FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung von
Analytik Jena nach endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2010/11 von "Accumulate" auf "Halten" gesenkt, das Kursziel aber von 9,50 Euro auf 11,00 Euro angehoben. Die
Aktie des Herstellers analytischer System sei derzeit fair bewertet und habe nur noch begrenztes Aufwärtspotenzial, schrieb Analystin Nadeshda Demidova in einer Studie vom Freitag. Die Erholung der japanischen Wirtschaft dürfte zu einer weiteren Steigerung der Profitabilität führen - davon sei sie in ihrer Prognose aber bereits ausgegangen.
BAYER AG
ZÜRICH - Die Credit Suisse hat Bayer auf "Outperform" mit einem Kursziel von 56,00 Euro belassen. Die Aktien-Strategen der Credit Suisse hätten den europäischen Pharmasektor von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft, schrieb Analystin Luisa Hector in einer Branchenstudie vom Freitag. Im Vergleich zu anderen europäischen Sektoren führe die Pharmabranche die Liste bei der Bilanzqualität, der Profitabilität sowie dem Wachstum an. Die Markterwartungen für 2012 seien trotz der positiven Gewinndynamik relativ niedrig. Zudem seien Pharmaunternehmen vergleichsweise stark auf die USA ausgerichtet und sollten daher von der vermutlich besseren US-Konjunktur profitieren. Bayer zähle neben Novartis und Roche zu den Sektor-"Top Picks".
BMW
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat BMW auf "Hold" mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. Angesichts der erwarteten Rezession im europäischen Automarkt und eines vermutlich nur langsam wachsenden weltweiten Pkw-Absatzes dürfte 2012 für Autobauer schwierig werden, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Zudem sehe er Risiken für die Nachfrage in den Schwellenländern, von der insbesondere die Hersteller von Oberklassefahrzeugen abhängig seien. Eine negativere Bewertung des Sektors sei aber noch nicht angebracht, da bereits ein Rückgang der Gewinnerwartungen des Marktes um circa 40 bis 60 Prozent eingepreist sei.
COMMERZBANK AG
DÜSSELDORF - Die WestLB hat das Kursziel für Commerzbank von 2,80 auf 2,60 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Trotz der Kapitallücke von 5,3 Milliarden Euro könne die Bank eine verwässernde Kapitalerhöhung vermutlich vermeiden, schrieb Analyst Neil Smith in einer Studie vom Freitag. Es gebe zwar unverändert große Risiken wie etwa die Unsicherheit über den Verkauf der Eurohypo, doch bleibe es beim Kaufvotum. Das Kreditinstitut sei geografisch gut aufgestellt und könne hohe steuerliche Verlustvorträge nutzen. Zudem sei der Kurs im vergangenen Monat um 20 Prozent gefallen.
CREDIT AGRICOLE SA
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Credit Agricole (Crédit Agricole) nach einer Gewinnwarnung und der Vorlage eines Restrukturierungsplans von 7,60 auf 6,10 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Bank passe sich an das schwierigere Refinanzierungsumfeld und strengere regulatorische Vorschriften an, schrieb Analystin Flora Benhakoun in einer am Freitag vorgelegten Studie. Sie habe ihre Schätzungen an die Unternehmensprognosen und die Einmalbelastungen - den Grund für die Gewinnwarnung - angepasst.
DAIMLER AG
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Daimler auf "Hold" mit einem Kursziel von 36,00 Euro belassen. Angesichts der erwarteten Rezession im europäischen Automarkt und eines vermutlich nur langsam wachsenden weltweiten Pkw-Absatzes dürfte 2012 für Autobauer schwierig werden, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Zudem sehe er Risiken für die Nachfrage in den Schwellenländern, von der insbesondere die Hersteller von Oberklassefahrzeugen abhängig seien. Eine negativere Bewertung des Sektors sei aber noch nicht angebracht, da bereits ein Rückgang der Gewinnerwartungen des Marktes um circa 40 bis 60 Prozent eingepreist sei.
