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05.12.2011 21:36

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Tipps der Analysten: Neue Kursziele für Daimler, K+S und SAP

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Die Analysten haben auf die jüngsten Unternehmensmeldungen reagiert und zahlreiche Einschätzungen überarbeitet. Ein aktueller Überblick auf finanzen.net.

 

BASF

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat BASF auf "Buy" mit einem Kursziel von 65,00 Euro belassen. Angesichts der schwierigen Konjunkturperspektiven für 2012 sei im Chemiesektor eine genaue Titelauswahl und der Fokus auf die Marktanteile der Unternehmen wichtig, schrieb Analyst Tim Jones in einer am Montag vorgelegten Branchenstudie. Der stärkere Fokus auf die Preismacht sowie das aktive Portfoliomanagement hätten die Konjunktursensitivität von BASF reduziert. Die Herausforderungen, die es 2012 zu meistern gelte, seien zudem weitgehend in den Kurs eingepreist. Für Zuversicht sorgten derweil die mittelfristigen Unternehmensziele sowie Kostensenkungen. Vor diesem Hintergrund sei BASF ein "Top Pick" für 2012.

 

DAIMLER

 

    DÜSSELDORF - Die WestLB hat das Kursziel für Daimler von 40,00 auf 38,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Add" belassen. Er sei hinsichtlich der südeuropäischen Automärkte, der Wettbewerbsposition von Mercedes im Vergleich zu Audi und BMW sowie mit Blick auf die Absatzpreise vorsichtiger geworden, schrieb Analyst Adam Hull in einer Studie vom Montag. Er rechne für 2012 mittlerweile mit einem Umsatzrückgang um circa drei Prozent bei Mercedes. Daher habe er die Gewinnschätzungen für den Autobauer für 2012 und 2013 reduziert. Er ziehe die Vorzugs- und Stammaktien von Volkswagen (Volkswagen vz) vor.

 

DEUTSCHE TELEKOM

 

    DÜSSELDORF - Die WestLB hat Deutsche Telekom nach dem Kauf von Mobilfunkfrequenzen durch Verizon Wireless auf "Add" mit einem Kursziel von 10,50 Euro belassen. Dies und die damit begründete Kooperation des US-Mobilfunkkonzerns mit Kabelnetzbetreibern sei eine schlechte Nachricht für die Deutsche Telekom, schrieb Analyst Wolfgang Specht in einer Studie vom Montag. Verizon Wireless werde zu einem stärkeren Wettbewerber. Zudem sei eine Übernahme der Konzerntochter T-Mobile USA durch Kabelunternehmen im Falle eines gescheiterten Verkaufs an AT&T nun unwahrscheinlicher. Allerdings könnte die Transaktion auch Argumentationsgründe für eine Akquisition von T-Mobile USA durch AT&T liefern.

 

EON

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Eon nach dem Rückzug aus dem Bulgarien-Geschäft auf "Hold" mit einem Kursziel von 17,00 Euro belassen. Der Verkauf der Bulgarien-Tochter des Energiekonzerns sei ein weiterer kleiner Schritt im Rahmen des milliardenschweren Veräußerungsprogramms, schrieb Analystin Tanja Markloff in einer Studie vom Montag. Die Auswirkungen auf das operative Ergebnis seien aber zu vernachlässigen.

 

EON

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung von Eon nach Ankündigung des Verkaufs von Eon Bulgaria auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 20,00 Euro belassen. Der Verkauf dürfte keine größeren bilanzwirksamen Abschreibungen nach sich ziehen, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Montag. Es sei zu begrüßen, dass sich der Versorger aus zunehmend regulierten Märkten zurückziehe. Der Einfluss auf die Aktienkursentwicklung sei wahrscheinlich begrenzt.

