AIR FRANCE-KLM
LONDON - Barclays hat das Kursziel für Air France-KLM-KLM (Air France-KLM) von 15,50 auf 16,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der gesunkene Ölpreis überkompensiere die schwächeren Konjunkturdaten und ihre negativen Konsequenzen für die erwartete Erlösentwicklung zumindest kurzfristig, schrieb Analyst David Fintzen in einer Branchenstudie vom Dienstag. Daher habe er die Gewinnprognosen erhöht. Langfristig dürften die Fluggesellschaften ergebnisseitig von einer größeren Disziplin beim Kapazitätsausbau profitieren. Er ziehe die Aktien großer Airlines (Flag Carrier) denen der Billigflieger vor. Air France-KLM zähle zu seinen "Top Picks" im Sektor.
AKZO NOBEL
MÜNCHEN - Die Unicredit hat Akzo Nobel (Ahold) nach einer Gewinnwarnung von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 60,00 auf 48,00 Euro gesenkt. Die Glaubwürdigkeit des Managements habe einen schweren Schlag erhalten, nachdem es sich hinsichtlich der entscheiden Faktoren für die Warnung - Rohstoffkosten und Absatzpreise - zuletzt noch optimistisch geäußert habe, schrieb Analyst Markus Mayer in einer Studie vom Dienstag. Die Anleger dürften die niedrige Bewertung der Aktien daher vorerst ausblenden und den Unternehmenszielen für 2011 bis zu Vorlage notwendig guter Ergebnisse zum dritten Quartal kaum Glauben schenken. Er habe die Gewinnprognosen für 2011 und 2012 reduziert.
AKZO NOBEL
ZÜRICH - Die UBS hat Akzo Nobel (Ahold) nach Eckdaten zum zweiten Quartal von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 61,00 auf 49,00 Euro gesenkt. Das Chemieunternehmen habe die Markterwartungen beim operativen Gewinn insbesondere wegen höherer Rohstoffkosten verfehlt, schrieb Analystin Evgenia Molotova in einer Studie vom Dienstag. Daher habe sie ihre Gewinnschätzungen für 2011 und 2012 reduziert. Der Titel biete zwar nach wie vor einen gewissen Wert, doch habe die Glaubwürdigkeit des Managements stark gelitten. Daher rechne sie mittelfristig nicht mit einer überdurchschnittlichen Kursentwicklungen.
BAUER
HAMBURG - Die Berenberg Bank hat Bauer nach einer Kurskorrektur von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, aber das Kursziel auf 36,00 Euro belassen. Die Aktien des Bau- und Maschinenbauunternehmens hätten deutlich unter den Sorgen des Marktes über die Konjunkturentwicklung gelitten, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer Branchenstudie vom Dienstag. Sie seien wieder günstig bewertet.
CEWE COLOR
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Cewe Color (CeWe Color) nach der Wiederaufnahme von Aktienrückkäufen auf "Buy" mit einem Kursziel von 38,00 Euro belassen. Der Umfang potenzieller Aktienrückkäufe dürfte gering bleiben, da der tägliche Börsenumsatz gering sei, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Dienstag. Dabei verwies er auf das letzte Rückkaufprogramm zwischen März und April, als der Fotodienstleister 13.500 eigene Aktien zurückgekauft habe. Dadurch sei der Aktienkurs von 31,3 auf 33 Euro gestiegen und der Titel habe sich damit um rund vier Prozent besser als der Markt entwickelt.
CREDIT SUISSE
LONDON - Nomura hat das Kursziel für Credit Suisse (Credit Suisse Group (CS Group) (N)) von 45,00 auf 42,00 Franken gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das Kapitalmarkt- und Handelsumfeld für Banken habe im zweiten Quartal unter Sorgen über die konjunkturelle und regulatorische Entwicklung gelitten, schrieb Analyst Jon Peace in einer Branchenstudie vom Dienstag. Daher sowie wegen des starken Schweizer Frankens habe er die Gewinnschätzungen für die Großbank reduziert. Er ziehe die Aktien der UBS vor.
