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28.11.2011 21:34

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AKTIEN

Tipps der Analysten: Neue Kursziele für Deutsche Telekom, Drillisch und Praktiker

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Tipps der Analysten: Neue Kursziele für Deutsche Telekom, Drillisch und Praktiker
Die Analysten haben auf die jüngsten Unternehmensmeldungen reagiert und zahlreiche Einschätzungen überarbeitet. Ein aktueller Überblick auf finanzen.net.

LONDON - JPMorgan  hat Allianz auf "Neutral" belassen. Vor dem Hintergrund der europäischen Schuldenkrise seien die kurzfristigen Perspektiven relativ ausgewogen, während es langfristig Risiken gebe, schrieb Analyst Michael Huttner in einer am Montag vorgelegten Studie. Längerfristig könnte es wegen des Investments in italienische Staatsanleihen zu Abschreibungen in Höhe von 3,5 Milliarden Euro kommen. In der Zwischenzeit profitiere der Versicherer dank der gestiegenen Rendite auf zehnjährige Bundesanleihen aber von einem höheren Embedded Value und einer besseren Solvabilität.

 

APPLE

 

    HAMBURG - Die Berenberg Bank hat die Einstufung für Apple auf "Buy" mit einem Kursziel von 445,00 US-Dollar belassen. Das iPhone sei bei den Kaliforniern weiter entscheidend für die Gewinndynamik, schrieb Analyst Adnaan Ahmad in einer Branchenstudie vom Montag. Auch die iPad-Stückzahlen dürften im Geschäftsjahr 2012 auf 50 Millionen zulegen. Dies seien 25 Prozent des möglichen Marktes.

 

BASF

 

    PARIS - Cheuvreux hat BASF vor einer Investorenveranstaltung auf "Outperform" mit einem Kursziel von 63,00 Euro belassen. Die Anleger erwarteten Umsatzziele, die die Ambitionen des Chemiekonzerns unterstreichen, Branchenprimus zu bleiben, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie vom Montag. Positiv wäre auch die Nennung eines Ziels für die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE), die auf oder über dem gegenwärtigen ROCE-Niveau liegt. Das würde die Zuversicht stärken, dass es keine großen, wertvernichtenden Akquisitionen geben wird.

 

BAYWA

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung der Baywa-Aktie (BayWa) nach einem Interview von Finanzvorstand Andreas Helber in der "Wirtschaftswoche" auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 33,00 Euro belassen. Angesichts der positiven Ankündigungen sei hervorzuheben, dass seine Schätzung für das kommende Jahr deutlich über dem Unternehmensausblick und den Markterwartungen liege, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Montag. Das widerstandsfähige Geschäftsmodell des Agrarhändlers sowie die Wachstumsaussichten in der Agro-Sparte gehörten zu den Hauptgründen seiner positiven Einschätzung.

 

BMW

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für BMW nach einem Pressebericht über Kooperationsgespräche mit Toyota (Toyota Motor) auf "Add" mit einem Kursziel von 64,00 Euro belassen. Dem Bericht zufolge könnte BMW Dieselmotoren an Toyota liefern und im Gegenzug von den Japanern Zugang zu deren Hybrid-Technologie erhalten, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Montag. Eine solche Zusammenarbeit wäre positiv einzuschätzen, da die beiden Autohersteller Marktführer bei der jeweiligen Technologie seien.

 

COMMERZBANK

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat die Einstufung für Commerzbank nach den jüngsten Berichten über einen höheren Kapitalbedarf auf "Hold" mit einem Kursziel von 2,50 Euro belassen. Das Finanzinstitut suche derzeit verzweifelt nach Möglichkeiten, seine Kapitallücke zu schließen, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Montag. Diese könnte sich im Zuge des Stresstests der europäischen Bankenaufsicht EBA auf bis zu fünf Milliarden Euro erhöhen. Presseberichten zufolge erwäge die Commerzbank nun mehrere Einsparungsmöglichkeiten, unter anderem den Verzicht auf externe Berater. Auch ein Umtausch eigener Anleihen in neue Aktien komme offenbar in Frage. Was auch immer geschehe, dürfte negative Folgen für die Aktionäre haben.

