AIXTRON
DÜSSELDORF - Die HSBC hat Aixtron nach einer Gewinnwarnung von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 33,00 auf 12,50 (Kurs: 12,110) Euro fast gedrittelt. Wegen einer vorsichtigeren Einschätzung des chinesischen Marktes für MOCVD-Anlagen habe er die Gewinnschätzungen je Aktie für den LED-Industrieausrüster um bis zu 59 Prozent reduziert, schrieb Analyst Christian Rath in einer am Montag vorgelegten Studie. Der Auftragseingang dürfte in den kommenden Quartalen niedrig bleiben. Trotz unverändert guter langfristiger Perspektiven gebe es daher vorerst keine Kurstreiber.
AIXTRON
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Aixtron von 29,00 auf 15,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Nach dem jüngsten Kursrutsch im Zuge der Umsatz- und Gewinnwarnung erschienen die Aktien des Leuchtdioden-Spezialisten attraktiv bewertet, Analyst Simon Schafer in einer Studie vom Montag. Das Unternehmen nehme in seiner Sparte eine führende Position ein. Die Revision der Erlösprognose reflektiere nicht Marktanteilsverluste oder andere strukturelle Änderungen.
ARCELORMITTAL
FRANKFURT - Kepler hat die Einstufung von ArcelorMittal von "Buy" auf "Hold" und das Kursziel von 31,00 auf 12,00 Euro gesenkt. Der größte und global am stärksten aufgestellte Stahlproduzent dürfte von der prognostizierten, schwachen Nachfrageentwicklung in den USA und Europa erheblich getroffen werden, schrieb Analyst Rochus Brauneiser in einer Studie vom Montag. Da der Konzern stark von den Rohstoff- und Spotmärkten abhängig sei, würde jede Unterauslastung der Kapazitäten überproportional negative Folgen haben.
BAYWA
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Baywa (BayWa) auf "Add" mit einem Kursziel von 28,00 Euro belassen. Der Vorstandsvorsitzende des Agrarhändlers, Klaus Josef Lutz, habe in einem Interview Verhandlungen mit einem strategischen Partner über die Zukunft der sich unterdurchschnittlich entwickelnden "Do-it-yourself"-Baumärkte bestätigt, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Montag. Im besten Falle könnte ein Verkauf der entsprechenden Immobilien Erlöse im niedrigen dreistelligen Millionenbereich einbringen, die dann wiederum für Zukäufe auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien oder im Agrargeschäft genutzt werden könnten.
CONTINENTAL
LONDON - Morgan Stanley hat Continental von "Equal-weight" auf "Overweight" hochgestuft, das Kursziel aber von 70,00 auf 65,00 Euro gesenkt. Trotz des drohenden Konjunkturabschwungs in Europa dürfte der Reifenhersteller und Automobilzulieferer überraschend robuste Gewinne erzielen und das hohe Wachstum aufrechterhalten, begründete Analyst Edoardo Spina in einer Branchenstudie vom Montag das neue Votum. Allerdings habe er die Absatzprognosen für die Auto- und Lkw-Branche sowie für die Reifenhersteller für 2012 reduziert, hieß es mit Blick auf das neue Kursziel.
DEUTSCHE BOERSE
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Börse auf "Buy" mit einem Kursziel von 62,00 Euro belassen. Es gebe nun mehr Details bezüglich der möglichen Einführung einer Transaktionssteuer, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Montag. So könnten EU-Vertreter im Oktober eine Abgabe in Höhe von 0,1 Prozent auf Aktien- und Anleihegeschäfte sowie eine Steuer von 0,01 Prozent auf Transaktionen mit Derivaten vorschlagen.
ELRINGKLINGER
DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für den Autozulieferer ElringKlinger von 26,00 auf 22,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Kaufen" belassen. In die Bewertung seien der Verkauf des Gewerbeparks Ludwigsburg und der Kauf des Spritzgusswerkzeug-Herstellers Hummel eingeflossen, schrieb Analyst Christian Ludwig in einer Studie am Montag. Gleichzeitig korrigierte er die Absatzerwartungen im Gesamtmarkt um zwei Prozent nach unten. Angesichts eines Kurs-Gewinn-Verhältnisses für 2012 von weniger als dem 12-fachen bleibe es jedoch bei der Kaufempfehlung.
FRAPORT
FRANKFURT - Die Commerzbank hat Fraport nach einem Interview mit dem Finanzvorstand in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" auf "Add" mit einem Kursziel von 51,00 Euro belassen. Der Manager habe frühere Aussagen wiederholt, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Montag. So habe Matthias Zieschang erneut darauf hingewiesen, dass er 2012 von einem Passagieranstieg zwischen vier und sieben Prozent ausgeht.
