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25.05.2011 21:34

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Tipps der Analysten: Neue Kursziele für Commerzbank, K+S und Kabel Deutschland

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Tipps der Analysten: Neue Kursziele für Commerzbank, K+S und Kabel Deutschland
Die Analysten haben auf die jüngsten Unternehmensmeldungen reagiert und zahlreiche Einschätzungen überarbeitet. Ein Überblick über die aktuellen Kursziele bei finanzen.net.

 

ADIDAS

 

    MÜNCHEN - Die Unicredit hat Adidas (adidas) nach Zahlen zum ersten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 59,00 Euro belassen. Der Sportwarenhersteller habe unerwartet starke Resultate vorgelegt und die Umsatzziele für 2011 angehoben, schrieb Analystin Katharina Kastenberger in einer am Mittwoch vorgelegten Branchenstudie. Daher habe sie ihre Gewinnschätzungen für 2011 bis 2013 etwas angehoben. Adidas bleibe ein "Key Pick" in der Konsumgüterbranche. Das begründete die Expertin mit dem deutlichen mittelfristigen Margenpotenzial.

 

APPLIED MATERIALS

 

    ZÜRICH - Die UBS hat Applied Materials nach Quartalszahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 15,00 US-Dollar belassen. Der Halbleiter- und Solarindustriezulieferer sei solide ins Jahr 2011 gestartet, habe für das zweite Quartal aber einen konservativen Ausblick gegeben, schrieb Analyst Stephen Chin in einer Studie vom Mittwoch. Das entspreche dem Branchentrend. Die Kalifornier hätten mit einer kurzfristig rückläufigen Nachfrage der Solarunternehmen zu kämpfen. Im ersten Quartal hätten starke Ergebnisse im Solargeschäft die schwächer als erwartet ausgefallenen Silizium-Umsätze mehr als ausgeglichen.

 

COMMERZBANK A

 

    LONDON - Goldman Sachs hat das Kursziel für Commerzbank nach dem Beginn der zweiten Phase der Kapitalerhöhung von 5,00 auf 4,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Er habe das Kursziel an die neue Aktienzahl angepasst, schrieb Analyst Domenico Vinci in einer Studie vom Mittwoch. Auf die grundsätzliche Beurteilung des Kreditinstitutes habe das indes keine Auswirkungen.

 

COMMERZBANK

 

    FRANKFURT - Independent Research hat das Kursziel für Commerzbank von 3,50 auf 2,75 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Verkaufen" belassen. Er habe das Ziel um den Bezugsrechtsabschlag im Zuge der Kapitalerhöhung angepasst, schrieb Analyst Matthias Engelmayer in einer Studie vom Mittwoch. Trotz der operativen Fortschritte sei angesichts der erhöhten europäischen Länderrisiken sowie des hohen Abschreibungspotenzials bei einer Umschuldung Griechenlands kein Kurspotenzial für die Aktie zu sehen Unter fundamentalen Gesichtspunkten halte er daher an seiner Verkaufsempfehlung fest.

 

COMMERZBANK

 

    PARIS - Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Commerzbank nach dem Start der zweiten Phase der Kapitalerhöhung von 6,50 auf 3,70 (Kurs: 3,081) Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Sie habe das Kursziel an die neue Aktienzahl angepasst, schrieb Analystin Elie Darwish in einer Studie vom Mittwoch. Nach der schwachen Kursentwicklung der vergangenen Wochen rechnet sie derweil mit einer gewissen Erholung der Aktien. Allerdings reiche das Kurspotenzial nicht für ein Kaufvotum aus.

 

COMMERZBANK

 

    PARIS - Die Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Commerzbank nach dem Beginn der zweiten Phase der Kapitalerhöhung von 4,10 auf 3,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Er habe die Gewinnschätzungen je Aktie sowie das Kursziel an die neue Aktienzahl angepasst, schrieb Analyst Carlo Tommaselli in einer Studie vom Mittwoch. Derweil werte er die Trendwende in der Geschäftsentwicklung und die Kapitalmaßnahmen positiv. Auch seien die Papiere günstig bewertet. Allerdings könnte es im Verlauf der Kapitalerhöhung zu starken Kursschwankungen kommen.

