-->-->
22.02.2013 18:56
Bewerten
 (0)

Aktien Wien Schluss: ATX geht fest ins Wochenende

    WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Freitag fester geschlossen. Der ATX stieg um 1,53 Prozent auf 2.421,64 Punkte. Auch das europäische Umfeld zeigte sich zum Wochenschluss einheitlich fest. Börsianern zufolge habe zunächst die Stabilisierung an den Börsen in Übersee gestützt. Darüber hinaus habe der über den Erwartungen ausgefallene deutsche Ifo-Geschäftsklimaindex für ein positives Sentiment gesorgt, hieß es aus dem Markt. Die Senkung der Wachstumsprognose für den Euroraum durch die EU-Kommission habe unterdessen nur kurzzeitig belastet. Im Blickfeld der Anleger blieb zudem weiterhin die wichtige bevorstehende Wahl in Italien.

 

    Für Unterstützung sorgte am Berichtstag auch die Veröffentlichung des Rückzahlungsvolumens aus dem zweiten Lagerfristtender durch die Europäische Zentralbank (EZB). Kommenden Mittwoch wollen insgesamt 356 Institute 61,1 Milliarden Euro vorzeitig tilgen und damit deutlich weniger Institute als vom Markt erwartet. Damit bliebe die Liquidität im Markt, was die Aktienmärkte stütze, hieß es von Analystenseite.

 

    Unter den heimischen Einzelwerten verbesserten sich UNIQA nach Zahlen um 2,37 Prozent auf 11,21 Euro. Der Versicherungskonzern habe mit den Gesamtjahreszahlen 2012 sowohl den Ausblick (Guidance) des Konzerns als auch die Analystenerwartungen leicht übertroffen, schreiben die RCB-Analysten in einer ersten Reaktion.

 

    OMV kletterten bei gutem Volumen um 4,81 Prozent auf 32,49 Euro an die Spitze der Kurstafel. Die rumänische OMV-Tochter Petrom wird gemeinsam mit der spanischen Erdölgesellschaft Repsol in vier Erdöllagerstätten in Südrumänien nach Öl suchen. Ein entsprechender Vertrag wird heute, Freitag, unterzeichnet.

 

    In den Blickpunkt gerieten zudem Strabag (plus 1,42 Prozent auf 19,27 Euro), nachdem bekannt wurde, dass der Baukonzern für den weltweit tätigen Bergbau-Riesen Rio Tinto Tunnel-Vortriebssysteme entwickeln soll.

 

    Die heimischen Bankwerte zeigten sich uneinheitlich. Nach den kräftigen Vortagesverlusten notierten Erste Group mit einem klaren Aufschlag von 2,61 Prozent auf 23,60 Euro. Raiffeisen gaben unterdessen deutlich nach und schlossen mit einem Abschlag von über zwei Prozent bei 29,46 Euro.

 

    Darüber hinaus rückten Analystenmeldungen die entsprechenden Titel in den Fokus. Die Post-Aktie schloss mit einem moderaten Plus von 0,79 Prozent auf 31,35 Euro. Die Analysten von J.P.Morgan haben die Bewertung der Post-Aktien mit "Neutral" aufgenommen und ein Kursziel von 28,00 Euro angegeben. Flughafen Wien gingen mit einem Aufschlag von 1,50 Prozent auf 45,30 Euro aus dem Handel. Goldman Sachs hat die Papiere leicht von 62 auf 63 Euro angehoben. Ihre Kaufempfehlung "Buy" hielten sie aufrecht./spe/APA/sf

 

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX schließt mit Verlust -- Dow leichter -- Muss Apple 19 Milliarden an Steuern nachzahlen? -- Marc Faber: Bevorstehender Crash wird Gewinne der letzten fünf Jahre auslöschen -- HP, Fielmann im Fokus

VW konnte in Brasilien 130.000 Autos nicht produzieren. Uber mit Milliardenverlust im ersten Halbjahr. ifo-Daten enttäuschen. Deutsche Börse und LSE melden Fusion bei der EU-Kommission an. WhatsApp will etwas mehr Daten mit Facebook teilen. EU gibt Kion grünes Licht für Dematic-Übernahme.
Wer ist die bestbezahlte Schauspielerin der Welt im Jahr 2016?
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Die Top 10

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Eigenzulassungen 2015
Diese Firmen sind innovativ
In diesen Städten stehen Sie am längsten im Stau
Das sind die besten Universitäten
Die wertvollsten Marken 2016
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Bundesregierung will die Bevölkerung wieder zur Vorratshaltung animieren, damit sie sich im Falle schwerer Katastrophen oder eines bewaffneten Angriffs vorübergehend selbst versorgen kann. Panikmache oder begründet?
-->
-->