ABB
LONDON - Die Citigroup hat ABB vor der Quartalsberichtssaison in die "Most Preferred List" für den Anlagenbausektor aufgenommen und die Einstufung auf "Buy" mit einem Kursziel von 25,00 Franken belassen. Angesichts der Kursentwicklung im bisherigen Jahresverlauf empfiehlt er den Kauf der Papiere vor dem Ergebnisausweis, schrieb Analyst Mark Fielding in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Er rechne mit guten Kennziffern für das zweite Jahresviertel. Mittelfristig sollte ABB von der wachsenden Nachfrage nach Automatisierungslösungen sowie einer möglichen Erholung der Märkte für Stromleittechnik im zweiten Halbjahr profitieren.
BMW
MÜNCHEN - Die Unicredit hat die Bewertung von BMW mit "Buy" und einem Kursziel von 81,00 Euro wieder aufgenommen. Die Modelloffensive habe dem Autobauer zu unerwartet hohen Margen verholfen, schrieb Analyst Georg Stürzer in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Die anhaltend hohe Umsatz- und Gewinndynamik sei nicht ausreichend eingepreist.
BERTRANDT
MÜNCHEN - Die Unicredit hat die Bewertung von Bertrandt mit "Hold" und einem Kursziel von 56,00 Euro wieder aufgenommen. Der Entwicklungsdienstleister für die Automobil- und Flugzeugindustrie profitiere von den immer strengeren regulatorischen Anforderungen für Neufahrzeuge und den begrenzten Entwicklungskapazitäten bei den Autobauern, schrieb Analyst Christian Aust in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Er rechne mit einem starken Umsatzwachstum und einer zweistelligen Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern. Die guten Geschäftsperspektiven seien allerdings ausreichend eingepreist.
CARREFOUR
PARIS - Die Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Carrefour (Petro-Canada) nach Umsatzzahlen zum zweiten Quartal von 25,00 auf 23,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Wie erwartet habe sich das Geschäft des Handelskonzerns schwach entwickelt, schrieb Analystin Eloise Veillet in einer Studie vom Donnerstag. Hervorgestochen habe der angekündigte Rückgang des Gewinns vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 23 Prozent im ersten Halbjahr. Da viele der dafür verantwortlichen Kosten auch in der zweiten Jahreshälfte anfallen dürften, habe sie die EBIT-Prognose für 2011 um sechs Prozent reduziert.
CARREFOUR
ZÜRICH - Die UBS hat das Kursziel für Carrefour (Petro-Canada) von 21,50 auf 20,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Die Ankündigung eines stabilen operativen Gewinns im ersten Halbjahr bedeute angesichts des starken Geschäfts in den Schwellenländern und der nicht noch weiter verschlechterten Erwartungen für Frankreich einen deutlichen Gewinneinbruch auch im Rest von Europa, schrieb Analyst Mike Tattersall in einer Studie vom Donnerstag. Seine Schätzungen für das Gesamtjahr lägen angesichts der neuen Prognose außer Reichweite.
CARREFOUR
FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Carrefour (Petro-Canada) nach der Abspaltung der Discounter-Tochter Dia von 28,00 auf 23,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Trennung von Dia mache 3,50 Euro der Kurszielkorrektur aus, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Donnerstag. Zudem sorgt er sich hinsichtlich des Gewinneinbruchs in Frankreich und in Europa im ersten Halbjahr. Das Ergebnis dürfte um 23 Prozent auf 760 Millionen Euro gesunken sein.
CONTINENTAL
MÜNCHEN - Die Unicredit hat Continental in einer Ersteinschätzung mit "Buy" und einem Kursziel von 87,00 Euro bewertet. Wegen des zukunftsträchtigen Produktportfolios und des überdurchschnittlichen organischen Wachstums sei Continental ein Kerninvestment im Automobilsektor, schrieb Analyst Georg Stürzer in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Die Hälfte der Produkte der Automotive-Sparte seien im Bereich der 25 am schnellsten wachsenden Technologien angesiedelt. Daher sollte der Automobilzulieferer von den künftigen Megatrends der Branche profitieren.
DAIMLER
MÜNCHEN - Die Unicredit hat die Bewertung von Daimler mit "Hold" und einem Kursziel von 57,00 Euro wieder aufgenommen. Der Auto- und Lkw-Produzent profitiere von der anhaltend hohen Nachfrage nach Oberklassefahrzeugen und der zyklischen Erholung des Lkw-Absatzes, schrieb Analyst Georg Stürzer in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Daher sollten die Schwaben 2011 Rekordergebnisse erzielen. Im kommenden Jahr sieht er wegen der Fokussierung auf die Kompaktwagen der A- und B-Klasse allerdings Margen- und Gewinnrisiken bei der Kernmarke Mercedes-Benz.
