CREDIT SUISSE
ZÜRICH - Die UBS hat das Kursziel für Credit Suisse (Credit Suisse Group (CS Group) (N)) von 42,00 auf 40,00 Franken gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Er habe die Gewinnschätzungen für 2011 bis 2013 wegen der Belastungen durch den starken Schweizer Franken etwas zurückgenommen, schrieb Analyst Philipp Zieschang in einer Branchenstudie vom Freitag. Angesichts der Länderrisiken, volatiler Rohstoffpreise und der nachlassenden Risikofreude der Anleger dürfte die Geschäftsentwicklung bei den Investmentbanken im zweiten Quartal insgesamt in etwas ruhigeren Bahnen verlaufen.
DEUTSCHE BANK
ZÜRICH - Die UBS hat Deutsche Bank auf "Buy" mit einem Kursziel von 52,00 Euro belassen. Angesichts der Länderrisiken, volatiler Rohstoffpreise und der nachlassenden Risikofreude der Anleger dürfte die Geschäftsentwicklung bei den Investmentbanken im zweiten Quartal in etwas ruhigeren Bahnen verlaufen, schrieb Analyst Philipp Zieschang in einer Branchenstudie vom Freitag. Im Vergleich zu den niedrigen Vorjahreswerten dürften die Resultate in den verbleibenden Quartalen aber zulegen. Die Aktien der Deutschen Bank zählten zu seinen bevorzugten Werten in der Branche, da die Marktschätzungen sich als zu niedrig erweisen könnten.
DEUTSCHE POST
PARIS - Cheuvreux hat Deutsche Post nach dem Börsengang der Briefsparte von TNT, PostNL, auf "Outperform" mit einem Kursziel von 16,00 Euro belassen. Die Papiere der PostNL seien auf Basis der Gewinne vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) höher bewertet als die Deutsche-Post-Aktien, schrieb Analyst Sebastian Kauffmann in einer Studie vom Freitag. Das sei aber nicht gerechtfertigt, da die PostNL deutlich schlechter aufgestellt sei. Daher bestätige er die Anlageempfehlung für die günstig bewerteten Aktien des deutschen Logistikers.
EON
LONDON - Barclays hat das Kursziel für Eon von 27,00 auf 25,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Auch wenn der beschleunigte Ausstieg aus der Kernkraft in Deutschland so gut wie sicher sei, gebe es noch eine Reihe von Unwägbarkeiten, schrieb Analyst Peter Bisztyga in einer Branchenstudie vom Freitag. Im besten Fall werde die Brennelementesteuer gestrichen und die Strompreise stiegen. Im schlimmsten Fall würde die Steuer aber steigen, höhere Investitionen in die Sicherheit der Kernkraftwerke wären notwendig und die Strompreise blieben niedrig. Diese Szenarien habe er bei der Kurszielfindung risikogewichtet. Vor diesem Hintergrund sei das Kurspotenzial der Eon-Papiere viel größer als die Risiken, auch weil Eon (RWE) weniger stark in Deutschland engagiert sei als der Konkurrent RWE.
FRESENIUS MEDICAL CARE
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Fresenius Medical Care (FMC) (Fresenius Medical Care) nach einem Gerichtsentscheid in den USA auf "Hold" mit einem Kursziel von 53,00 Euro belassen. Es sei nicht auszuschließen, dass die Aktien zunächst negativ auf die verhängte Strafe wegen angeblich zu hoher Abrechnungen reagierten, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Freitag. In seinen Augen biete jeder Kursrückschlag bei den Papieren des Dialysespezialisten aber eine attraktive Kaufgelegenheit.