 

GIVAUDAN

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Givaudan von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel auf 690,00 Franken belassen. Wegen der schwer vorhersagbaren Gewinnentwicklung und der volatilen Quartalsergebnisse sei die Bewertung der Aktien 33 Prozent über denen des Wettbewerbers Symrise nicht gerechtfertigt, schrieb Analyst Tim Jones in einer am Montag vorgelegten Branchenstudie. Als global größter Hersteller von Duftstoffen und Aromen strebe Givaudan nach Marktanteilsgewinnen. Sonderlich erfolgreich sei das Unternehmen in den vergangenen vier Jahren dabei nicht gewesen. Vor diesem Hintergrund ziehe er die Aktien von Symrise vor. Bei dem deutschen Konzern sei auch der Rohstoffkostendruck geringer.

 

HEIDELBERGCEMENT

 

    DÜSSELDORF - Das Bankhaus HSBC hat HeidelbergCement nach der jüngsten Kurserholung bei den Aktien der fünf großen Branchenkonzerne von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 31,00 auf 34,00 Euro angehoben. Er bleibe dem europäischen Baustoffsektor gegenüber vorsichtig eingestellt, schrieb Analyst John Fraser-Andrews in einer Branchenstudie vom Montag. Für 2012 sei mit einem Rückgang der Volumina in den entwickelten Märkten sowie weiter sinkenden Erträgen in den Schwellenländern zu rechnen. Trotz moderat erhöhter Prognosen rechtfertige das Kurspotenzial bei HeidelbergCement nur noch ein neutrales Votum.

 

HHLA

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für HHLA (Hamburger Hafen und Logistik) nach einer von den Reedereien MSC und CMA-CGM vereinbarten Kooperation auf "Buy" mit einem Kursziel von 30,00 Euro belassen. Derzeit gebe es keine Hinweise darauf, dass sich beide Partner auf ein bestimmtes Terminal in Hamburg konzentrieren werden, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Montag. CMA sei zwar schon einer der wichtigsten Kunden des Hamburger Hafenbetreibers, MSC dagegen setze bislang hauptsächlich auf Terminals des Wettbewerbers Eurogate. Abgesehen davon könnte sich die Partnerschaft auch auf die bestehende Zusammenarbeit zwischen CMA und Maersk auf der Asien-Nordeuropa-Route "FAL 5" auswirken.

 

IVG

 

    LONDON - Goldman Sachs hat das Kursziel für IVG (IVG Immobilien) Immobilien nach einer Kapitalerhöhung von 3,71 auf 3,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Er habe das Kursziel angesichts des Verwässerungseffektes sowie wegen der erfolgreichen Verlängerung von Krediten bis 2014 angepasst, schrieb Analyst Julian Livingston-Booth in einer Studie vom Montag. Die Kapitalmaßnahme dürfte der Immobiliengesellschaft auch bei der Senkung der Schuldenquote helfen. An den schwachen Cashflows werde sie allerdings nichts ändern.

 

K+S

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat K+Svon "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursiel von 45,00 auf 35,00 Euro gesenkt. Der Dünger- und Salzproduzent sei stark auf Europa ausgerichtet und operiere unter vergleichsweise hohen Kosten, begründete Analyst Tim Jones in einer am Montag vorgelegten Branchenstudie die Abstufung. Die Gewinnschätzungen je Aktie für 2011 bis 2013 habe er um 5 bis 19 Prozent reduziert. Die Gründe seien ein vermutlich niedrigerer Kalidüngerabsatz im Jahr 2012 sowie die Investitionen beim Legacy-Projekt in Kanada.

 

LANXESS

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Lanxess (LANXESS) auf "Buy" mit einem Kursziel von 58,00 Euro belassen. Angesichts der schwierigen Konjunkturperspektiven für 2012 sei im Chemiesektor eine genaue Titelauswahl sowie der Fokus auf die Marktanteile und damit auch die Preismacht der Unternehmen wichtig, schrieb Analyst Tim Jones in einer am Montag vorgelegten Branchenstudie. Insgesamt erschienen die Markterwartungen für den Sektor noch zu hoch. Im Gegensatz zu anderen Unternehmen seien diese für Lanxess allerdings bereits deutlich gefallen, so dass die Konjunkturrisiken für 2012 weitgehend eingepreist schienen.