EADS
LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für EADS vor Halbjahreszahlen von 25,07 auf 27,72 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die zivile Luftfahrtindustrie entwickle sich weiterhin sehr dynamisch, schrieb Analyst John Middleton in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Flugzeugproduktion etwa bei der Konzerntochter Airbus wachse.
ELRINGKLINGER
MÜNCHEN - Die Unicredit hat die Bewertung von ElringKlinger mit "Hold" und einem Kursziel von 26,00 Euro wieder aufgenommen. Dank der Technologieführerschaft sowie Zukäufen dürfte der Automobilzulieferer schneller wachsen als die Wettbewerber und die Automobilproduktion, schrieb Analyst Christian Aust in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Diese guten Geschäftsperspektiven seien allerdings eingepreist. Zudem verwässerten die Akquisitionen die Margen und das Unternehmen müsse den Wandel hin zu alternativen Antriebstechnologien in den kommenden Jahren meistern.
FIAT INDUSTRIAL
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Beobachtung der Fiat Industrial mit "Buy" und einem Kursziel von 13,80 Euro aufgenommen. Der derzeitige Kurs biete einen guten Zeitpunkt für den Einstieg bei einem großen zyklischen Wert, hieß es in einer am Donnerstag in London veröffentlichten Studie. Die Goldman-Sachs-Experten gehen davon aus, dass der Industriegüter- und Nutzfahrzeughersteller im laufenden und kommenden Jahr besser abschneidet als die meisten Analysten derzeit erwarten. Dies sei neben anderer Punkte wie der erwarteten Umstrukturierung des Konzerns sowie dem möglichen Interesse von Investoren an Teilen des Konzerns ein Grund für die positive Einschätzung der Aktie.
FIAT INDUSTRIAL
LONDON - Die Citigroup hat Fiat Industrial (Fiat Group) vor der Quartalsberichtssaison in die "Most Preferred List" für den Industriegütersektor aufgenommen und die Einstufung auf "Buy" mit einem Kursziel von 12,00 Euro belassen. Angesichts der Kursentwicklung im bisherigen Jahresverlauf empfehle er den Kauf der Papiere vor dem Ergebnisausweis, schrieb Analyst Mark Fielding in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Der Lkw- und Landmaschinenproduzenten dürfte die Margen gesteigert haben. Auch erschienen die Unternehmensprognosen für 2011 nach wie vor konservativ.
FRAPORT
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Fraport von "Sell" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel kräftig von 41,00 auf 71,00 (Kurs: 56,79) Euro angehoben. Das nachhaltige Wachstum und die anziehenden Renditen der Flughafenbetreiber seien noch nicht in den Bewertungen enthalten, schrieb Analyst Nick Edelman in einer Branchenstudie vom Donnerstag.
GEA GROUP
LONDON - Die Citigroup hat Gea (GEA Group) Group vor der Quartalsberichtssaison von der "Most Preferred List" für den Anlagenbausektor gestrichen, die Einstufung aber auf "Buy" mit einem Kursziel von 27,00 Euro belassen. In den kommenden drei Monaten gebe es bessere Kaufgelegenheiten im Sektor, schrieb Analystin Natalia Mamaeva in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Auf Zwölfmonatssicht bleibe der Titel wegen des Kurspotenzials allerdings ein "Top Pick". Das Unternehmen profitiere von langfristigen Wachstumstrends etwa in der Nahrungsmittelindustrie. Sie rechne mit guten Resultaten zum zweiten Jahresviertel.
GENERALI
PARIS - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für Generali (Assicurazioni Generali) von 15,00 auf 13,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Er senkte seine Gewinnschätzung je Aktie für das laufende Jahr um 24 Prozent, um den erwarteten Wertberichtigungen für Staatsanleihen aus Griechenland, Portugal und Irland Rechnung zu tragen, schrieb Analyst Antanasio Pantarrotas in einer Studie vom Donnerstag. Auch die steigenden Risikoaufschläge für italienische Staatspapiere dürften den Versicherer belasten.