DEUTSCHE BANK AG
ZÜRICH - Kepler hat Deutsche Bank nach Pressemeldungen über Preisindikationen für die zum Verkauf stehende Vermögensverwaltungssparte auf "Buy" mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Der genannte Preis von zwei Milliarden Euro oder 0,5 Prozent des verwalteten Vermögens enttäusche auf den ersten Blick etwas, da Vermögensverwalter in der Vergangenheit oft für ein bis zwei Prozent der verwalteten Mittel den Eigentümer gewechselt hätten, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Freitag. Allerdings sei aufgrund der geringen Profitabilität des Geschäftsbereiches mit einem Preis am unteren Ende dieser Spanne gerechnet worden. Am Ende stärke die Bank durch den Verkauf ihre Bilanz, die Kapitalausstattung und die Unternehmensstruktur. Daher heiße er den Schritt willkommen.
DEUTSCHE POST AG
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Post nach FedEx-Zahlen (FedEx) auf "Buy" mit einem Kursziel von 14,00 Euro belassen. Die Zahlen des US-Konkurrenten seien besser als vom Markt erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Freitag. Äußerungen zu einem schwächeren Wachstum in Asien könnten auf die Deutsche Post indes negativ ausstrahlen. Braun machte aber deutlich, dass die Post zuletzt ein anhaltend solides Volumenwachstum von zehn Prozent im asiatischen Expressgeschäft verzeichnet habe.
DIALOG SEMICONDUCTOR
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Dialog Semiconductor nach jüngsten Daten vom Markttforscher Nielsen auf "Buy" mit einem Kursziel von 17,00 Euro belassen. Apple habe mit seinem iPhone den Marktanteil im Smartphone-Segment von August bis Oktober verteidigt, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Freitag. Die Dynamik bleibe hoch. Becker wies darauf hin, dass Apple bei dem deutschen Halbleiterunternehmen in diesem Jahr für 47 Prozent des Umsatzes stehe.
EADS(EURO AERONAUTIC DEFENSE SPACE)
LONDON - Goldman Sachs hat EADS nach dem Auftakt einer Investorenveranstaltung auf "Neutral" mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Das Management habe sich äußerst optimistisch zur Profitabilität insbesondere bei der Konzerntochter Airbus geäußert, schrieb Analyst David Perry in einer Studie vom Freitag. Er sehe allerdings keinen Grund, seine Schätzungen zu ändern. Die Perspektiven für Airbus seien zwar sehr gut, doch gebe es auf Sicht von zwei bis drei Jahren hohe Risiken beim A350-Programm.
EDF ELECTRICITE DE FRANCE
LONDON - Goldman Sachs hat das Kursziel für Electricite de France (Electricite de France (EdF) ) von 28,30 auf 28,10 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Vorteilhaftere staatliche Eingriffe und steigende Gaspreise dürften das Umfeld für die europäischen Versorger nach einem schwierigen Jahr 2011 ab 2012 verbessern, schrieb Analystin Deborah Wilkens in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Unternehmen dürften ihre Schuldenquoten weiter senken. Zudem liege die mittlere Dividendenrendite des Sektors über dem Durchschnitt des europäischen Aktienmarktes.
EON AG
LONDON - Goldman Sachs hat das Kursziel für Eon von 23,00 auf 24,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Vorteilhaftere staatliche Eingriffe und steigende Gaspreise dürften das Umfeld für die europäischen Versorger nach einem schwierigen Jahr 2011 ab 2012 verbessern, schrieb Analystin Deborah Wilkens in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Unternehmen dürften ihre Schuldenquoten weiter senken. Zudem liege die mittlere Dividendenrendite des Sektors über dem Durchschnitt des europäischen Aktienmarktes.