 

LINDE

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Linde auf "Buy" mit einem Kursziel von 140,00 Euro belassen. Angesichts der schwierigen Konjunkturperspektiven für 2012 sei im Chemiesektor eine genaue Titelauswahl und der Fokus auf die Marktanteile der Unternehmen wichtig, schrieb Analyst Tim Jones in einer am Montag vorgelegten Branchenstudie. Linde profitiere von hohen Markteintrittsbarrieren im Gassegment, der starken Ausrichtung auf die Schwellenländer sowie den neuen Energietrends. Die starken Wachstumsperspektiven des Industriegase-Produzenten seien nicht eingepreist. Vor diesem Hintergrund seien die Titel mit Blick auf 2012 ein "Top Pick".

 

METRO

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Metro (METRO) nach Aussagen des Kaufhof-Interessenten Rene Benko auf "Hold" mit einem Kursziel von 31,50 Euro belassen. Der Signa-Eigentümer habe das kursierende Gebot in Höhe von 2,4 Milliarden Euro in einem Medieninterview zwar nicht bestätigt, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Montag. Betont habe er jedoch, dass zahlreiche externe Geldgeber an der Finanzierung beteiligt werden sollen. Zudem habe Benko erneut seine Bereitschaft zu Investitionen in die Warenhäuser bekräftigt. Vor diesem Hintergrund könnte der Aufsichtsrat sein Gebot als beste Lösung ansehen.

 

MICROSOFT

 

    LONDON - Nomura hat Microsoft auf "Buy" mit einem Kursziel von 32,00 US-Dollar belassen. Wegen der schwachen PC-Nachfrage sowie den Lieferengpässen bei Festplatten infolge der Überschwemmungen in Thailand sei die kurzfristige Nachrichtenlage für den Softwarekonzern nicht sonderlich gut, schrieb Analyst Rick Sherlund in einer Studie vom Montag. Mit der Veröffentlichung der Beta-Version von Windows 8 und dem nahenden neuen Produktzyklus sollte das Bild sich allerdings aufhellen.

 

NOKIA

 

    LONDON - Morgan Stanley hat das Kursziel von Nokia von 3,50 auf 3,80 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underweight" belassen. Angesichts der bis zum Jahr 2013 anhaltenden Veränderungen in den Sparten Devices und Nokia Siemens Networks würden die Risiken für Investoren nicht kompensiert, schrieb Analyst Francois Meunier in einer Studie vom Montag. Wesentlich seien nun die Umsätze mit dem Handy "Lumia".

 

PORSCHE

 

    ZÜRICH - Kepler hat Porsche nach einem Handelsblatt-Bericht über die Absatzpläne für die USA auf "Hold" mit einem Kursziel von 46,00 Euro belassen. Der Sportwagenbauer wolle den US-Absatz demnach bis 2018 auf 50.000 Fahrzeuge verdoppeln, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Montag. Wirklich neu sei das aber nicht, nachdem Porsche zuvor bereits die angestrebte Verdopplung des Gesamtabsatzes bis 2018 angekündigt habe. Insgesamt sei die Nachricht zwar positiv, doch sei sie kein kurzfristiger Kurstreiber.

 

PRAKTIKER

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Praktiker nach dem vom Konkurrenten Obi signalisierten Interesse an einigen Standorten auf "Hold" mit einem Kursziel von 3,00 Euro belassen. Neben den von Praktiker aufgegebenen Filialen deute es sich an, dass der Konkurrent auch mit Vermietern von Märkten spricht, die Praktiker gerne fortführen würde, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Montag. Deren Suche nach einem alternativen Mieter sei angesichts der bedrohlichen Lage bei dem Baumarktbetreiber ein typisches Szenario. Während Praktiker mit seiner Neupositionierung kämpfe, werde der Wettbewerb immer stärker.