FRESENIUS MEDICAL CARE
DÜSSELDORF - Die WestLB hat FMC (Fresenius Medical Care) nach der Verurteilung durch ein US-Gericht zur Zahlung einer Strafe von 82,6 Millionen US-Dollar auf "Neutral" belassen. Da der Dialysespezialist entsprechende Forderungen gegen die betroffene Tochter Renal Care Group auch schon 2001 bei deren Übernahme beglichen habe, rechne er nicht mit weiteren Schadensersatzzahlungen, schrieb Analyst Oliver Kämmerer in einer Studie vom Freitag. Auch sei die Summe im Vergleich zum Substanzwert des Unternehmens verschwindend gering. Daher sei der Schaden begrenzt. Eine negative Kursreaktion könne aber nicht ausgeschlossen werden.
INDUS HOLDING
FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Indus Holding (INDUS) nach soliden Zahlen zum ersten Quartal von 25,00 auf 27,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Add" belassen. Während der Umsatz im Rahmen seiner Erwartungen gelegen habe, sei der Nettogewinn wegen niedrigerer Zinsaufwendungen und vorteilhafter Steuereffekte über seinen Prognosen ausgefallen, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Freitag. Er habe deshalb seine Schätzungen für 2011 und 2012 angehoben.
KABEL DEUTSCHLAND
LONDON - Morgan Stanley hat das Kursziel für Kabel Deutschland vor Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr von 41,00 auf 53,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Seine Zuversicht hinsichtlich des Wachstumspotenzials des Kabelnetzbetreibers sei gestiegen, schrieb Analyst Frederic Boulan in einer Studie vom Freitag. Wegen der langfristig eventuell viel zu niedrigen Unternehmensprognosen und der Entwicklungsmöglichkeiten für die Kundenbasis habe das Papier im Vergleich zu den europäischen Wettbewerberaktien auf lange Sicht das größte Kurspotenzial. Zudem seien von 2012 an hohe Ausschüttungen an die Anteilseigner möglich.
KLOECKNER & CO
DÜSSELDORF - Das Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Klöckner & Co (KloecknerCo) nach einer angekündigten Kapitalerhöhung von 30,00 auf 25,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Kaufen" belassen. Der Schritt komme - vermutlich wegen der jüngsten Kursverluste - früher als erwartet, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Freitag. Er habe das Kursziel an die gestiegene Aktienzahl und den Mittelzufluss angepasst. Kapitalerhöhungen seien ein Teil der Wachstumsstrategie des Stahlhändlers. Nun gelte es, mit dem frischen Kapital weitere Märkte zu erschließen.
KLOECKNER & CO
HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Anlageurteil für die Aktien von Klöckner & Co (KloecknerCo) nach einer Telefonkonferenz mit dem Management auf "Buy" mit einem Kursziel von 29,00 Euro belassen. Es habe zwar wenig neue, detaillierte Informationen über die Kapitalerhöhung um 50 Prozent bei dem Stahlhändler gegeben, aber sie beurteile diese weiter positiv, schrieb Analystin Alexandra Roche in einer Studie vom Freitag. Das neue Kapital solle ausschließlich der Finanzierung neuer Akquisitionen dienen. Sie rechne damit, dass durch die zukünftigen Übernahmeaktivitäten der Unternehmenswert weiter ansteigt. Kurzfristig sollten auch die positiven Stahlpreistrends stützen, und auf mittlere Sicht habe Klöckner & Co eine überzeugende Wachstumsperspektive.
KLOECKNER & CO
ZÜRICH - Die Credit Suisse hat das Kursziel für Klöckner & Co (KloecknerCo) nach einer angekündigten Kapitalerhöhung von 30,00 auf 26,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Outperform" belassen. Er habe das Ziel wegen der Anteilsverwässerung, der Risiken bei der Durchführung sowie den Unsicherheiten bezüglich der Preise für Unternehmenskäufe zurückgenommen, schrieb Analyst Michael Shillaker in einer Studie vom Freitag. Allerdings spreche das große Potenzial der Aktien für ein Kaufvotum. Sobald mehr Klarheit über etwaige Akquisitionen herrsche, könnte der Kurs wieder auf circa 30 Euro klettern.