ERICSSON
ZÜRICH - Die UBS hat Ericsson (Telefonaktiebolaget LM Ericsson (B)) von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 87,00 auf 70,00 schwedische Kronen gesenkt. Die Konjunkturrisiken für den Telekomausrüster hätten in den vergangenen Wochen zugenommen, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Freitag. Er halte die Margenerwartungen des Marktes für 2012 für zu hoch und habe seine Prognosen weiter reduziert. Da der europäische Technologie-Hardware-Sektor sich zuletzt überdurchschnittlich gut entwickelt habe, laute sein neues Votum "Neutral". Langfristig bleibe er aber positiv: Das gegenwärtige Ericsson-Management sei das beste, das er je gesehen habe, und eine weitere Portfoliobereinigung sowie Marktkonsolidierung sei möglich.
IVG IMMOBILIEN
FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für IVG (IVG Immobilien) Immobilien nach dem Abschluss einer Kapitalerhöhung von "Sell" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel von 1,95 auf 2,20 Euro angehoben. Die Kapitalerhöhung des Immobilienunternehmens sei erfolgreich verlaufen, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Freitag. Der Aktienkurs sei nach Ankündigung der Maßnahme in dem von ihm erwarteten Maße gesunken. Nach der gelungenen Umsetzung dürfte die Aktie wieder positiver bewertet werden. Die neuen Papiere dürften den Kurs in den kommenden Wochen aber belasten, so dass das Aufwärtspotenzial begrenzt sei.
KABEL DEUTSCHLAND
DÜSSELDORF - Die WestLB hat Kabel Deutschland nach der von den Wettbewerbswächtern genehmigten Übernahme von Kabel BW durch Unitymedia auf "Add" mit einem Kursziel von 45,00 Euro belassen. Das sei ein wichtiger Schritt für den deutschen Kabelnetzmarkt, der die Hoffnung auf eine weitere wertsteigernde Konsolidierung wecke, schrieb Analyst Wolfgang Specht in einer Studie vom Freitag. Für Kabel Deutschland könnten Telecolumbus, Primacom und Pepcom interessante Ziele mit hohem Synergiepotenzial sein. Mögliche Übernahmen dürften allerdings noch einige Zeit auf sich warten lassen. Die gegenwärtigen Eigentümer wollten die Unternehmen zunächst vermutlich restrukturierten.
LAFARGE
ZÜRICH - Die UBS hat das Kursziel für Lafarge von 32,00 auf 27,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Aufgrund etwas vorsichtigerer Erwartungen für Westeuropa, Ägypten sowie das Geschäft mit CO2-Zertifikaten habe er die Gewinnschätzungen für 2012 reduziert, schrieb Analyst Gregor Kuglitsch in einer Studie vom Freitag. Auch nach dem 47-prozentigen Kursverlust im bisherigen Jahresverlauf sei es zu früh für ein positiveres Votum für die Aktien des Baustoffproduzenten. Dies gründe auf der nach wie vor hohen Verschuldung sowie steigenden Credit Spreads.
NOKIA
PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Nokia von 3,70 auf 3,30 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Analyst Alexander Peterc reduzierte in einer Studie vom Freitag seine Schätzungen für die Smartphone-Auslieferungen in den Jahren 2012 und 2013. Er begründete diesen Schritt mit dem verhaltenen Kundeninteresse am neuen Nokia-Smartphone Lumia.
ORACLE CORP
PARIS - Die Societe Generale (SocGen) hat Oracle vor Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 32,00 US-Dollar belassen. Trotz der konjunkturellen Unsicherheit rechne er mit robusten Ergebnissen, schrieb Analyst Richard Nguyen in einer Studie vom Freitag. Der Softwarekonzern dürfte Erlöse von rund 9,17 Milliarden US-Dollar und eine operative Margen von 45,2 Prozent erzielt haben.