 

COMMERZBANK

 

    DÜSSELDORF - Die WestLB hat Commerzbank von "Sell" auf "Reduce" hochgestuft, das Kursziel aber von 3,70 auf 2,80 Euro gesenkt. Im Zuge der jüngsten Kursschwäche sei das Abwärtspotenzial auf unter zehn Prozent gefallen, begründete Analyst Neil Smith in einer Studie vom Mittwoch die Hochstufung. Die Bedingungen der Kapitalmaßnahmen stünden derweil weitgehend im Einklang mit seinen Erwartungen. Das Kursziel beinhalte die Bezugsrechte für die neuen Anteile nun nicht mehr, erklärte er die Kürzung.

 

COMMERZBANK

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Commerzbank nach dem Beginn der zweiten Phase der Kapitalerhöhung von 6,00 auf 4,60 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Damit trage er der steigenden Aktienzahl Rechnung, schrieb Analyst Alexander Hendricks in einer Studie vom Mittwoch. Unterdessen habe er die Gewinnprognosen für das Kreditinstitut für 2011 nach oben korrigiert. Die Fundamentaldaten für das deutsche Privat- und Firmenkundengeschäft seien gut. Vor diesem Hintergrund dürfte die Bank im zweiten Quartal ergebnisseitig auch von der Restrukturierung des Kreditportfolios profitieren.

 

DEUTSCHE POST

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Deutsche Post auf "Outperform" mit einem Kursziel von 16,00 Euro belassen. Er fühle sich in seiner Haltung bestätigt, wonach die Post weiter ein hohes Gewinnwachstum im Logistikgeschäft ausweisen werde, schrieb Analyst Sebastian Kauffmann in einer Studie vom Mittwoch. Zudem dürfte in der zweiten Jahreshälfte mit positiven Nachrichten bezüglich der langfristigen Gewinnstabilisierung in der Briefsparte zu rechnen sein. Die Chancen für die Aktie stünden gut, den Markt nach einer langen Phase unterdurchschnittlicher Kursentwicklung wieder zu schlagen.

 

EON

 

    FRANKFURT - Independent Research hat Eon nach einem Zeitungsbericht über die mögliche Streichung der Brennelementesteuer von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft und das Kursziel auf 20,00 Euro belassen. Das würde die Gewinnentwicklung entlasten und wäre daher positiv für den Energiekonzern, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Mittwoch. Die Wahrscheinlichkeit würde dann steigen, dass Eon die angekündigte Mindestdividende von 1,30 Euro je Aktie in den Jahren 2011 und 2012 auch zahlen könne. Nach den Rückschlägen infolge des Atommoratoriums sei der Kurs unter das Ziel gefallen und ein Verkaufsvotum nicht mehr angebracht.

 

EON

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung von Eon auf "Hold" mit einem Kursziel von 22,00 Euro belassen. Die Meldung in der "Financial Times Deutschland", dass die Regierung die Brennelementesteuer streichen wolle, werde vom Markt zunächst wahrscheinlich gefeiert, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Mittwoch. Er bleibe jedoch skeptisch, dass in dieser Angelegenheit schon das letzte Wort gesprochen worden sei, und halte an seiner Einstufung für die Aktie des Versorgers fest.

 

EON

 

    DÜSSELDORF - Die WestLB hat Eon nach Spekulationen in einer Finanzzeitung über eine Streichung der deutschen Atomsteuer auf "Neutral" belassen. Er schenke derartigen Gerüchten zwar wenig Glauben, doch lieferten sie wenigstens einen Grund, in die Eon-Papiere zu investieren, schrieb Analyst Peter Wirtz in einer Studie vom Mittwoch. Zumindest steige angesichts solcher Meldungen die Wahrscheinlichkeit, dass die Bundesregierung die Kernkraftsteuer nicht anheben werde. Das dürfte wiederum die Zuversicht erhöhen, dass die geplante Abkehr von der Atomenergie nicht zu einer Senkung des Nettogewinnzieles für 2011 führen werde. Dann könnte auch das Vertrauen in die versprochene Dividende von 1,30 Euro je Aktie wieder steigen.