DEMAG CRANES
HANNOVER - Die NordLB empfiehlt den Aktionären von Demag Cranes, das von 41,75 auf 45,50 Euro je Aktie erhöhte Übernahmeangebot des US-Konkurrenten Terex anzunehmen. Sein bisheriges Kursziel von 52,00 Euro habe er entsprechend der aufgebesserten Offerte nun auf 45,50 Euro reduziert, schrieb Analyst Thomas Wybierek in einer Studie vom Dienstag. Der von ihm ursprünglich kalkulierte, marktgerechte Preis für den Hersteller von Hafenkränen habe zwar höher gelegen, aber eine erneute Aufstockung der Offerte durch die Amerikaner schließe er jetzt definitiv aus. Nach Ablauf der Angebotsfrist zum Monatsende sehe er bei der Demag-Cranes-Aktie auch kaum mehr Aufwärtspotenzial.
EASYJET
LONDON - Barclays hat das Kursziel für Easyjet (easyJet) von 330,00 auf 375,00 Pence angehoben, de Einstufung aber auf "Underweight" belassen. Der gesunkene Ölpreis überkompensiere die schwächeren Konjunkturdaten und ihre negativen Konsequenzen für die erwartete Erlösentwicklung zumindest kurzfristig, schrieb Analyst David Fintzen in einer Branchenstudie vom Dienstag. Daher habe er die Gewinnprognosen erhöht. Langfristig dürften die Fluggesellschaften ergebnisseitig von einer größeren Disziplin beim Kapazitätsausbau profitieren. Er ziehe aber die Aktien großer Airlines (Flag Carrier) denen der Billigflieger wie Easyjet vor.
FMC
LONDON - JPMorgan hat FMC (Fresenius Medical Care) nach geänderten Behandlungsvorschriften für erythropoese-stimulierende Substanzen (ESA) für Dialysepatienten in den USA auf "Neutral" belassen. Die konservativere Anwendung dieser Mittel, welche die Bildung roter Blutkörperchen anregten, sei positiv für den Dialysespezialisten, schrieb Analystin Sally Taylor in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Da die Kosten für diese Medikamente nicht mehr separat erstattet würden, hätten sie sich zunehmend zu einem Kostenfaktor entwickelt. Der Druck durch die Umstellung auf ein gebündeltes Kostenerstattungssystem werde teilweise kompensiert.
FREENET
HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Anlageurteil für die Aktien von Freenet vor der Hauptversammlung auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 11,50 Euro belassen. Ob der Mobilfunk- und Internetdienstleister eine höhere als die vom Management geplante Dividende von 0,80 Euro je Aktie ausschütten werde, sei fraglich, schrieb Analyst Jochen Reichert in einer Studie vom Dienstag. Er rechne damit, dass die Drillisch AG als größter Aktionär den Vorschlag unterstützen dürfte, um eine gute Ausgangsbasis für mögliche Fusionsgespräche zu schaffen. Dagegen werde die Mehrzahl der institutionellen Anleger wohl für die von einem einzelnen Investor geforderten 1,00 Euro je Aktie stimmen.
FREENET
MÜNCHEN - Die Unicredit hat Freenet vor der Jahreshauptversammlung auf "Buy" mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Er rechne mit einer Bestätigung der Dividende von einem Euro je Aktie und mehr Klarheit hinsichtlich der künftigen Dividendenpolitik, schrieb Analyst Andreas Heinold in einer Studie vom Dienstag. Zudem dürfte das Telekommunikationsunterne hmen die Gesamtjahresziele bestätigten und sich zur aktuellen Geschäftsentwicklung äußern. Unter dem Strich rechne er mit einer guten Nachrichtenlage. Diese sollte den Kurs stützen und helfen, den Dividendenabschlag nach dem ersten Juli rasch wettzumachen.