GERRESHEIMER
DÜSSELDORF - Die HSBC hat das Kursziel für Gerresheimer nach Zahlen zum zweiten Quartal von 39,00 auf 40,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die unerwartet guten Resultate untermauerten seine positive Einschätzung des Herstellers von Spezialverpackungen, schrieb Analyst Jan Keppeler in einer Studie vom Donnerstag. Er erhöhte seine Prognosen. Ein beschleunigtes Wachstum in der zweiten Jahreshälfte sowie mögliche Übernahmen könnten zu Kurstreibern werden.
GRAMMER
MÜNCHEN - Die Unicredit hat die Bewertung von Grammer mit "Buy" und einem Kursziel von 24,00 Euro wieder aufgenommen. Mit der Umstrukturierung habe der Automobilzulieferer die Voraussetzung für dauerhaft höhere Margen geschaffen, die nicht in den Kurs eingepreist seien, schrieb Analyst Christian Aust in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Die Automotive-Sparte dürfte im laufenden Jahr erstmals seit 2005 einen positiven Wertbeitrag leisten. Gleichzeitig gewinne das Segment Seating Systems durch kleinere Zukäufe weitere Marktanteile. Zusammen mit dem organischen Unternehmenswachstum kompensiere das den harten Preiswettbewerb.
HEIDELBERGER DRUCK
FRANKFURT - Die Commerzbank hat Heidelberger Druck (Heidelberger Druckmaschinen) nach Eckdaten zum ersten Geschäftsquartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 3,00 (Kurs: 2,319) Euro belassen. Der Umsatzrückgang auf 544 Millionen Euro überrasche negativ, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Donnerstag. Verlässliche durchschnittliche Marktschätzungen gebe es zur Zeit nicht. Die bisherige Entwicklung resultiere allerdings größtenteils aus temporären Faktoren wie dem Erdbeben in Japan.
JPMORGAN
LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für die Aktien von JPMorgan (JPMorgan ChaseCo) nach der Vorlage von Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 50,00 US-Dollar belassen (Kurs: 40,84 Dollar). Unter anderem das Investmentbanking sei ein Höhepunkt der Bilanz des zweiten Jahresviertels gewesen, schrieb Analyst Glenn Schorr in einer Studie vom Donnerstag. Aber auch die anderen Bereiche der US-Bank seien gut gelaufen. Alles in allem habe JPMorgan mit dem gemeldeten Ergebnis je Aktie von 1,27 Dollar seine Prognose von 1,22 Dollar und die des Marktes von 1,21 Dollar übertroffen.
KLÖCKNER & CO
PARIS - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat Klöckner & Co (KloecknerCo) anstelle von Voestalpine (VOGT electronic) in die "Top Picks List" aufgenommen und die Einstufung auf "Selected List" belassen. Das Kursziel jedoch habe er wegen der jüngsten Kapitalerhöhung von 33,00 auf 27,00 Euro gesenkt, schrieb Analyst Alexander Haissl in einer Studie vom Donnerstag. Er bleibe bei seiner optimistischen Einschätzung für der derzeitigen Stahlzyklus und sehe den Stahlhändler als größten Profiteur einer Preiserholung. Zudem unterschätze der Markt bei dem Unternehmen immer noch das Wachstumspotenzial durch Fusionen und Übernahmen.
LEONI
MÜNCHEN - Die Unicredit hat die Bewertung von Leoni (LEONI) mit "Buy" und einem Kursziel von 50,00 Euro wieder aufgenommen. Nach der Umstrukturierung profitiere der Automobilzulieferer von niedrigeren Kosten und einer soliden Nachfrageerholung, schrieb Analyst Georg Stürzer in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Da auch andere Industrien bedient würden, dürfte das Unternehmen organisch schneller wachsen als die weltweite Automobilproduktion. Vor diesem Hintergrund sei der Titel zu niedrig bewertet.
LLOYDS
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Lloyds (Lloyds Banking Group) wegen verbesserte Gewinnaussichten und der jüngsten Schwäche des Aktienkurses von "Neutral" auf "Buy" gehoben. Das Kursziel bleibe aber bei 70 Pence, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der Bank. Kurzfristig kämen zwar verschiedenste Risikofaktoren auf die Bank zu, aber langfristig sei die Aussicht der Aktie positiv zu bewerten. Die Goldman-Sachs-Analysten erhöhten zudem die Gewinnprognosen für das laufende und kommende Jahr.
MAN
LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für MAN vor der Quartalsberichtsaison der europäischen Nutzfahrzeughersteller von 123,00 auf 108,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Der Auftragseingang bei den Lkw-Produzenten dürfte sich auf dem Niveau des ersten Jahresviertels stabilisiert haben, schrieb Analyst Nico Dil in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Vor diesem Hintergrund sowie wegen möglicherweise stagnierenden Frachtvolumina habe er die Wachstumsprognosen für den europäischen Lkw-Markt für 2012 auf zehn Prozent halbiert.