 

EON

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Eon nach Presseberichten über eine mögliche Streichung der deutschen Atomsteuer auf "Hold" mit einem Kursziel von 22,00 Euro belassen. Im Falle einer tatsächlichen Aufhebung der Brennelementesteuer würde ihr Kursziel für die Eon-Papiere um etwa 10 Prozent auf 24 Euro steigen, schrieb Analystin Tanja Markloff in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings habe sich die SPD bereits gegen ein Wegfallen der Abgabe ausgesprochen, betonte die Expertin.

 

IVG IMMOBILIEN

 

    DÜSSELDORF - Die WestLB hat das Kursziel für IVG Immobilien nach Zahlen zum ersten Quartal von 7,80 auf 7,25 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die Immobiliengesellschaft dürfte Bewertungsgewinne nicht so schnell realisieren, wie er es bisher erwartet habe, begründete Analyst Georg Kanders in einer Studie vom Mittwoch die Kurszielkorrektur. Die Prognosen für die operative Geschäftsentwicklung habe er allerdings leicht angehoben. Er rechne mit einer kontinuierlichen Verbesserung des Vorsteuerergebnisses im laufenden Jahr.

 

K+S

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für K+S von "Accumulate" auf "Buy" und das Kursziel von 64,00 auf 70,00 Euro angehoben. Die Entwicklung der Landwirtschaft in der nördlichen Hemisphäre bestätige absolut seine optimistischen Erwartungen, schrieb Analyst Michael Schaefer in einer Studie vom Mittwoch. In den kommenden Monaten dürften steigende Kali- und beständige Getreidepreise sowie der Verkauf nicht zum Kerngeschäft gehörender Aktivitäten Impulsgeber für die Aktie des Düngemittelherstellers sein.

 

KABEL DEUTSCHLAND

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Kabel Deutschland nach einer Analystenveranstaltung von 41,00 auf 52,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Nach den zuversichtlich stimmenden Äußerungen des Kabelnetzbetreibers sei sein Vertrauen in die mittelfristigen Unternehmensziele gewachsen, schrieb Analyst Matthew Bloxham in einer Studie vom Mittwoch. Vor diesem Hintergrund sei der bisherige Abschlag auf das angesichts der Gewinnerwartungen festgelegte Kursziel nicht länger gerechtfertigt, begründete der Experte das neue Ziel.

 

LUFTHANSA

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Lufthansa (Deutsche Lufthansa) trotz der vulkanbedingten Schließung der Flughäfen in Bremen und Hamburg auf "Buy" mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Wichtige Drehkreuze wie etwa Düsseldorf, Frankfurt und München seien bislang nicht von den Auswirkungen der Aschewolke betroffen, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings könnten im Tagesverlauf weitere norddeutsche Flughäfen vorübergehend geschlossen werden, betonte er.

 

PUMA

 

    MÜNCHEN - Die Unicredit hat das Kursziel für Puma (PUMA) nach Zahlen zum Auftaktquartal von 217,00 auf 219,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Sportwarenhersteller habe beim Umsatz auch von positiven Wechselkurseffekten profitiert und das Erlösziel für 2011 erhöht, schrieb Analystin Katharina Kastenberger in einer am Mittwoch vorgelegten Branchenstudie. Vor diesem Hintergrund habe sie ihre Schätzungen für 2011 bis 2013 leicht nach oben korrigiert. Allerdings sei das Umsatzwachstum nach wie vor vergleichsweise schwach. Daher bleibe es beim "Hold"-Votum.