GEA GROUP
FRANKFURT- Die Investmentbank Equinet hat das Anlageurteil für Gea Group (GEA Group) vor einer Investorenkonferenz auf "Buy" mit einem Kursziel von 30,00 Euro belassen. Es sei zu erwarten, dass der Spezialist für industrielle Prozesstechnik insbesondere über die geschäftliche Entwicklung des Anfang 2011 erworbenen Convenience Food Systems (CFS) berichten werde, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Dienstag. Die Akquisition von CFS, einem Unternehmen der sekundären Lebensmittelverarbeitung für Fleisch- und Käseprodukte, dürfte zukünftig einen wichtigen Beitrag zum weiteren Konzernwachstum leisten. Er rechne damit, dass das GEA-Management den Ausblick für 2011 und 2012 bekräftigen werde.
GILDEMEISTER
HAMBURG - Die Berenberg Bank hat Gildemeister (GILDEMEISTER) auf "Buy" mit einem Kursziel von 22,00 Euro belassen. Die Kursverluste wegen der konjunkturellen Unsicherheit seien übertrieben, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die steigende Kapazitätsauslastung in der Industrie unterstütze die Nachfrage nach den Produkten des Maschinenbauers. Zudem sänken die Finanzaufwendungen nach der erfolgreichen Refinanzierung.
HANNOVER RÜCK
HAMBURG - Die Berenberg Bank hat Hannover Rück (Hannover Rueckversicherung) in einer Ersteinschätzung mit "Buy" und einem Kursziel von 50,30 Euro bewertet. Die Aktien des Rückversicherers seien nach den jüngsten Kursverlusten attraktiv bewertet, schrieb Analyst Tom Carstairs in einer am Dienstag vorgelegten Branchenstudie. Es gebe eine Vielzahl von Gründen, in die Papiere zu investieren. Vor diesem Hintergrund bemängelte der Experte aber, dass die Anleger fast ausschließlich auf steigenden Rückversicherungsprämien infolge der vielen Naturkatastrophen fokussiert seien. Gerade hier sehe er branchenweit wenig Potenzial.
HEIDELBERGCEMENT
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für HeidelbergCement nach der gesenkten Gewinnprognose des Chemieunternehmens Akzo Nobel (Ahold) auf "Buy" belassen. Das Kursziel beträgt unverändert 58,00 Euro. Die Warnung von Akzo Nobel lasse sich nicht einfach auf HeidelbergCement übertragen, auch wenn die Niederländer auf Schwächen in den Märkten des europäischen und amerikanischen Baugewerbes verwiesen hätten, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Dienstag. Zwar sei dies auch eine Herausforderung für HeidelbergCement, doch das Unternehmen habe bereits in einigen Regionen wie Kanada oder Großbritannien die Preise angehoben.
INTERNATIONAL AIRLINES GROUP
LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für International Airlines Group (IAG) (Borland Software) von 370 auf 400 Pence angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der gesunkene Ölpreis überkompensiere die schwächeren Konjunkturdaten und ihre negativen Konsequenzen für die erwartete Erlösentwicklung zumindest kurzfristig, schrieb Analyst David Fintzen in einer Branchenstudie vom Dienstag. Daher habe er die Gewinnprognosen erhöht. Langfristig dürften die Fluggesellschaften ergebnisseitig von einer größeren Disziplin beim Kapazitätsausbau profitieren. Er ziehe die Aktien großer Airlines (Flag Carrier) denen der Billigflieger vor. IAG zähle zu seinen "Top Picks" im Sektor.
KABEL DEUTSCHLAND
FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Kabel Deutschland von 49,00 auf 55,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Nach der kürzlichen Kursschwäche wegen Anteilsplatzierungen eines Großaktionärs und anderer Sorgen sei das Papier des Kabelnetzbetreibers nun eine hervorragende Kaufgelegenheit, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Dienstag. Der fundamentale Wachstumskurs sei unverändert intakt. Zudem gebe es weitere Treiber wie etwa die verbesserte Stabilität beim Fernsehen und die Margenexpansion im Internet.