 

RESEARCH IN MOTION

 

    LONDON - Nomura hat das Kursziel für Research in Motion (RIM) (Research In Motion) nach einer Gewinnwarnung zum dritten Quartal von 26,00 auf 18,90 US-Dollar gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Der Blackberry-Hersteller habe Lagerbestandsabschreibungen für den Tablet-PC PlayBook von 485 Millionen US-Dollar angekündigt, schrieb Analyst Stuart Jeffrey in einer Studie vom Montag. Die Probleme im Tablet-PC-Geschäft dürften andauern. Zudem signalisierten die Unternehmensaussagen weiteren Druck auf das Smartphone-Segment. Das neue Kursziel spiegele einen fairen, für Finanzinvestoren ansprechenden Preis bei einer möglichen Übernahme des Unternehmens wider.

 

RWE

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung von RWE nach Medienberichten über Stellenstreichungen auf "Hold" mit einem Kursziel von 38,00 Euro belassen. Die genannte Stellenstreichung falle eher mild aus, verglichen mit den Zahlen von Wettbewerber Eon , schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Montag. Und angesichts des Mitspracherechts von diversen Verwaltungen und Gewerkschaften in den unterschiedlichen Gremien des Versorgungskonzerns sei das letzte Wort auch sicher noch nicht gesprochen.

 

SAINT-GOBAIN

 

    DÜSSELDORF - Das Bankhaus HSBC hat das Kursziel für Saint-Gobain (Compagnie de Saint-Gobain) nach der jüngsten Kurserholung bei den Aktien der fünf großen Branchenkonzerne von 44,00 auf 38,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Er bleibe dem europäischen Baustoffsektor gegenüber vorsichtig, schrieb Analyst John Fraser-Andrews in einer Branchenstudie vom Montag. Für 2012 sei mit einem Rückgang der Volumina in den entwickelten Märkten sowie weiter sinkenden Erträgen in den Schwellenländern zu rechnen. Bei Saint-Gobain dürften strukturelle Wachstumsfaktoren jedoch dem für 2012 erwarteten zyklischen Gegenwind entgegen wirken.

 

SAP

 

    DÜSSELDORF - Die WestLB hat SAP nach der angekündigten Übernahme von SuccessFactors auf "Buy" mit einem Kursziel von 48,00 (43,48) Euro belassen. Das sei ein großer strategischer Schritt, mit dem SAP ein angemessenes Cloud-Computing-Geschäft aufziehen wolle, schrieb Analyst Jonathan Crozier in einer Studie vom Montag. Der Preis dafür sei "hoch, aber nicht astronomisch."

 

SAP

 

    LONDON - Die Citigroup hat SAP nach der angekündigten Übernahme von SuccessFactors auf "Buy" mit einem Kursziel von 50,00 Euro belassen. Das Geschäftswachstum von SAP bei Cloud-basierter Personalverwaltungssoftware sollte sich nun deutlich beschleunigen, schrieb Analyst Gunnar Plagge in einer Studie vom Montag. Durch die Transaktion hebe sich SAP weiter vom Wettbewerber Oracle ab. Zudem werde das Cloud-Angebot ausgebaut. Der Kaufpreis erscheine zwar recht hoch, könne aber mit dem hohen Umsatz-Synergiepotenzial sowie der positiven Wachstumswirkung gerechtfertigt werden.

 

SAP

 

    ZÜRICH - Kepler hat SAP nach der angekündigten Übernahme von SuccessFactors auf "Buy" mit einem Kursziel von 46,00 Euro belassen. Trotz des recht hohen Preises sei die Akquisition des Anbieters Cloud-basierter Personalverwaltungssoftware positiv, schrieb Analyst Laurent Daure in einer Studie vom Montag. Nachdem SAP führende Positionen in den Bereichen mobiler Softwareanwendungen sowie im In-Memory-Segment aufgebaut habe, holten die Walldorfer nun auch beim Cloud-Computing auf. Das könnte langfristig zu einer höheren Bewertung der Aktien führen.

