ADIDAS
PARIS - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Adidas (adidas) nach einer Bestätigung der Jahresziele 2012 auf "Outperform" mit einem Kursziel von 57,00 Euro belassen. Die Aussagen des Sportartikelherstellers in einem Artikel der Zeitschrift "Sporting Goods Intelligence" seien ermutigend und wiesen auf keine Geschäftsrisiken im kommenden Jahr hin, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Mittwoch.
ALLIANZ SE
LONDON - JPMorgan hat Allianz auf "Neutral" mit einem Kursziel von 109,00 Euro belassen. Es gebe durchaus Risiken durch die europäische Schuldenkrise und das US-Geschäft mit variablen Annuitäten, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings profitiere der Versicherer gleichzeitig weiterhin von einer umfangreichen Diversifizerung, starken Cashflows im Nicht-Lebengeschäft sowie der hohen Profitabilität der Vermögensverwaltungssparte. Eine mögliche Abstufung der Bonitätsbeurteilung durch Standard & Poor's von AA auf AA- würde zudem kaum Konsequenzen für die Allianz haben.
AREVA
PARIS - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für Areva nach milliardenschweren Abschreibungen für 2011 deutlich von 39,60 auf 25,50 Euro gesenkt. Die Einstufung der Aktie des Atomunternehmens blieb aber auf "Outperform". Das neue Strategie-Programm "Action 2016" sei sehr radikal, schrieb Analyst Alfred Glaser in einer Studie vom Mittwoch.
BASF SE
LONDON - Die Citigroup hat BASF auf "Buy" mit einem Kursziel von 72,00 Euro belassen. Die Kunden der Chemieunternehmen schienen die Lagerbestände im Schlussquartal weiter abzubauen, schrieb Analyst Andrew Benson in einer am Mittwoch vorgelegten Branchenstudie. Das Margenwachstum bei BASF habe im Dezember spürbar nachgelassen. Die schwächelnde Nachfrage mache die Vorhersage der Branchenentwicklung schwierig. Allerdings könnte die Nachfrage aufgrund der mittlerweile recht niedrigen Lagerbestände nach dem chinesischen Neujahrsfest leicht anziehen. BASF zähle nach wie vor zu den "Top Picks" unter den europäischen Chemiewerten.
COMMERZBANK AG
PARIS - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Commerzbank nach Aussagen zu einem weiteren Kapitalbedarf auf "Outperform" mit einem Kursziel von 3,20 Euro belassen. Die Bank habe immer noch Spielraum und könnte durch den Verkauf von Vermögenswerten und vor allem durch eine größeres Programm zur Reduzierung risikoreicher Anlagen ihren Kapitalstock verbessern, schrieb Analyst Cyril Meilland in einer Studie vom Mittwoch. Laut der Commerzbank könnte die Kapitalbeschaffung damit zwischen 5,5 und 5,8 Milliarden Euro betragen und so über dem fehlenden Betrag von 5,3 Milliarden Euro liegen.
DEUTSCHE EUROSHOP
PARIS - Die französische Großbank Societe Generale hat Deutsche EuroShop von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 23,00 auf 28,00 Euro angehoben. Mit Blick auf das kommende Jahr biete der europäische Immobiliensektor ein durchschnittliches Aufwärtspotenzial von rund zehn Prozent, schrieb Analyst Michael Varaldo in einer Studie vom Mittwoch. Aufgesplittet in Kontinentaleuropa und Großbritannien sieht er dabei ein Aufwärtspotenzial von 17 Prozent in Kontinentaleuropa, während er für Großbritannien ein Abwärtspotenzial von drei Prozent erwartet. Die Einstufung des gesamten Sektors bleibe "Neutral". Nachdem die Aktienkurse und die Kapitalkosten während der vergangenen drei Monate gefallen seien, befinde sich der Sektor allerdings nun an der Schwelle zu einem "Buy".
DEUTSCHE TELEKOM
FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach der Verschiebung des Gerichtsverfahrens über den geplanten Verkauf der US-Mobilfunktochter an Konkurrent AT&T auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Aufgrund der Verzögerung sei die Wahrscheinlichkeit eines Scheiterns der Transaktion sehr hoch, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Mittwoch. Zumindest sei damit zu rechnen, dass das Vorhaben nicht in der ursprünglich geplanten Form durchgeführt werden dürfte. Offensichtlich habe der Markt dies aber bereits im Kurs der T-Aktie eingepreist. Für eine Neueinschätzung der Situation will der Analyst zunächst einmal bis Mitte Januar 2012 abwarten.
GERRY WEBER
HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Gerry Weber (GERRY WEBER International) auf "Buy" mit einem Kursziel von 29,50 Euro belassen. Die Aussichten des Modeunternehmens auf weiteres Umsatzwachstum seien nach wie vor gut, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Mittwoch. Der Vertrieb über eigene Einzelhandelsläden expandiere mit einer geschätzten Wachstumsrate von durchschnittlich 21 Prozent im Jahr und auch das Großhandelsgeschäft werde insbesondere in neuen Absatzgebieten wie den USA und China ausgebaut. Auch erwarte sie bis 2013 eine weitere Steigerung der operativen Gewinnmarge, wenn auch nicht mehr in so einem rasanten Tempo wie in den vergangenen Jahren. Die derzeitige Bewertung der Aktie betrachte sie als attraktiv.
HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG
LONDON - Barclays Capital hat das Kursziel für Hannover Rück (Hannover Rueckversicherung) von 47,40 auf 51,10 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Mit Blick auf die Entwicklung der Rückversicherungsprämien bleibe er vorsichtig optimistisch, schrieb Analyst Andy Broadfield in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Die vergleichsweise geringe Ausrichtung auf die Finanzmärkte, das Margenpotenzial und die im bisherigen Jahresverlauf starken Resultate machten Hannover Rück zu einem attraktiven Investment. Die gute Gewinnentwicklung dürfte andauern und seine Überschussprognose für 2011 könnte zu niedrig sein.
HHLA HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG
FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für HHLA (Hamburger Hafen und Logistik) nach Veröffentlichung der detaillierten Stellungnahme der EU-Kommission zur Elbvertiefung auf "Buy" mit einem Kursziel von 26,00 Euro belassen. Die Billigung der Fahrrinnenanpassung sei für den Hafenbetreiber eindeutig positiv, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Mittwoch. Insbesondere die Feststellung von Brüssel, dass es zu dem geplanten Ausbau des Wasserwegs keine umsetzbaren Alternativen gebe, dürfte das Risiko möglicher gerichtlicher Behinderungen der Ausbaupläne reduzieren. Nach dem grünen Licht der EU rechne er mit dem Baubeginn im zweiten Quartal 2012.
HORNBACH HOLDING AG VORZUGSAKTIEN
FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Hornbach Holding (HORNBACH vz) vor Quartalszahlen von 49,00 auf 52,20 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Baumarktkette habe von September bis November ein gutes Umsatzwachstum verzeichnet und die deutschen Wettbewerber hinter sich gelassen, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Mittwoch. Hornbach könnte diese positive Dynamik mit ins kommende Quartal nehmen. Auf den internationalen Märkten sei das Umsatzwachstum robust. Er habe seine Schätzung für den operativen Gewinn leicht erhöht, da die Schwäche des Konkurrenten Praktiker höhere Bruttomargen ermögliche.
K+S
PARIS - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für K+S von 57,00 auf 51,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Outperform" belassen. Sorgen um eine weltweite Rezession belasteten die Nachfrage nach Kalidünger, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie vom Mittwoch. Es werde befürchtet, dass die Düngemittelpreise kollabieren könnten, wie dies im vierten Quartal 2008 der Fall gewesen sei. Er habe daher seine Schätzungen für das Aktienergebnis 2011 bis 2013 um zwei, fünf und sechs Prozent gesenkt. Trotz des reduzierten Kursziels sei die Aktie aber weiterhin günstig bewertet.
KABEL DEUTSCHLAND
ZÜRICH - Die UBS hat Kabel Deutschland nach Pressemeldungen über die genehmigte Übernahme von Kabel BW durch Unitymedia auf "Buy" mit einem Kursziel von 42,75 Euro belassen. Das sei positiv für Kabel Deutschland, da der Weg zur Akquisition von TeleColumbus nun frei sein dürfte, schrieb Analyst Polo Tang in einer Studie vom Mittwoch. Dieser Schritt wäre strategisch sinnvoll und gut, würde bei den Anlegern zunächst vermutlich aber auf wenig Gegenliebe stoßen. Diese rechneten eher mit hohen Barausschüttungen im Jahr 2013.
LANXESS AG
LONDON - Die Citigroup hat Lanxess (LANXESS) auf "Buy" mit einem Kursziel von 63,00 Euro belassen. Die Kunden der Chemieunternehmen schienen die Lagerbestände im Schlussquartal weiter abzubauen, schrieb Analyst Dominik Frauendienst in einer am Mittwoch vorgelegten Branchenstudie. Das Margenwachstum bei Lanxess sei im Dezember zum Erliegen gekommen. Die schwächelnde Nachfrage mache die Vorhersage der Branchenentwicklung schwierig. Allerdings könnte die Nachfrage aufgrund der mittlerweile recht niedrigen Lagerbestände nach dem chinesischen Neujahrsfest anziehen.
MUNICH RE
LONDON - Barclays Capital hat das Kursziel für Munich Re (Muenchener Rueckversicherungs-Gesellschaft) von 125,00 auf 129,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Die Aktien seien nicht sonderlich hoch bewertet, doch gelte das für viele Versicherertitel, schrieb Analyst Andy Broadfield in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Die Entwicklung der Munich Re lasse sich gut vorhersagen. Dies sei beeindruckend, dürfte aber kaum zu überdurchschnittlichen Kursgewinnen führen. Insgesamt bleibe er mit Blick auf die Rückversicherungsprämien vorsichtig optimistisch, sehe aber bei anderen Titeln mehr Kurspotenzial.
TUI AG
DÜSSELDORF - Die WestLB hat die Einstufung für Tui (TUI) nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 6,70 (Kurs: 4,077) Euro belassen. Die Kennziffern für das Geschäftsjahr 2010/11 hätten im Rahmen der Prognosen gelegen und seien insgesamt solide ausgefallen, schrieb Analyst Raimon Kaufeld in einer Studie vom Mittwoch. Er verwies dabei auf die schwachen Jahreszahlen des Wettbewerbers Thomas Cook. Auch das schwächere Geschäft der Container-Reederei Hapag-Lloyd aufgrund höherer Treibstoffkosten habe er in diesem Ausmaß erwartet.
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(dpa-AFX)
Bildquellen: Wolfgang Kriegbaum