KRONES
FRANKFURT - Die Commerzbank hat Krones nach einem Interview des Finanzvorstandes Hans-Jürgen Thaus in der Wochenzeitschrift "Euro am Sonntag" von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 56,00 auf 68,00 (Kurs: 55,99) Euro angehoben. Das Kerngeschäft des Getränkeabfüllanlagen-Herstellers dürfte dank einer anziehenden Nachfrage und steigender Preise zu alter Stärke zurückfinden, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer am Montagabend veröffentlichten Studie. Zudem beginne das US-Geschäft, sich zu erholen, da sich Krones hier zuletzt mit Investitionen zurückgehalten habe.
KRONES
HAMBURG - Die Berenberg Bank hat Krones auf nach einem Interview des Finanzvorstandes Hans-Jürgen Thaus in der Wochenzeitung "Euro am Sonntag" auf "Buy" mit einem Kursziel von 70,00 Euro belassen. Sollten die Erlöse sich besser entwickeln, als er es derzeit erwarte, sei 2011 beim Vorsteuergewinn ein Rekord möglich, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer Studie vom Dienstag. Das Bewertungsmodell ändere er aber nicht. Nach den positiven Aussagen des Managers zum Geschäftsverlauf bei dem Hersteller von Getränkeabfüllanlagen halte er an der Kaufempfehlung fest.
KRONES
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Krones nach einem Interview des Finanzvorstandes Hans-Jürgen Thaus von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 60,00 auf 68,00 Euro angehoben. Angesichts der Aussagen des Managers seien die Markterwartungen für 2011 viel zu niedrig, schrieb Analyst Markus Scheufler in einer Studie vom Dienstag. Diese dürften nach den vermutlich starken Zahlen zum zweiten Quartal steigen. Er habe seine Schätzungen bis ans obere Ende der Prognosebandbreite des Herstellers von Getränkeabfüllanlagen erhöht. In Zeiten staatlicher Schuldenprobleme dürften insbesondere die Aktien von Unternehmen mit sehr niedrigen Schulden wie Krones sich gut entwickeln.
LAGARDERE
ZÜRICH - Die UBS hat Lagardere von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 31,00 auf 34,00 Euro angehoben. Zudem habe er den Titel in die "Most Preferred List" für den Mediensektor aufgenommen, schrieb Analyst Alastair Reid in einer Studie vom Dienstag. Er habe das Kursziel erhöht, um die gestiegene Bewertung der EADS-Beteiligung (EADS) und den Verkauf des internationalen Zeitschriftengeschäfts zu reflektieren. Daher sowie wegen der schwachen Kursentwicklung seit dem Jahresbeginn spreche er ein Kaufvotum aus. Insbesondere das Mediengeschäft des Mischkonzerns sei trotz magerer Ergebnisse viel zu niedrig bewertet. Für das dritte Quartal erwarte er in diesen Segmenten eine operative Trendwende.
LUFTHANSA
LONDON - Barclays hat das Kursziel für Lufthansa (Deutsche Lufthansa) von 17,00 auf 19,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Equal Weight" belassen. Der gesunkene Ölpreis überkompensiere die schwächeren Konjunkturdaten und ihre negativen Konsequenzen für die erwartete Erlösentwicklung zumindest kurzfristig, schrieb Analyst David Fintzen in einer Branchenstudie vom Dienstag. Daher habe er die Gewinnprognosen erhöht. Langfristig dürften die Fluggesellschaften ergebnisseitig von einer größeren Disziplin beim Kapazitätsausbau profitieren. Er ziehe die Aktien großer Airlines (Flag Carrier) wie der Lufthansa denen der Billigflieger vor.
MAN
DÜSSELDORF - Die WestLB hat MAN von "Add" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von vormals 105,00 Euro gestrichen. Da der Zeitraum zur Annahme des Pflicht-Übernahmeangebotes von Volkswagen (Volkswagen vz) am 29. Juni ende, falle eine wichtige Kurstütze weg, schrieb Analyst Adam Hull in einer Studie vom Dienstag. Er rechne mit Kursverlusten. Eine Erhöhung des Übernahmeangebotes oder eine Verlängerung des Zeitraumes seien unwahrscheinlich. Die Wolfsburger dürften sich damit begnügen, in den kommenden zwölf Monaten weitere MAN-Anteile zu Kursen über 95 Euro zu kaufen. Daher hätten die Volkswagen-Vorzugsaktien, Porsche und Daimler mittlerweile ein attraktiveres Chance-/Risikoprofil.