 

SAP

 

    PARIS - Die Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für SAP auf "Hold" mit einem Kursziel von 38,00 Euro belassen. Kurzfristig gebe es einige Ungewissheiten, auf lange Sicht blieben die Perspektiven für den Softwarekonzern aber glänzend, schrieb Analyst Richard Nguyen in einer Studie vom Montag. Das Papier sei allerdings inzwischen recht hoch bewertet.

 

SAP

 

    FRANKFURT - Independent Research hat das Kursziel von SAP nach der Übernahme von SuccessFactors von 45,00 auf 44,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Halten" belassen. Der Kaufpreis für das auf Cloud-Computing -Anwendungen spezialisierte Unternehmen sei überhöht, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Montag. Trotz der optimistischen Umsatzerwartungen des Managements bis zum Jahr 2015 gebe es auf der Ergebnisseite zukünftige Belastungen.

 

SAP

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für SAP nach der angekündigten Akquisition von SuccessFactors auf "Add" mit einem Kursziel von 47,00 Euro belassen. Die gewinnverwässernde Wirkung sei nur minimal, so dass der Schritt keinen signifikanten Einfluss auf die Bilanzqualität und die Feuerkraft des Walldorfer Softwarekonzerns haben dürfte, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Montag. Insgesamt bewertet er die SAP-Aktien weiterhin leicht positiv.

 

SAP

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für SAP nach einer verkündeten Milliardenübernahme in den USA auf "Overweight" mit einem Kursziel von 52,00 Euro belassen. Der Zeitpunkt für den Zukauf des auf Software zur Personal-Verwaltung spezialisierten US-Unternehmen SuccessFactors sei überraschend und der Preis recht teuer, schrieb Analyst Gerardus Vos in einer Studie vom Montag. Allerdings dürfte sich das Umsatzwachstum von SAP nun beschleunigen. Nach einer Gewinnverwässerung im Jahr 2012 seien ab 2013 positive Auswirkungen zu erwarten.

 

SAP

 

    LONDON - Nomura hat SAP nach der angekündigten Akquisition von SuccessFactors auf "Buy" mit einem Kursziel von 50,00 Euro belassen. Der Kaufpreis von 3,4 Milliarden US-Dollar für den Anbieter von Personalverwaltungssoftware sei recht hoch, wegen der strategischen Bedeutung der Übernahme aber vernünftig, schrieb Analyst Rick Sherlund in einer Studie vom Montag. Der Walldorfer Softwarekonzern stärke seine Strategie beim sogenannten Cloud-Computing, bei dem Software und Daten direkt aus dem Internet bereitgestellt werden.

 

SAP

 

    LONDON - Goldman Sachs hat SAP nach der angekündigten Übernahme von SuccessFactors auf der "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 61,00 Euro belassen. Die Akquisition des Anbieters von Personalverwaltungssoftware sei positiv, unter anderem da SAP dadurch die Cloud-Computing-Strategie vorantreibe, schrieb Analyst Mohammed Moawalla in einer Studie vom Montag. Das Wachstum des Walldorfer Softwarekonzerns werde gestärkt. Zudem signalisiere die Transaktion, dass das Management die Herausforderungen beim Produktportfolio angehe.

 

SYMRISE

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Symrise von 21,00 auf 22,00 (Kurs: 20,075) Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Hersteller von Duftstoffen und Aromen habe in den vergangenen drei bis vier Jahren Marktanteile gewonnen, schrieb Analyst Tim Jones in einer am Montag vorgelegten Branchenstudie. Dank des hohen Geschäftsanteils der Schwellenländer, des Geschäfts mit Zusatzstoffen sowie der zunehmenden Durchdringung wichtiger Kunden dürfte Symrise seiner Ansicht nach weiterhin schneller wachsen als der Markt.