METRO
PARIS - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für die Aktien des Handelskonzerns Metro (METRO) von 50,00 auf 42,00 (Kurs: 39,555) Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Die durchschnittlichen Marktschätzungen für den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (EBITA) im laufenden Jahr könnten sinken, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Donnerstag. Deshalb reduzierte er seine Gewinn- und Umsatzerwartungen. Nach einem 25-prozentigen Kurssturz seien die Titel im Sektorvergleich zwar attraktiv bewertet, allerdings drohten wegen der Ergebnisunsicherheit weitere Kursverluste.
PORSCHE
MÜNCHEN - Die Unicredit hat die Bewertung von Porsche mit "Hold" und einem Kursziel von 60,00 Euro wieder aufgenommen. Der angestrebten Fusion mit Volkswagen (Volkswagen vz) räume er nur eine 50-prozentige Chance ein, schrieb Analyst Georg Stürzer in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Diese Einschätzung basiere auf den Unsicherheiten im Zusammenhang mit Steuerstreitigkeiten in Deutschland nach dem Rechtsformwechsel sowie auf Risiken im Zusammenhang mit gerichtlichen Auseinandersetzungen in Deutschland und den USA.
ROLLS ROYCE
LONDON - JPMorgan hat Rolls-Royce von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 656,00 auf 752,00 Pence angehoben. Analyst John Middleton begründete die Hochstufung in einer Branchenstudie vom Donnerstag mit den defensiven Geschäftscharakteristika des Triebwerkproduzenten sowie vermutlich starken Halbjahreszahlen.
SALZGITTER
LONDON - Die Citigroup hat die Bewertung von Salzgitter nach dem Wechsel des zuständigen Analysten mit "Buy" und einem Kursziel von 66,00 Euro wieder aufgenommen. Der Stahlkocher biete langfristig orientierten Anlegern einen großen Wert, schrieb Analyst Anindya Mohinta in einer Studie vom Donnerstag. Das Stahlröhrengeschäft sollte sich vom laufenden Quartal an deutlich erholen, da unattraktive Verträge ausliefen. Im Jahr 2012 eröffneten die vorhandenen steuerlichen Verlustvorträge ein beachtliches Gewinnpotenzial je Aktie. Vor dem Aussetzen der Bewertung hat das Kursziel bei 90,00 Euro gelegen.
SCANIA
LONDON - JPMorgan hat Scania vor der Quartalsberichtsaison der europäischen Nutzfahrzeughersteller von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 195,00 auf 160,00 schwedische Kronen gesenkt. Die Gewinne des Lkw-Produzenten könnten entgegen den Markterwartungen 2012 sinken, schrieb Analyst Nico Dil in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Das begründet er mit seinen negativen Prognosen für den brasilianischen Lkw-Markt sowie stagnierenden Erlösen. Die Wachstumsprognose für den europäischen Nutzfahrzeugmarkt im Jahr 2012 halbierte der Experte auf zehn Prozent. Seine neue Gewinnschätzung vor Zinsen und Steuern für 2012 liege rund zwölf Prozent unter den Markterwartungen.
SIEMENS
LONDON - Die Citigroup hat Siemens vor der Quartalsberichtssaison von der "Most Preferred List" für den Industriegütersektor gestrichen, die Einstufung aber auf "Buy" mit einem Kursziel von 120,00 Euro belassen. In den kommenden drei Monaten gebe es bessere Kaufgelegenheiten im Sektor, schrieb Analyst Mark Fielding in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Auf Zwölfmonatssicht bleibe der Titel wegen des Kurspotenzials allerdings ein "Top Pick". Er rechne mit vernünftigen Ergebnissen zum dritten Geschäftsquartal: Sektorenerlös und -gewinn dürften bei 18,2 Milliarden respektive 1,5 Milliarden Euro liegen.
SOFTWARE AG
FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Software AG (Software) nach vorläufigen Zahlen zum zweiten Quartal von 43,00 auf 41,00 (Kurs: 36,50) Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Add" belassen. Wegen unerwartet niedriger Lizenzerlöse hätten die Darmstädter die Markterwartungen verfehlt, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Donnerstag. Die Lizenzerlöse hätten letztlich rund 26 Prozent unter den Marktannahmen gelegen. Er habe seine Prognosen für den Gewinn je Aktie für die Jahre 2011 und 2012 um 9,4 beziehungsweise 6,7 Prozent reduziert.