 

COMMERZBANK

 

    PARIS - Cheuvreux hat Commerzbank nach einem Zeitungsbericht über den geplanten Ankauf eigener Anleihen gegen Zahlung mit Aktien auf "Outperform" mit einem Kursziel von 3,20 (Kurs: 1,336) Euro belassen. Durch den Rückkauf der Hybridanleihen unter ihrem Nennwert und die Ausgabe neuer Aktien würde die Kernkapitalquote gestärkt werden, schrieb Analyst Cyril Meilland in einer Studie vom Montag.

 

DAIMLER

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Daimler angesichts der Einstellung der Nobel-Marke Maybach auf "Buy" mit einem Kursziel von 54,00 Euro belassen. Das angekündigte Ende habe nur geringfügige finanzielle Auswirkungen, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Montag. Daimler habe im vergangenen Jahr insgesamt nur 200 Stück der Marke verkauft. Statt einer Weiterführung habe sich Daimler entschlossen, die Ausführungen der neuen S-Klasse ab 2013 von drei auf sechs zu erhöhen. Da die S-Klasse zu den stärksten Marken überhaupt gehöre, sei die Entscheidung positiv zu beurteilen.

 

DEUTSCHE TELEKOM

 

    PARIS - Cheuvreux hat das Kursziel für Deutsche Telekom von 12,00 auf 11,50 Euro gesenkt, den Titel aber auf der "Selected List" belassen. Beim neuen Kursziel werde das Potenzial eines Verkaufs von T-Mobile USA nicht mehr berücksichtigt, schrieb Analyst Peter-Kurt Nielsen in einer Studie vom Montag. Derzeit sei nur noch eine kleine Erfolgswahrscheinlichkeit für die geplante Trennung von der US-Tochter eingepreist und das Kursrisiko begrenzt. Das solide Deutschland-Geschäft, das fundamentale Kurspotenzial sowie die attraktive Dividendenrendite rechtfertigten den Verbleib auf der "Selected List".

 

DRILLISCH

 

    DÜSSELDORF - Die WestLB hat das Kursziel für Drillisch von 9,40 auf 8,10 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die Zielkorrektur trage dem gegenwärtigen Kursniveau der Beteiligung Freenet sowie der Vertragskündigung durch die Deutsche Telekom Rechnung, schrieb Analyst Tarkan Cinar in einer Studie vom Montag. Letzteres habe dazu geführt, dass der Mobilfunkdienstleister nur noch zwischen zwei Telekomunternehmen als Vertragspartner wählen könne. Die operative Entwicklung von Drillisch sei allerdings intakt. Das Kurspotenzial von 39 Prozent rechtfertige ein Kaufvotum.

 

EADS

 

    PARIS - Cheuvreux hat EADS vor einer Investorenveranstaltung auf der "Selected List" mit einem Kursziel von 29,00 Euro belassen. Trotz des Airbus A350-Programms verlaufe die operative Entwicklung positiv, schrieb Analyst Antoine Boivin-Champeaux in einer Studie vom Montag. Da 2012 weniger verlustbringende A380-Maschinen produziert würden als gedacht könnten die Produktivitätszuwächse sich positiv auf das operative Ergebnis (EBIT) niederschlagen. Er rechne für 2012 mit einem EBIT von 2,4 Milliarden Euro. Die Aktien seien bis zum zweiten Quartal 2012 eine gute Wahl.

 

FMC

 

    HAMBURG - M.M.Warburg hat das Kursziel für Fresenius Medical Care (FMC) (Fresenius Medical Care) von 59,70 auf 58,90 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Zwar hätten die gescheiterten US-Haushaltsverhandlungen nun automatische Budgetkürzungen im US-Gesundheitssektor zur Folge, doch hielten sich die Auswirkungen für den Dialysekonzern in Grenzen, schrieb Analyst Ulrich Huwald in einer am Montag vorgelegten Studie. Dank anhaltender Kostensenkungen in den Vereinigten Staaten und Akquisitionen rechne er bei FMC im Schlussquartal und im Jahr 2012 mit einem hohen Gewinn- und Umsatzwachstum.

 

FREENET

 

    DÜSSELDORF - Die WestLB hat das Kursziel für Freenet von 9,90 auf 10,20 Euro angehoben und die Einstufung auf "Add" belassen. Die jüngst nach oben geschraubten Unternehmensprognosen zeigten, dass die operative Erholung schneller vorankomme als geplant, schrieb Analyst Tarkan Cinar in einer Studie vom Montag. Freenet dürfte für die Telekomkonzerne ein zunehmend wichtiger Vertriebspartner werden. Weitere Kooperationsverträge wie mit Gravis oder Unitymedia dürften geschlossen werden. Zudem scheine der Durchschnittserlös je Kunde im Deutschland-Geschäft stabil zu bleiben. Daher habe er das Kursziel erhöht.