KWS SAAT
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für KWS Saat (KWS SAAT) nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 166,00 Euro belassen. Das dritte Quartal sei stark ausgefallen, habe aber im Großen und Ganzen im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Freitag. Positiv hätten sich Mengen- und Preissteigerungen bei Mais ausgewirkt. Das Geschäft mit Zuckerrüben habe derweil unter Verschiebungen in das vierte Quartal gelitten.
KWS SAAT
HANNOVER - Die NordLB hat KWS Saat (KWS SAAT) nach angehobenen Unternehmenszielen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 176,00 Euro belassen. Die Resultate des dritten Geschäftsquartals seien von der starken Nachfrage nach Mais geprägt gewesen, während in den anderen Segmenten geringere Umsätze erzielt worden seien, schrieb Analyst Constantin Rohrbach in einer Studie vom Freitag. Um das neue Gewinnziel vor Zinsen und Steuern (EBIT) - es solle nun um 40 Prozent wachsen - komfortabel zu erreichen, sei allerdings noch ein starkes Schlussviertel erforderlich. Hier setze der Konzern auf das Geschäfts mit dem Roundup-Ready-Saatgut in Nordamerika.
MAN
DÜSSELDORF - Die WestLB hat MAN nach Lkw-Zulassungszahlen des europäischen Automobilherstellerverbandes ACEA für den April auf "Add" mit einem Kursziel von 105,00 Euro belassen. Der Anstieg in Europa um fast 51 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sei beeindruckend, schrieb Analyst Adam Hull in einer Studie vom Freitag. Die starke Nachfrage sei ein gutes Zeichen für den Lkw-Produzenten, der die Unternehmensziele für 2011 noch vor den Zahlen zum zweiten Quartal anheben könnte. Angesichts der Übernahmeofferte in Höhe von insgesamt 97 Euro je Aktie durch Volkswagen (Volkswagen St (VW)) sei das Chance-/Risikoverhältnis zudem leicht positiv.
PFEIFFER VACUUM
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Pfeiffer Vacuum Technology nach der Hauptversammlung auf "Hold" mit einem Kursziel von 90,00 Euro belassen. Der im Rahmen des Aktionärstreffens geäußerte Ausblick sei beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Rahmen seiner eigenen Erwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Freitag. Allerdings hätten die Schätzungen am Markt im Schnitt bereits etwas höher gelegen. Zudem hob er den schwachen Ausblick des US-Konzerns Applied Materials hervor, der jüngst die negative Stimmung im Halbleitersektor untermauert habe.
PFEIFFER VACUUM
HANNOVER - Die NordLB hat das Anlageurteil für Pfeiffer Vacuum Technology nach der Hauptversammlung auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 115,00 Euro belassen. Der Vorstand des Pumpenspezialisten habe ihn mit dem EBIT-Margenziel von rund 15 Prozent nicht überrascht, schrieb Analyst Thomas Wybierek in einer Studie vom Freitag. Nachdem die EBIT-Marge jetzt auf 14,2 Prozent zurückgegangen sei, habe das Management mit dem Jahresausblick die aktuelle Entwicklung im Grunde nur bestätigt. Er rechne damit, dass bei einem unverändert stabilen konjunkturellen Umfeld die Unternehmensziele erreicht werden dürften. Mit der Übernahme von Adixen habe sich die Abhängigkeit von der volatilen Halbleiterbranche zwar erhöht. Er sehe aber noch keinen Grund, seine eher moderaten Jahresschätzungen für Umsatz und Ergebnis deshalb anzupassen.
PFEIFFER VACUUM
DÜSSELDORF - Die WestLB hat das Kursziel für Pfeiffer Vacuum (Pfeiffer Vacuum Technology) nach der Jahreshauptversammlung von 135,00 auf 125,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die Unternehmensprognose für die Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern (EBIT-Marge) sei ernüchternd, schrieb Analyst Wolfgang Fickus in einer Studie vom Freitag. Die Profitabilität des übernommenen Vakuumtechnik-Herstellers Adixen sei offenbar unerwartet niedrig. Er habe seine Gewinnschätzungen für 2011 und 2012 reduziert. Allerdings seien auch die Markterwartungen mittlerweile deutlich gesunken und daher positive Überraschungen möglich. Zudem seien die Papiere sehr günstig bewertet.