PEUGEOT
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Peugeot von 25,00 auf 17,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Angesichts der erwarteten Rezession im europäischen Automarkt und eines vermutlich nur langsam wachsenden weltweiten Pkw-Absatzes dürfte 2012 für Autobauer schwierig werden, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Eine negativere Bewertung des Sektors sei aber noch nicht angebracht, da bereits ein Rückgang der Gewinnerwartungen des Marktes um circa 40 bis 60 Prozent eingepreist sei. Derweil hätten südeuropäische Autoproduzenten mit Blick auf die Profitabilität, die Bilanzqualität und die Cashflows im Vergleich zu ihren deutschen Wettbewerbern weiter an Boden verloren.
PRAKTIKER BAU- UND HEIMWERKERMAERKT
PARIS - Cheuvreux hat das Kursziel für Praktiker von 1,40 auf 1,30 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Wegen der schlechten Vorhersagbarkeit der Gewinnentwicklung sowie der Finanzierungs- und Restrukturierungsrisiken habe er auf den fairen Wert je Aktie einen Abschlag von 60 Prozent vorgenommen, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Freitag. Die Baumarktkette dürfte sich kaum frisches Eigenkapital besorgen können und müsse vermutlich auf eine - wahrscheinlich sehr teure - Schuldenfinanzierung zurückgreifen. Deren Höhe werde das Ausmaß der Restrukturierung bestimmen.
RENAULT SA
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Renault von 65,00 auf 50,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Angesichts der erwarteten Rezession im europäischen Automarkt und eines vermutlich nur langsam wachsenden weltweiten Pkw-Absatzes dürfte 2012 für Autobauer schwierig werden, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Eine negativere Bewertung des Sektors sei aber noch nicht angebracht, da bereits ein Rückgang der Gewinnerwartungen des Marktes um circa 40 bis 60 Prozent eingepreist sei. Derweil hätten südeuropäische Autoproduzenten mit Blick auf die Profitabilität, die Bilanzqualität und die Cashflows im Vergleich zu ihren deutschen Wettbewerbern weiter an Boden verloren.
RESEARCH IN MOTION
HAMBURG - Die Berenberg Bank hat die Einstufung von Research In Motion (RIM) (Research In Motion) nach Zahlen und einer Telefonkonferenz auf "Sell" mit einem Kursziel von 13,00 US-Dollar belassen. Die Entwicklung bei dem Blackberry-Hersteller erinnere in negativer Weise an Nokia, schrieb Analyst Adnaan Ahmad in einer Studie vom Freitag. Die Markteinführung des Blackberry 10 sei weiter nach hinten verschoben worden. Um nun die enttäuschenden Produkte mit dem Betriebssystem Blackberry 7 in größerem Umfang zu verkaufen, seien in den kommenden zwölf Monaten wohl beständige Preissenkungen erforderlich, so der Analyst.
SALZGITTER AG
ZÜRICH - Kepler hat Salzgitter nach einer Investorenveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. In Zeiten konjunktureller Unsicherheit bleibe Salzgitter der defensivste Stahlwert, schrieb Analyst Rochus Brauneiser in einer Studie vom Freitag. Das Unternehmen überzeuge mit diversifizierten Produkt- und Kundengruppen, einer soliden Bilanz, einem vergleichsweise hohen Anteil des spätzyklischen Geschäfts sowie einer starken Ausrichtung auf Deutschland.
SAP AG
LONDON - Merrill Lynch hat SAP von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 48,00 auf 46,00 Euro gesenkt. Angesichts hoher Markterwartungen für 2012 sei das Kurspotenzial begrenzt, schrieb Analyst Chandramouli Sriraman in einer Studie vom Freitag. Die getrübten konjunkturellen Leitindikatoren bereiteten ihm wegen des hohen Kundenanteils des verarbeitenden Gewerbes Sorgen. Zudem entwickelten sich die Aktien des Softwareunternehmens nur gut, wenn es die Markterwartungen übertreffe. (dpa-AFX)
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