 

FRESENIUS

 

    FRANKFURT - Equinet hat Fresenius (Fresenius SECo) von "Hold" auf "Accumulate" und das Kursziel von 76,00 auf 78,00 Euro angehoben. Der Gesundheitskonzern profitiere von der Euroschwäche, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Montag. Gleichzeitig blieben die Wachstumsaussichten für den Gewinn der Töchter Kabi, Helios und FMC für das Jahr 2012 auch im aktuellen Wirtschaftsumfeld unverändert zweistellig. Auch die Bewertung der Aktie beginne attraktiv zu werden.

 

GEA

 

    LONDON - Die Citigroup hat die Einstufung für Gea (GEA Group) auf "Buy" mit einem Kursziel von 26,00 Euro belassen. Das Papier zähle zu seinen "Top-Picks" im europäischen Maschinen- und Anlagenbausektor, schrieb Analyst Mark Fielding in einer Studie vom Montag. Die jüngsten Quartalszahlen und die konservative Zielsetzung für 2011 stützten seine Kaufempfehlung. Gea biete langfristiges Wachstum.

 

HEIDELBERGER DRUCK

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat die Titel von Heidelberger Druck (Heidelberger Druckmaschinen) nach dem Insolvenzantrag des Konkurrenten Manroland von "Reduce" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel von 1,30 auf 1,50 Euro angehoben. Manroland habe bei Maschinen für den Bogenoffset-Druck einen Marktanteil von 13 Prozent, was einem Umsatz von rund 400 Millionen Euro entspreche, schrieb Analyst Stefan Augustin in einer Studie vom Montag. Ein Teil dieser Erlöse könnte nach seiner Einschätzung künftig Heidelberger Druck zufließen.

 

HEIDELBERGER DRUCK

 

    HAMBURG - Die Berenberg Bank hat die Einstufung für Heidelberger Druckmaschinen nach der Insolvenz von Konkurrent Manroland auf "Hold" mit einem Kursziel von 1,30 Euro belassen. Heidelberger Druck (Heidelberger Druckmaschinen) und auch König & Bauer sollten von der Insolvenz Manrolands profitieren, schrieb Analyst Frederik Bitter in einer Studie vom Montag. Überkapazität im Markt werde abgebaut und der Preisdruck dürfte nachlassen.

 

K+S

 

    PARIS - Cheuvreux hat K+Snach dem angekündigten Rücktritt des Finanzvorstandes Jan Peter Nonnenkamp auf "Outperform" mit einem Kursziel von 57,00 Euro belassen. Diese überraschende Nachricht erscheine zunächst negativ, da keine detaillierten Gründe genannt worden sind, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie vom Montag. Mit Finanz- oder Rechtsproblemen dürfte der Schritt allerdings nicht zusammenhängen. Es dürfte sich eher um die Frage der Verlängerung des 2013 auslaufenden Vertrags des Managers gedreht haben. Vor diesem Hintergrund sei die Trennung nicht kritisch für den Dünger- und Salzproduzenten, der schnell einen Nachfolger finden dürfte.

 

KOENIG & BAUER

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat Koenig & Bauer (KoenigBauer) nach dem Insolvenzantrag des Konkurrenten Manroland von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 10,00 auf 14,00 Euro angehoben. Koenig & Bauer dürfte vor allem bei Maschinen für den Zeitungsdruck profitieren wollen, schrieb Analyst Stefan Augustin in einer Studie vom Montag. In diesem Markt sei das Unternehmen mit einem 44-Prozent-Anteil bereits führend, gefolgt von Manroland mit 19 Prozent. Der Finanzchef von Koenig & Bauer habe bereits Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Manroland signalisiert. Die Insolvenz könnte zu einer deutlichen Verringerung der weltweiten Überkapazitäten und des Preisdrucks führen.