METRO
LONDON - JPMorgan hat Metro (METRO) auf "Overweight" mit einem Kursziel von 63,00 Euro belassen. Ein möglicher Verkauf der Konzerntöchter Real und Kaufhof könnte den Wert je Aktie auf 64,70 Euro schrauben, schrieb Analyst Matthew Truman in einer Studie vom Dienstag. Der Handelskonzern würde durch solch einen Schritt gestärkt. Die Aktien seien aber auch so attraktiv bewertet. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) dürfte 2011 um zehn Prozent wachsen und die Elektronikketten Saturn und Media Markt hätten gute mittelfristige Perspektiven.
NIKE
ZÜRICH - Die UBS hat Nike nach Zahlen zum vierten Geschäftsquartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 90,00 (Kurs: 86,58) US-Dollar belassen. Der Sportwaren-Hersteller habe seine Schätzungen beim Gewinn je Aktie übertroffen, schrieb Analyst Michael Binetti in einer Studie vom Dienstag. Dies sei vor allem auf ein starkes Umsatzwachstum zurückzuführen. Der Zuwachs bei Vorabbestellungen (Global Future Orders) habe sich beschleunigt. Die Bruttomarge dagegen sei etwas stärker zurückgegangen als von ihm erwartet.
NIKE
LONDON - Barclays Capital hat Nike nach Zahlen zum vierten Geschäftsquartal auf "Overweight" mit einem Kursziel von 100,00 US-Dollar belassen. Dank einer guten Geschäftsentwicklung in allen Markensegmenten außer Fußball habe der Sportartikel-Hersteller seine Erwartungen erlös- und ergebnisseitig übertroffen, schrieb Analyst Robert Drbul in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Die Prognosen für das Geschäftsjahr 2011/12 ändere er vorerst aber nicht. Erst wolle er mehr Klarheit hinsichtlich der Bruttomargenentwicklung.
QIAGEN
DÜSSELDORF - Die WestLB hat Qiagen (QIAGEN) nach einem Treffen mit dem Management des Biotechnologie-Unternehmens auf "Add" mit einem Kursziel von 16,20 Euro belassen. Trotz jüngst gesunkener Markterwartungen habe Qiagen die Gesamtjahresziele für 2011 bestätigt, schrieb Analyst Mark Belsey in einer Studie vom Dienstag. Das Unternehmen sei sich durchaus bewusst, dass neue Investoren mit einer Dividende oder Aktienrückkäufen angezogen werden könnten. Allerdings wolle es die vorhandenen finanziellen Mittel lieber für Akquisitionen verwenden.
ROLLS-ROYCE
ZÜRICH - Kepler hat Rolls-Royce in einer Ersteinschätzung mit "Buy" und einem Kursziel von 720,00 Pence bewertet. Der Triebwerksproduzent habe hervorragende Wachstumsperspektiven und profitiere vom verbesserten Marktumfeld für die zivile Luftfahrt, schrieb Analyst Christophe Menard in einer Studie vom Dienstag. Zudem sei das Geschäft wegen des sehr guten Dienstleistungsangebotes und der Marktführerschaft robust. Der zweite wichtige Wachstumstreiber sei das Offshore-Geschäft mit Turbinen zur Stromerzeugung. Die Erlöse dürften sich im kommenden Jahrzehnt verdoppeln und die Cashflows kräftig zulegen.