PFEIFFER VACUUM
FRANKFURT- Die Investmentbank Equinet hat das Anlageurteil für die Aktien von Pfeiffer Vacuum Technology nach der Hauptversammlung auf "Buy" mit einem Kursziel von 113,00 Euro belassen. Dass der Spezialpumpen- Hersteller für 2011 einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von etwa 82,5 Millionen Euro und eine EBIT-Marge von rund 15 Prozent erwarte, habe ihn nicht negativ überrascht, schrieb Adrian Pehl in einer Studie vom Freitag. Der Markt rechne zwar mit einer Marge von 15,9 Prozent, doch für gewöhnlich sei der Ausblick des Unternehmens sehr konservativ. Die Aktie erscheine ihm derzeit zudem sehr günstig bewertet. Auch wenn die Integration des von Alcatel-Lucent erworbenen neuen Geschäftsbereichs Adixen nicht ganz ohne Risiken sei, sollte diese Akquisition sich am Ende auszahlen.
Q-CELLS
FRANKFURT - Macquarie hat das Kursziel für Q-Cells nach der Quartalsberichtssaison von 2,30 auf 1,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Der hohe Wettbewerbsdruck in der Solarbranche dauere an, schrieb Analyst Richard Schramm in einer Sektorstudie vom Freitag. Selbst die vermutlich steigende Nachfrage könne die Preisrückgänge nicht kompensieren. Auch seien die Premiumpreise im Vergleich zur chinesischen Konkurrenz nur schwer zu verteidigen. Vor diesem Hintergrund habe er die Gewinnschätzungen zurückgenommen.
QUALCOMM
BERLIN - Die Landesbank Berlin hat Qualcomm (QUALCOMM) nach Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal um zwei Stufen von "Kaufen" auf "Verkaufen" abgestuft, das Kursziel aber minimal von 59,60 auf 59,80 US-Dollar angehoben. Die Resultate, vor allem aber der Geschäftsausblick hätten die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Axel Breil in einer Studie vom Freitag. Die Bewertung bleibe mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von fast 17 auf Basis des für 2011/12 erwarteten Gewinns je Aktie aber sehr anspruchsvoll und die Dividendenrendite sehr niedrig. Daher laute seine Anlageempfehlung nun "Verkaufen".
ROYAL BANK OF SCOTLAND
PARIS - Die Societe Generale (SocGen) hat Royal Bank of Scotland (Royal Bank of Scotland (RBS)) in einer Ersteinschätzung mit "Buy" und einem Kursziel von 65,00 Pence bewertet. Die britischen Kreditinstitute seien in einem besseren Zustand als von vielen Anlegern befürchtet, schrieb Analyst James Invine in einer Branchenstudie vom Freitag. Nachdem die Zinsmacht bei der Kreditvergabe bereits gestiegen sei, dürfte nun auch die Differenz zwischen dem Refinanzierungszins und dem Zins auf die Kundeneinlagen (Deposit Spread) zugunsten der Banken wachsen. Zudem könne die RBS die Kosten weiter senken. Vor diesem Hintergrund sei das Papier ein Sektor-"Top Pick" und sein bevorzugter britischer Bankenwert. Ein weiterer Kurstreiber könnten bereits die nächsten Quartalszahlen werden.
RWE
LONDON - Barclays hat das Kursziel für RWE von 42,00 auf 39,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Auch wenn der beschleunigte Ausstieg aus der Kernkraft in Deutschland so gut wie sicher sei, gebe es noch eine Reihe von Unwägbarkeiten, schrieb Analyst Peter Bisztyga in einer Branchenstudie vom Freitag. Im besten Fall werde die Brennelementesteuer gestrichen und die Strompreise stiegen. Im schlimmsten Fall würde die Steuer aber steigen, höhere Investitionen in die Sicherheit der Kernkraftwerke wären notwendig und die Strompreise blieben niedrig. Diese Szenarien habe er bei der Kurszielfindung risikogewichtet. Bei RWE erschienen die Konsensschätzungen für den Gewinn im Vergleich zu denen für den Konkurrenten Eon um 15 Prozent zu hoch. Dazu kämen höhere Kreditrisiken sowie Risiken für die Dividende. Daher bevorzuge er Eon gegenüber RWE.