 

TELEFONICA

 

    LONDON - Merrill Lynch hat das Kursziel für Telefonica von 18,00 auf 17,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die konjunkturelle Ungewissheit sei nach wie vor hoch und südeuropäische Telekomaktien dürften weiterhin stärker von Nachrichten zur Konjunktur bewegt werden als von unternehmensspezifischen Fundamentaldaten, schrieb Analyst Jesus Romero in einer Branchenstudie vom Montag. Seine gekürzten Kursziele für die Papiere von Telefonica, Telecom Italia und Telecom Portugal spiegelten eine Rezession wider. Von den drei genannten Aktien bleibe Telefonica aber sein "Top Pick".

 

THYSSENKRUPP

 

    PARIS  - Die Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für ThyssenKrupp nach Zahlen des Stahlkonzerns zum Geschäftsjahr 2010/11 auf "Hold" mit einem Kursziel von 18,00 (Kurs: 18,57) Euro belassen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe seinen Schätzungen entsprochen, das Ziel des Managements aber verfehlt, schrieb Analyst Alain William in einer Studie vom Montag.

 

THYSSENKRUPP

 

    ZÜRICH - Die UBS hat die Einstufung für ThyssenKrupp nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 21,30 Euro belassen. Die Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr seien unter den Erwartungen geblieben, schrieb Analyst Carsten Riek in einer Studie vom Montag. Die Tochter Steel America entwickle sich weiterhin enttäuschend und das Jahr 2012 dürfte für den Stahlkonzern eine Herausforderung werden. Der Unternehmensausblick sei schwach.

 

THYSSENKRUPP

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung von ThyssenKrupp nach Gesamtjahreszahlen für das Geschäftsjahr 2010/11 auf "Hold" mit einem Kursziel von 32,00 Euro belassen. Neben der schwachen Geschäftsentwicklung in der Materials-Sparte bestehe in der Entwicklung bei Steel Americas das Kernrisiko für Investoren, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Studie vom Montag. Positiv sei jedoch, dass trotz der Unruhen an den Finanzmärkten der Abspaltungsprozess des Stahlkonzerns voranschreite. Er wird seine Prognose noch einmal überarbeiten.

 

THYSSENKRUPP

 

    LONDON - Nomura hat das Kursziel für ThyssenKrupp von 32,00 auf 28,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Wegen des schwierigen Konjunkturumfeldes habe er die Gewinnschätzungen für den Stahlkonzern reduziert, schrieb Analyst Neil Sampat in einer Studie vom Montag. Nach der zuletzt unterdurchschnittlichen Kursentwicklung dürfte das allerdings eingepreist sein. Er schätze ThyssenKrupp wegen des hohen operativen Gewinnanteils der Technologies-Sparte, die nicht oder kaum vom Stahlzyklus abhänge. Die Titel blieben sein "Top Pick" für 2012.

 

TUI

 

    DÜSSELDORF - Die WestLB hat Tui (TUI) nach Zahlen von Tui Travel auf "Buy" mit einem Kursziel von 6,70 (Kurs: 4,24) Euro belassen. Die wie erwartet solide ausgefallenen Resultate der Tui-Touristiksparte für das Geschäftsjahr 2010/11 seien auf ein zufriedenstellendes viertes Quartal gefolgt, schrieb Analyst Raimon Kaufeld in einer Studie vom Montag. Wegen der geopolitischen und konjunkturellen Herausforderungen habe Tui Travel indes keine operative Gewinnprognose gegeben.

 

TUI

 

    DÜSSELDORF - Das Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Tui (TUI) nach Zahlen von Tui Travel auf "Halten" mit einem Kursziel von 5,50 Euro belassen. Die Zahlen der Touristik-Tochter seien solide ausgefallen, schrieb Analyst Sebastian Hein in einer Studie vom Montag. Neptun Orient Lines (NOL) habe zwar Gerüchte über eine geplante Übernahme von Hapag Lloyd zurückgewiesen - es sei aber davon auszugehen, dass der Reisekonzern Tui weiterhin hart an einer Abspaltung der Reederei arbeite.

 

/he

 

(dpa-AFX)

Bildquellen: Julian Mezger

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