RYANAIR
LONDON - Barclays hat das Kursziel für Ryanair von 3,75 auf 4,25 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Equal Weight" belassen. Der gesunkene Ölpreis überkompensiere die schwächeren Konjunkturdaten und ihre negativen Konsequenzen für die erwartete Erlösentwicklung zumindest kurzfristig, schrieb Analyst David Fintzen in einer Branchenstudie vom Dienstag. Daher habe er die Gewinnprognosen erhöht. Langfristig dürften die Fluggesellschaften ergebnisseitig von einer größeren Disziplin beim Kapazitätsausbau profitieren. Er ziehe aber die Aktien großer Airlines (Flag Carrier) denen der Billigflieger wie Ryanair vor.
SAP
LONDON - Barclays hat SAP auf "Overweight" mit einem Kursziel von 50,60 Euro belassen. Die "High-Performance Analytic Appliance"-Produkte (HANA) seien vor allem für die kommenden zehn Jahre eine Wachstumsoption für den Softwarekonzern, schrieb Analyst Raimo Lenschow in einer Studie vom Dienstag. Die aktuelle Markteinführung dieser Datenbank-Analyse-Software dürfte eher über kleinere Projekte erfolgen. Die wahre Stärke liege in der Verbindung mit den "Enterprise Resource Planning"-Produkten (ERP) der Walldorfer. Dadurch würde SAP in einen 20 Milliarden Dollar schweren Markt eintreten. Allerdings müsse erst noch die nächste Generation von Anwendungen entwickelt werden.
SIEMENS
MÜNCHEN - Die Unicredit hat Siemens nach dem Zwischenbericht auf der Kapitalmarktveranstaltung in Schanghai auf "Buy" mit einem Kursziel von 115,00 (Kurs: 89,89) Euro belassen. Die Unternehmensprognosen für das dritte Geschäftsquartal zeigten, dass das kurzfristige zyklische Wachstum intakt sei und dass die Margen im Geschäft mit Kraftwerkstechnik für fossile Energieträger unverändert hoch seien, schrieb Analyst James Stettler in einer Studie vom Dienstag. Die Auftragslage im Energiebereich sei aufgrund starker Vergleichszahlen schwächer, worauf das Management bereits hingewiesen habe.
SIEMENS
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Siemens mit Blick auf die derzeitige Kapitalmarktveranstaltung in Schanghai auf "Hold" belassen. Das Kursziel beträgt unverändert 95,00 Euro. Siemens habe einen optimistischen Ausblick auf das Wachstumspotenzial des Konzerns in den Schwellenländern gegeben, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Dienstag. Zudem sei Siemens sehr zufrieden mit den Auftragseingängen aus diesen Regionen im ersten Halbjahr und zudem überzeugt, dass die chinesische Regierung es schaffen werde, einen zu harten Konjunkturrückgang abzufedern (soft landing).
UBS
LONDON - Nomura hat Deutsche Bank auf "Reduce" mit einem Kursziel von 45,00 Euro belassen. Das Kapitalmarkt- und Handelsumfeld für Banken habe im zweiten Quartal unter Sorgen über die konjunkturelle und regulatorische Entwicklung gelitten, schrieb Analyst Jon Peace in einer Branchenstudie vom Dienstag. Daher habe er die Gewinnschätzungen für den Finanzkonzern leicht reduziert. Er ziehe die Aktien der UBS wegen ihrer Bewertung und des Geschäftsmixes der Schweizer Großbank vor.
VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN
LONDON - Die HSBC hat das Kursziel für die Vorzugsaktien von Volkswagen (Volkswagen vz) nach Absatzzahlen von 156,00 auf 160,00 Euro angehoben und das Anlageurteil auf "Overweight" belassen. Die anhaltend guten Autoverkäufe im April und Mai betrachte er als einen Hinweis dafür, dass der größte deutsche Automobilhersteller für das zweite Quartal wieder Rekordumsätze und -gewinne melden dürfte, schrieb Analyst Horst Schneider in einer Studie vom Dienstag. Er habe daher seine Schätzung für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Gesamtjahr von 11,0 auf 11,6 Milliarden Euro angehoben und liege damit etwa 16 Prozent über den Konsensschätzungen.
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(dpa-AFX)
Bildquellen: Julian Mezger