SOLARWORLD
FRANKFURT - Macquarie hat Solarworld (SolarWorld) auf "Underperform" mit einem Kursziel von 6,50 Euro belassen. Der hohe Wettbewerbsdruck in der Solarbranche dauere an, schrieb Analyst Richard Schramm in einer Sektorstudie vom Freitag. Selbst die vermutlich steigende Nachfrage könne die Preisrückgänge nicht kompensieren. Vor diesem Hintergrund habe er die Gewinnschätzungen zurückgenommen.
STADA
FRANKFURT - Macquarie hat das Kursziel für Stada (STADA Arzneimittel) von 32,90 auf 33,20 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Die Situation in Deutschland verbessere sich für den Generika-Hersteller, schrieb Analyst Peter Düllmann in einer Studie vom Freitag. Zudem seien die Geschäftsperspektiven für Russland, Spanien sowie Italien gut und die Profitabilität bei den Markenprodukten steige. Insgesamt sei Stada daher gut aufgestellt. Zudem dürften die beiden geplanten Akquisitionen die strategische Ausrichtung verbessern und die soliden, mittelfristigen Wachstumsperspektiven untermauern. Er habe die Gewinnprognosen nach oben korrigiert.
TNT EXPRESS
LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat TNT Express mit "Neutral" und einem Kursziel von 9,00 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die ehemalige Express-Sparte von TNT stehe vor großen strategischen Herausforderungen, schrieb Analyst Mark McVicar in einer Studie vom Freitag. Die Übertragung des bodenbasierten europäischen Geschäftsmodells auf schnell wachsende Schwellenländer wie China und Brasilien sei problematischer als gedacht. Hier müsse die Trendwende geschafft und müssten endlich akzeptable Renditen erzielt werden. Zugute zu halten sei den Niederländern allerdings, dass sie schuldenfrei seien und bei einem erfolgreichen Turnaround ein beachtliches Wachstumspotenzial hätten.
WACKER CHEMIE
PARIS - Cheuvreux hat Wacker Chemie vor dem Kapitalmarkttag auf "Selected List" mit einem Kursziel von 200,00 Euro belassen. Anleger sollten noch vor der Veranstaltung am 31. Mai den Kauf der Papiere in Erwägung ziehen, schrieb Analyst Klaus Ringel in einer Studie vom Freitag. Da das Management die Sorgen des Marktes wahrscheinlich zerstreuen werde, sehe er sie als einen möglichen Kurstreiber. Die Polysilizium-Sparte sei robuster, als viele Investoren es glaubten. Das basiere auf den langfristigen Verträgen mit den Kunden und der führenden Kostenstruktur. Gleichzeitig dauere die starke Gewinnerholung im Geschäftsbereich Siltronic an. Auch seien die Rohstoffkosten in der Chemiesparte unter Kontrolle.
WAL-MART
FRANKFURT - Independent Research hat Wal-Mart (Wal-Mart Stores) nach Zahlen zum ersten Quartal auf "Halten" mit einem Kursziel von 57,00 US-Dollar belassen. Der Einzelhändler habe solide Ergebnisse vorgelegt, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Freitag. Hervorzuheben seien das erfolgreiche Kostenmanagement sowie die deutlich gestiegene Umsatzdynamik bei Sam's Club. Allerdings spreche die unverändert schwache US-Konjunktur gegen eine positivere Bewertung der Papiere. Eine schnelle Trendwende sei nicht in Sichtweite.
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(dpa-AFX)
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