GERRESHEIMER
DÜSSELDORF - Die HSBC hat Gerresheimer auf "Overweight" mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Der Hersteller von Spezialverpackungen sei nicht sonderlich anfällig für zyklische Schwankungen und leide kaum unter den Auswirkungen staatlicher Sparmaßnahmen, schrieb Analyst Jan Keppeler in einer Studie vom Montag. Da dies die negativen Folgen eines möglichen Konjunkturabschwungs begrenze, habe er die operativen Gewinnschätzungen (EBITDA) für 2012 um lediglich fünf Prozent reduziert. Das aktuelle Kursniveau eröffne eine günstige Kaufgelegenheit.
GFK
PARIS - Exane BNP Paribas hat GfK (GfK SE) von "Underperform" auf "Neutral" hochgestuft, das Kursziel aber von 38,00 auf 34,00 Euro gesenkt. Vor dem Hintergrund sinkender Marktforschungs- und Marketingausgaben der Unternehmen dürften sich die Aktien von Gfk dank robuster Gewinne zumindest nicht schlechter als die Wettbewerber-Papiere entwickeln, schrieb Analyst Adrien de Saint Hilaire in einer Branchenstudie vom Montag. Rund zwei Drittel des operativen Ergebnisses (EBITA) seien relativ sicher. Die Prognosen habe er wegen der Konjunkturrisiken allerdings reduziert. Die jüngsten Daten zur Entwicklung des Werbemarktes untermauerten seine vorsichtige Haltung.
GSW IMMOBILIEN
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für GSW Immobilien nach einer Vereinbarung mit dem Immobilienkonzern Gagfah über den Kauf von Mietwohnungen in Berlin auf "Buy" mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Die erwartete Mietrendite von 6,0 bis 6,5 Prozent sei nicht auffällig billig, reflektiere aber die Qualität des Portfolios, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Studie vom Montag. Es sei gut, dass GSW wie geplant seinen Immobilienbestand erweitere und von Kosteneinsprungen profitiere.
HEIDELBERGCEMENT
LONDON - Die HSBC hat das Kurziel für HeidelbergCement von 60,00 auf 31,00 Euro fast halbiert, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. In den Industriestaaten dürfte es zu einem zweiten Konjunkturrückschlag (Double-Dip) kommen, und in den Schwellenländern ließen wachsende Produktionskapazitäten die Renditen der Baustoffproduzenten weiter schrumpfen, schrieb Analyst John Fraser-Andrews in einer Branchenstudie vom Montag. Daher habe er die Gewinnschätzungen reduziert. Die zuletzt deutlichen Kursverluste eröffneten derweil eine günstige Kaufgelegenheit für die Aktien von HeidelbergCement. Das Unternehmen sei im Vergleich zur Konkurrenz operativ am besten aufgestellt.
KABEL DEUTSCHLAND
ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Kabel Deutschland nach dem angekündigten Aktienrückkauf auf "Buy" mit einem Kursziel von 42,50 Euro belassen. Da die Aktie des Kabelnetzbetreibers zum Zeitpunkt der Bekanntgabe des Rückkaufs rund 20 Prozent unter ihrem Höchstkurs vom Mai notiert habe erscheine der Schritt opportunistisch, schrieb Analyst Polo Tang in einer Studie vom Montag. Längerfristig dürfte Kabel Deutschland aber ab 2013 in der Lage sein, substanziell höhere Ausschüttungen an die Aktionäre vorzunehmen. Bis dahin dürften keine weiteren Aktienrückkäufe angekündigt werden. Die Aktie sei derzeit attraktiv bewertet.
KLÖCKNER & CO
FRANKFURT - Kepler hat das Kursziel von Klöckner & Co (Klöco) (KloecknerCo) angesichts des unsicheren wirtschaftlichen Ausblicks von 27,00 auf 16,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Bei dem jüngsten Markt-Abschwung habe die Aktie des Stahlhändlers überproportional nachgegeben, schrieb Analyst Rochus Brauneiser in einer Studie vom Montag. Sofern sich seine Kernprognose ausgehend von einem Nullwachstum bei der Nachfrage nach Stahl als richtig erweise, sei die Aktie fundamental attraktiv bewertet. Als Händler könne der Konzern flexibel auf sich ändernde Nachfragebedingungen reagieren.
MAN
LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für MAN auf "Overweight" belassen. Bei den Titeln des Nutzfahrzeugherstellers liege das Verhältnis zwischen Unternehmenswert und Umsatz nahe der in den Jahren 2008/2009 markierten Tiefs, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Branchenstudie vom Montag. Insofern seien die Anteilsscheine günstig bewertet. Allerdings wiesen Lkw-Produzenten wie MAN ein überdurchschnittlich hohes Umsatzrisiko auf.