 

MAN

 

    LONDON - Die Citigroup hat die Einstufung für MAN auf "Neutral" mit einem Kursziel von 65,00 Euro belassen. Das Papier des Nutzfahrzeugherstellers sei nach der aufgestockten Beteiligung durch Volkswagen derzeit fair bewertet, schrieb Analyst Mark Fielding in einer Studie vom Montag. Auch wenn eine Fusion zwischen MAN und Scania noch immer sinnvoll wäre und Synergieeffekte den MAN-Kurs antreiben könnten, erscheine ihm ein solcher Schritt in naher Zukunft doch unwahrscheinlich.

 

MARSEILLE KLINIKEN

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Aktien von Marseille-Kliniken von 2,70 auf 3,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Ein Gespräch mit dem Vorstand und die jüngsten Quartalszahlen des Klinikbetreibers hätten ihn in seiner zuversichtlichen Haltung bestärkt, schrieb Analyst Oliver Metzger in einer Studie vom Montag. Die Kehrtwende sei auf gutem Wege, wie auch das auf 3,0 Millionen Euro gestiegene operative Ergebnis (EBIT) im ersten Quartal 2011/12 belege. Außerdem scheine die Aufgabe der Refinanzierung lösbar. Daher senkte Metzger seinen bisherigen Abschlag auf den fairen Wert und erhöhte das Kursziel.

 

METRO

 

    FRANKFURT - Die BHF-Bank hat das Kursziel für Metro (METRO) von 47,00 auf 46,00 Euro gesenkt und das Votum auf "Overweight" belassen. Ein möglicher Verkauf der Kaufhof-Warenhauskette könnte zu einer Sonderdividende führen, schrieb Analyst Peter Steiner in einer Studie vom Montag. Der bevorstehende Führungswechsel an der Konzernspitze könnte den Verkauf der Kaufhof-Tocher möglicherweise sogar noch beschleunigen.

 

METRO

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Metro (METRO) ungeachtet der Vorwürfe gegen einen potenziellen Käufer der Kaufhof-Kette auf "Hold" mit einem Kursziel von 31,50 Euro belassen. Die Ermittlungen gegen den Gründer der Immobiliengesellschaft Signa, Rene Benko, könnten zu einem Scheitern des Kaufangebots führen, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Montag. Signa mit seiner Offerte über 2,4 Milliarden Euro sei von der Metro bisher als der bevorzugte Interessent behandelt worden. Gegen Benko wird in Österreich wegen des Verdachts auf Geldwäsche ermittelt - ein Vorwurf, den Benko bestreitet. Für die Kaufhof-Kette gibt es noch einen zweiten Interessenten, den Karstadt-Eigentümer, Nicolas Berggruen.

 

PRAKTIKER

 

    DÜSSELDORF - Das Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Praktiker nach Details zum Investitionsprogramm von 3,50 auf 2,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Halten" belassen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt seien allerdings nur die Eckpfeiler der Maßnahmen bekannt und viele Fragen noch nicht beantwortet, schrieb Analyst Christoph Schlienkamp in einer Studie vom Montag. Alles in allem würden 2012 und 2013 noch schwierige Jahre für die Baumarktkette. Zudem müssten die Aktionäre mit Verwässerungen rechnen, die er bislang in seinem Modell noch nicht berücksichtigt habe.

 

SIEMENS

 

    LONDON - Die Citigroup hat die Siemens-Aktie (Siemens) aus ihren "Most Preferred Stocks" gestrichen. Die Einstufung beließ Analyst Mark Fielding aber unverändert auf "Buy" mit einem Kursziel von 105,00 Euro. Im Siemens-Kurs seien inzwischen die negativen Nachrichten allzu deutlich eingepreist, schrieb er in einer Studie vom Montag. Die Aktie zähle zu seinen "Top-Picks" im europäischen Elektrotechniksektor. Sie werde aber in der Liste der Empfehlungsliste durch den Titel von ABB ersetzt. Im Vergleich mit der Aktie des Schweizer Konzerns habe das Siemens-Papier zuletzt besser abgeschnitten. Außerdem biete ABB kurzfristig mehr absolutes Potenzial, hieß es zur Begründung.

 

SYMRISE

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung von Symrise nach einer Kapitalmarktveranstaltung auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Der Hersteller von Duft- und Aromastoffen scheine im Vergleich zu seinen Wettbewerbern gut positioniert zu sein, um auch noch schwierigere Wirtschaftsbedingungen in den kommenden Quartalen zu bewältigen, schrieb Analystin Nadeshda Demidova in einer Studie vom Montag.