SOFTWARE
MÜNCHEN - Die Unicredit hat Software AG (Software) nach Zahlen zum zweiten Quartal von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 45,00 auf 43,00 Euro gesenkt. Hauptsächlich wegen unerwartet niedriger Lizenzerlöse habe der Softwareentwickler die Markterwartungen verfehlt, schrieb Analyst Knut Woller in einer Studie vom Donnerstag. In der Vergangenheit habe es zwar immer wieder derartige Ausrutscher gegeben, allerdings habe das Unternehmen die eigenen Gewinnziele im Gesamtjahr häufig übertroffen. Er habe seine Ergebnisschätzungen je Aktie für 2011 und 2012 um drei Prozent reduziert.
SUEDZUCKER
FRANKFURT - Die Commerzbank hat Südzucker (Suedzucker) nach endgültigen Zahlen zum ersten Geschäftsquartal auf "Add" mit einem Kursziel von 26,00 Euro belassen. Im Vergleich zu den bereits bekannten Eckdaten habe es keine Überraschungen gegeben, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Donnerstag. Die Gewinnentwicklung habe insbesondere von dem guten Zuckerpreisumfeld in Osteuropa, hohen Ethanolpreisen sowie einer besseren Kapazitätsauslastung profitiert.
SÜDZUCKER
PARIS - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Südzucker (Suedzucker) nach endgültigen Zahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 26,30 (Kurs: 25,71) Euro belassen. Die endgültigen Kennziffern des Zuckerkonzerns für das erste Geschäftsquartal 2011/12 hätten die starken, vorab veröffentlichten Eckdaten bestätigt, schrieb Analyst Klaus Ringel in einer Studie vom Donnerstag. Dies zeige, dass die gute Preisdynamik im Zuckergeschäft offensichtlich anhalte.
VOESTALPINE
PARIS - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat Voestalpine (VOGT electronic) von "Selected List" auf "Outperform" abgestuft und in der "Top Picks List" durch Klöckner & Co (KloecknerCo)ersetzt. Das Kursziel habe er aber von 42,60 auf 44,00 Euro angehoben. Mit den Aktien des Konkurrenten ArcelorMittal könnten die Anleger stärker von der Erholung des Stahlzyklus profitieren, schrieb Analyst Alexander Haissl in einer Studie vom Donnerstag. Dem deutschen Stahlkonzern ThyssenKrupp komme indes das Engagement im Auto-Premiumsegment zugute. Dessen ungeachtet sollte das Margenwachstum des Österreicher Stahlunternehmens weitergehen. Zudem sei die Aktie immer noch günstig bewertet.
VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN
MÜNCHEN - Die Unicredit hat die Bewertung der Volkswagen-Vorzugsaktien (Volkswagen vz) mit "Buy" und einem Kursziel von 215,00 Euro wieder aufgenommen. Die starke operative Entwicklung dürfte auch in den kommenden Quartalen der wichtigste Kurstreiber bleiben, schrieb Analyst Christian Aust in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Das Erlöswachstum über dem Marktdurchschnitt und weiter sinkende Kosten sollten 2011 und 2012 zu Rekordergebnissen beitragen. Diese Perspektiven seien nicht ausreichend eingepreist.
WACKER CHEMIE
PARIS - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für Wacker Chemie von 200,00 auf 186,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Selected List" belassen. Die Gewinnerholung bei der Tochter Siltronic sieht er nun skeptischer und senkte seine Ergebnisschätzungen je Aktie für 2011 bis 2013, schrieb Analyst Klaus Ringel in einer Studie vom Donnerstag. Keine Zweifel habe er hingegen an der anhaltenden Stärke des Polysilizium-Geschäfts. Auf Basis seiner neuen Schätzungen sei die Aktie nun auch günstig bewertet.
WINCOR NIXDORF
ZÜRICH- Die UBS hat das Kursziel für Wincor Nixdorf vor Zahlen von 73,00 auf 62,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Geldautomaten-Hersteller dürfte unter der weiterhin geringen Investitionsbereitschaft der Banken leiden und einen stagnierenden Umsatz zum dritten Geschäftsquartal ausweisen, schrieb Sven Weier in einer Studie vom Donnerstag. Er habe deshalb seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für die Geschäftsjahre 2011/12 und 2012/13 reduziert. Dies ändere jedoch nichts am grundsätzlich positiven Anlagehintergrund für Wincor.
/he
(dpa-AFX)
Bildquellen: Wolfgang Kriegbaum