MERCK KGAA
ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Merck KGaA (Merck) von 76,00 auf 63,00 (Kurs: 58,75) Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. In Erwartung einer sinkenden Nachfrage nach Leuchtdioden habe er seine Schätzungen für die Flüssigkristall-Sparte für die zweite Jahreshälfte 2011 und für das Jahr 2012 reduziert, schrieb Analyst Andrew Whitney in einer Studie vom Montag. Dieser Geschäftsbereich dürfte kurzfristig unter Druck geraten, weil Lagerbestände abgebaut und die Kapazitätsauslastung sinken würden sowie Investitionspläne innerhalb der relevanten Wertschöpfungskette verschoben würden.
NOKIA
ZÜRICH - Die Credit Suisse hat das Kursziel für Nokia von 3,50 auf 3,75 (Kurs: 4,28) Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underperform" belassen. Die kurzfristigen Geschäftsperspektiven für den Handyproduzenten hätten sich verbessert, schrieb Analyst Kulbinder Garcha in einer Studie vom Montag. Dies implizierten die jüngsten Aussagen der asiatischen Zulieferer. Ursachen dafür sieht er in niedrigen Lagerbeständen und einer Erholung bei Einsteiger-Handymodellen. Mit höheren Absätzen im dritten und vierten Quartal sei damit zu rechnen, dass sich die Profitabilität der Sparte Devices & Services (D&S) trotz des schlechten Produktmixes und fallender Durchschnittspreise pro Gerät verbessern wird.
NOKIA
ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Nokia nach einer Reise nach Asien von 4,40 auf 4,60 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Die Geschäfte des Handykonzerns dürften sich im dritten Quartal besser als befürchtet entwickelt haben, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Montag. Die strukturellen Probleme seien jedoch nicht ausgeräumt und dürften die Finnen längerfristig weiter im Vergleich zur Konkurrenz zurückfallen lassen.
PSI
HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für PSI nach einer Branchenkonferenz des Kreditinstituts auf "Buy" mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Das auf die Bereiche Energie, Metalle und Bergbau spezialisierte Softwareunternehmen sei auch im Falle einer weltweiten Rezession gut positioniert, schrieb Analyst Lars Dannenberg in einer Studie vom Montag. PSI weise einen soliden Auftragsbestand und eine gut berechenbare Geschäftsentwicklung auf.
SALZGITTER
DÜSSELDORF - Die WestLB hat Salzgitter nach der Bekanntgabe von Umstrukturierungsmaßnahmen bei der Tochter KHS auf "Add" mit einem Kursziel von 45,50 Euro belassen. Der Umbau werde das Ergebnis in diesem Jahr einmalig mit rund 20 Millionen Euro belasten, schrieb Analyst Ralf Dörper in einer Studie am Montag. Die Sparte Technologie werde infolgedessen voraussichtlich einen operativen Verlust verbuchen. Im kommenden Jahr dürfte die Sparte allerdings wieder einen positiven Beitrag zum Konzernergebnis liefern.
SAP
FRANKFURT - Kepler hat das Kursziel von SAP nach Gesprächen mit dem Management von 48,00 auf 46,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Der Softwarekonzern sei defensiv aufgestellt, schrieb Analyst Laurent Daure in einer Studie vom Montag. Für das vierte Quartal 2011 hat er seine Prognose bei der Lizenzvergabe zwar etwas nach unten korrigiert. Angesichts der zu erwartenden soliden Geschäftsentwicklung in der Service-Sparte und vor dem Hintergrund des positiven Lizenz-Geschäfts im ersten Halbjahr bleibe seine Einschätzung für den Gewinn pro Aktie im Gesamtjahr 2011 jedoch erhalten.
SAP
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat SAP auf "Buy" mit einem Kursziel von 50,00 Euro belassen. Auf gewerbliche Kunden ausgerichtete Software- und IT-Konzerne dürften vom wachsenden Wunsch der Angestellten profitieren, in der Arbeitswelt ebenso vernetzt zu sein und über die gleichen Technologien zu verfügen wie privat, schrieb Analyst Marc Geall in einer Branchenstudie vom Montag. SAP sei am besten aufgestellt, um von diesem Trend in Europa zu profitieren. Das Gewinnwachstum je Aktie könnte von derzeit rund 15 Prozent bis 2015 auf durchschnittlich 18 bis 29 Prozent pro Jahr gesteigert werden.
SIEMENS
PARIS - Cheuvreux hat Siemens nach einem Interview von Konzernchef Peter Löscher auf "Outperform" mit einem Kursziel von 90,00 Euro belassen. Dass Siemens kein Kernkraft-Joint-Venture mit dem russischen Unternehmen Rosatom eingehen wolle, überrasche nicht, schrieb Analyst Bernd Laux in einer Studie vom Montag. Der weitgehende Rückzug aus dem Kerntechnikgeschäft habe keine finanziellen Konsequenzen. Die Aktien seien nach wie vor sehr attraktiv bewertet.