 

TUI

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Tui (TUI) nach Lösung der Liquiditätsprobleme bei Thomas Cook auf "Hold" mit einem Kursziel von 5,00 Euro belassen. Thomas Cook habe zwar eine neue Kreditlinie in Höhe von 100 Millionen Pfund (116 Mio. Euro) erhalten, müsse aber bereits einen starken Rückgang bei den Buchungen in Großbritannien hinnehmen, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Montag. Auch wenn der neue Kreditrahmen die Sorgen hinsichtlich der finanziellen Zukunft von Thomas Cook dämpfe, sei der Ruf auf längere Sicht doch beschädigt. Davon sollte die Tui-Tochter Tui Travel profitieren.

 

VBH

 

    DÜSSELDORF - Die HSBC hat das Kursziel für die Aktien des Baubeschlägehändlers VBH von 5,20 auf 3,70 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Aufgrund des verschlechterten Marktumfeldes in West- und Südeuropa habe das Unternehmen eine überraschende Restrukturierung eingeleitet, schrieb Analyst Richard Schramm in einer Studie vom Montag. Wegen der damit verbundenen Kosten sowie reduzierten Umsatz- und Margenerwartungen habe er die Gewinnschätzungen zurückgenommen. Die Bewertung der Aktien bewege sich aber nach wie vor auf einem akzeptablen Niveau. Allerdings dürften die Kursschwankungen in den kommenden Monaten etwas stärker ausfallen.

 

VESTAS WIND SYSTEMS

 

    LONDON - Die Citigroup hat die Einstufung für Vestas Wind Systems auf "Sell" mit einem Kursziel von 65,00 dänischen Kronen belassen. Der Windkraftanlagenbauer zähle weiterhin zu seinen "Least Preferred Stocks", schrieb Analyst Mark Fielding in einer Branchenstudie vom Montag. Die Nachfrage bleibe gedämpft und der Kosten- und Preisdruck sei beträchtlich. Vestas stehe vor strukturellen Herausforderungen. Die jüngste Gewinnwarnung und der vorsichtig gewählte Ton beim Ausblick verdeutlichten dies.

 

VTG

 

    DÜSSELDORF  - Die HSBC hat die Aktien des Schienenlogistik- und Waggonvermietunternehmens VTG nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Overweight" mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Die operativen Trends seien intakt, doch habe das Finanzergebnis die Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Jörg-Andre Finke in einer am Montag vorgelegten Studie. Er habe die Gewinnprognosen je Aktie für 2011 bis 2013 reduziert, da die Finanzierungskosten des Unternehmens höher seien als bisher gedacht. Seine Erwartungen hinsichtlich der operativen Entwicklung seien aber so gut wie unverändert. An der Bewertung des Titels ändere sich nichts, da sie ohnehin auf vorsichtigeren langfristigen Schätzungen beruhe.

 

WIRECARD

 

    HAMBURG - Warburg Research hat Wirecard nach Bekanntgabe der Übernahme von System@Work auf "Halten" mit einem Kursziel von 13,00 Euro behalten. Die Übernahme des in Singapur ansässigen Unternehmens passe auf den ersten Blick perfekt zur Strategie des Zahlungsabwicklers, schrieb Analyst Jochen Reichert in einer Studie vom Montag. Es erhöhe die Präsenz in Asien und führe zu mehr Balance bei Wirecards Kundenportfolio, das noch sehr stark auf Europa konzentriert sei.

 

WIRECARD

 

    HAMBURG - Die Berenberg Bank hat das Kursziel für Wirecard nach der Übernahme von Systems@Work von 14,00 auf 14,70 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Akquisition sei positiv und werde sich mittelfristig wertsteigernd auswirken, schrieb Analyst Lars Dannenberg in einer Studie vom Montag. Dannenberg erhöhte seine Schätzungen für den Zahlungsabwickler.

 

WIRECARD

 

    DÜSSELDORF - Das Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Wirecard nach Bekanntgabe der Übernahme von System@Work auf "Halten" mit einem Kursziel von 13,00 Euro belassen. Die Übernahme des in Singapur ansässigen Unternehmens passe in die Strategie des Zahlungsabwicklers, schrieb Analyst Christoph Schlienkamp in einer Studie vom Montag. Die Marktposition in Asien werde gestärkt. Der Experte kündigte eine Aufstockung seiner Schätzungen um ungefähr vier Prozent an.

 

/he

 

Bildquellen: Julian Mezger

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