 

QSC

 

    LONDON - JPMorgan hat QSC nach Zahlen zum ersten Quartal von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 3,90 auf 4,00 (Kurs: 2,968) Euro gehoben. Der Umbruch bei dem Telekomunternehmen verlaufe gut, schrieb Analyst Hannes Wittig in einer Studie vom Mittwoch. Er habe seine Prognosen nach guten Resultaten für das erste Quartal sowie nach guten Transaktionen wie der Übernahme der Info AG und der Kooperationsvereinbarung mit E-Plus nach oben korrigiert.

 

RWE

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für RWE nach einem Bericht in der "Financial Times Deutschland" über eine mögliche Abschaffung der Brennelementesteuer auf "Outperform" mit einem Kursziel von 56,00 Euro belassen. Sollte die Bundesregierung die Atomsteuer zugunsten kürzerer Laufzeiten wieder zurücknehmen, dürften seine Gewinnprognosen je Aktie sowohl für RWE als auch für Eon um bis zu zwölf Prozent steigen, schrieb Analyst Sebastian Kauffmann in einer Studie vom Mittwoch.

 

RWE

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für RWE nach Presseberichten über eine mögliche Streichung der deutschen Atomsteuer auf "Reduce" mit einem Kursziel von 42,00 Euro belassen. Im Falle einer tatsächlichen Aufhebung der Brennelementesteuer würde ihr Kursziel für die RWE-Papiere um etwa 10 Prozent auf 46 Euro steigen, schrieb Analystin Tanja Markloff in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings habe sich die SPD bereits gegen ein Wegfallen der Abgabe ausgesprochen, betonte die Expertin.

 

VIVENDI

 

    LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für Vivendi (Vivendi Universal) von 26,00 auf 25,60 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Er habe die operativen Gewinnschätzungen für 2011 und 2012 etwas reduziert, um dem erwarteten Rückgang des operativen Ergebnisses bei der Mobilfunktochter SFR Rechnung zu tragen, schrieb Analyst Filippo Pietro Lo Franco in einer Studie vom Mittwoch. Die Gewinnprognosen je Aktie habe er nach der vollständigen Übernahme von SFR allerdings angehoben. Indes bekräftige er seine positive Beurteilung des Titels. Der Mischkonzern zahle eine attraktive Dividende und wachse wie Medien- und Breitbandunternehmen. Gleichzeitig sei die Bewertung niedriger als die Wertsumme der einzelnen Unternehmensteile (Sum of the Parts).

 

VODAFONE

 

    LONDON - Nomura hat Vodafone von "Buy" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber auf 210,00 Pence belassen. Die Dynamik der europäischen Mobilfunkbranche zeige in die falsche Richtung: Der Gesamtwert eines einzelnen Kunden nehme für die Mobilfunkanbieter ab, schrieb Analyst James Britton in einer Studie vom Mittwoch. Zwar behaupte Vodafone mit Blick auf das eigene Geschäft das Gegenteil, doch könnten sich die Briten kaum gegen einen allgemeinen Sektortrend stemmen. Eine Bewertung über dem Sektordurchschnitt sei unter anderem wegen des positiven Ausblicks für die Dividende weiterhin gerechtfertigt. Allerdings sollten die Investoren vorsichtiger werden und eventuell zu hohe Vodafone-Positionen abbauen.

 

WINCOR NIXDORF

 

    HANNOVER - Die NordLB hat Wincor Nixdorf von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft, das Kursziel aber auf 54,00 Euro belassen. Der Kursrutsch nach der zuletzt negativen Nachrichtenlage sei nicht gerechtfertigt, begründete Analyst Thomas Wybierek in einer Studie vom Mittwoch das Kaufvotum. Er sehe keinerlei Sicherheits- oder Technikprobleme bei den von Wincor produzierten Geldautomaten. Darüber sei nach der Zielsenkung infolge eines schwachen zweiten Geschäftsquartals spekuliert worden. Unterdessen seien bei der neuen Cineo-Kassette, deren Markteinführung schleppend verlaufen sei, erste Absatzerfolge zu erkennen. Durch das gestartete Aktienrückkaufprogramm werde zudem das Kursrisiko begrenzt.

 

/he

 

(dpa-AFX)

Bildquellen: Wolfgang Kriegbaum

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