audi erwogenen Kapazitätserhöhungen in China auf "Buy" mit einem Kursziel von 152,00 Euro belassen. Demnach plane Audi, die dortige Produktion bis 2015 von derzeit 300.000 auf etwa 700.000 Fahrzeuge auszuweiten, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Donnerstag. Der im Zuge dessen in Aussicht gestellte Bau eines zweiten chinesischen Werkes decke sich mit früheren Aussagen von VW zu den geplanten Investitionen.

 

VOLKSWAGEN AG VORZUGSAKTIEN

 

    LONDON  - Morgan Stanley hat das Kursziel für die Vorzugsaktien von Volkswagen (Volkswagen vz) von 160,00 auf 150,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Der Preisdruck im chinesischen Automarkt für Volumenmodelle und Oberklasse-Fahrzeuge nehme zu, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Wegen des daher vermutlich schwächeren Preisumfeldes im Jahr 2012 habe er die Gewinnprognosen reduziert. Die durchschnittlichen Marktschätzungen für Volkswagen könnten sich in nächster Zeit als zu hoch erweisen. Aus fundamentaler Sicht bleibe er aber bei seiner positiven Einschätzung für den Wolfsburger Konzern.

 

WACKER CHEMIE AG

 

    LONDON  - Macquarie hat Wacker Chemie von "Outperform" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 88,00 auf 86,00 Euro gesenkt. Der Polysilizium-Kassapreis sei zum ersten Mal seit 2004 unter die Marke von 40,00 US-Dollar je Kilogramm gefallen, schrieb Analyst Robert Schramm-Fuchs in einer Studie vom Donnerstag. Damit sei früher als erwartet die kritische Preisgrenze erreicht worden, ab der die Wacker-Kundschaft möglicherweise neue Vertragskonditionen verlangen werde. Er habe daher seine Gewinnschätzung je Aktie für 2012 und 2013 reduziert. Ab 2013 sollte sich aber das Preisniveau für Polysilizium, ausgelöst durch eine stärkere Nachfrage, wieder stabilisieren. Nach zuletzt starker Kursentwicklung sehe er derzeit bei der Wacker-Aktie nur begrenztes Kurspotenzial, begründete der Experte die Abstufung. /ck

 

(dpa-AFX)

Bildquellen: Julian Mezger

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Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

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Was halten Sie von nutzergenerierten Chartanalysen auf finanzen.net?
Ich würde liebend gerne mein Wissen über Chartanalyse dem Publikum von finanzen.net zur Verfügung stellen.
Ich kenne mich bei Chartanalyse nicht so gut aus, halte nutzergenerierte Chartanalysen aber für einen echten Mehrwert.
Ich halte nichts von den Methoden der Chartanalyse und habe deshalb auch kein Interesse an nutzergenerierten Analysen.
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