SMA SOLAR TECHNOLOGY
MÜNCHEN - Die Unicredit hat SMA Solar Technology nach einer Investorenveranstaltung von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 75,00 auf 48,00 Euro gesenkt. Der Solarindustrie-Zulieferer habe die Marktprognosen für 2012 reduziert, schrieb Analyst Michael Tappeiner in einer Studie vom Montag. Daher habe er die Gewinnschätzungen für 2011 und 2012 nach unten geschraubt. Die Papiere seien fast 1,5-mal so teuer wie die Aktien des hinter SMA zweitgrößten Herstellers von Wechselrichtern, begründete der Experte das Verkaufsvotum.
SMA SOLAR TECHNOLOGY
DÜSSELDORF - Die HSBC hat SMA Solar Technology nach einer Investorenveranstaltung auf "Neutral" mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Das Management des Solarindustrie-Zulieferers habe vorsichtigere Töne angeschlagen und auf eine nach wie vor schwächelnde Auftragsentwicklung verwiesen, schrieb Analyst Christian Rath in einer am Montag vorgelegten Studie. Um überhaupt das untere Ende des Prognoserahmens für den operativen Gewinn 2011 zu erreichen, müsse die private Nachfrage in Deutschland anziehen. Zudem seien die Überschusserwartungen des Marktes für 2012 rund zehn Prozent zu hoch.
SOLARWORLD
FRANKFURT - Equinet hat das Kursziel für Solarworld (SolarWorld) von 7,00 auf 4,60 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Zielkorrektur resultiere aus der unerwartet schwachen Solaranlagen-Nachfrage nach dem Ende der Feriensaison, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Studie vom Montag. Langfristig sehe er das Unternehmen weiter an der Branchenspitze, doch werde die kurzfristige Geschäftsentwicklung von Überkapazitäten und Margenproblemen belastet. Daher sollten Anleger abwarten, bis sich die fundamentale Lage des Solarsektors verbessere.
STADA
FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Stada (STADA Arzneimittel) nach einem Pressebericht über angebliches Kaufinteresse des Generikaherstellers am OTC-Europageschäft von GlaxoSmithKline auf "Halten" mit einem Kursziel von 26,00 Euro belassen. Die Chancen für einen Kauf der in Europa verfügbaren, rezeptfreien GSK-Produkte würden dadurch begrenzt, dass GSK möglicherweise die weltweiten OTC-Aktivitäten im Paket veräußern will, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Montag. Im Erfolgsfall würde Stada damit sein Markengeschäft stärken und die Abhängigkeit vom stark regulierten Generikageschäft verringern.
STADA
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Stada (STADA Arzneimittel) nach einen Bericht in der "Financial Times Deutschland" auf "Buy" mit einem Kursziel von 27,00 Euro belassen. Das Pharmaunternehmen soll sich für die rezeptfreien Medikamente des britischen Branchenkollegen GlaxoSmithKline interessieren und das erscheine auf den ersten Blick positiv, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Montag. Allerdings sei Stada bereits mit der Übernahme eines Teils von Grünenthal beschäftigt und im Falle einer Übernahme müsse ein weiteres Portfolio integriert werden und die Finanzkennzahlen könnten belastet werden.
THYSSENKRUPP
FRANKFURT - Kepler hat das Kursziel für Thyssenkrupp (ThyssenKrupp) angesichts des unsicheren Konjunkturausblicks von 40,00 auf 25,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Solange sein Basis-Szenario eines für 2012 angenommenen Wirtschaftswachstums in den OECD-Staaten von 1,8 Prozent intakt sei, sei die Aktie des Stahlkonzerns fundamental attraktiv bewertet, schrieb Analyst Rochus Brauneiser in einer Studie vom Montag. Möglicherweise müsse das Management seine Umstrukturierungsmaßnahmen verstärken, um die gesetzten Ziele zu erreichen.
UNITED TECHNOLOGIES
ZÜRICH - Die schweizerische Großbank UBS hat die Einstufung für United Technologies nach der Bekanntgabe von Übernahmeplänen auf "Buy" mit einem Kursziel von 101,00 (Kurs: 74,46) US-Dollar belassen. Der laut Medienberichten angestrebte Kauf des Flugzeugzulieferers Goodrich für 110 bis 125 Dollar je Aktie dürfte den Gewinn je Aktie (EPS) des US-Mischkonzerns um 0,50 bis 0,60 Dollar erhöhen, schrieb Analyst David Strauss in einer Studie vom Montag. Grundlage für diese Schätzung seien angenommene Finanzierungszinsen von vier Prozent.
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(dpa-AFX)
Bildquellen: Wolfgang Kriegbaum