23.01.2013 18:40
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Aktien Wien Schluss: ATX mit leichtem Auftrieb - Bankaktien verlieren

    WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Mittwoch bei mit leichten Gewinnen geschlossen. Der ATX stieg um 0,11 Prozent auf 2.439,45 Einheiten. Beherrschendes Thema an den internationalen Märkten waren Händlern zufolge die Unternehmenszahlen aus den USA. Den Konjunkturdaten, die am heutigen Handelstag auf der Agenda standen, schrieben sie nur wenig Einfluss zu.

 

    Unter den Einzelwerten in Österreich gerieten RHI ins Blickfeld. Technische Probleme beim Hochfahren einer Schmelzanlage in Norwegen Ende November bescheren dem Feuerfestkonzern größere Probleme als angenommen. Da die Schadensbehebung länger dauert als erwartet, wirkt sich die neue Anlage erst ab dem zweiten Quartal positiv auf das Ergebnis aus. Im ersten Quartal werde die operative Gewinnspanne daher leicht unter der des Vergleichsquartals 2012 liegen, hieß es. Dennoch zeigte sich der RHI-Vorstand zuversichtlich, seine Ziele für 2013 zu erreichen. RHI-Papiere schlossen mit einem Aufschlag von 0,21 Prozent auf 26,65 Euro.

 

    Lenzing rückten um 1,18 Prozent auf 73,10 Euro vor. Der Faserhersteller erwägt den Verkauf seiner Plastik-Sparte Lenzing Plastics. Gerüchte, dass es sich um einen Notverkauf handeln soll, wies Lenzing-Chef Peter Untersberger in den "Oberösterreichischen Nachrichten" zurück.

 

    Bankaktien verloren erneut an Wert. Die Papiere der Erste Group gaben zwischenzeitliche Gewinne wieder ab und schlossen mit einem Minus von 0,21 Prozent bei 23,92 Euro. Damit gab die Bankaktie den siebten Tag in Folge nach und verlor damit in Summe knapp neun Prozent an Wert. Raiffeisen-Papiere gaben um etwas mehr als ein Prozent auf 32,29 Euro nach.

 

    Die Aktien von OMV legten in den letzten Handelsminuten noch zu und schlossen mit einem Plus von 0,23 Prozent bei 30,30 Euro. Die Analysten von Raymond James hatten ihr Kursziel für die OMV-Aktie von 25 auf 27 Euro heraufgesetzt. Das Anlagevotum wurde mit "Underperform" bestätigt.

 

    Im europäischen Branchenvergleich zeigten sich erneut vor allem Telekomwerte auf der Verkaufsliste. Der Sektor war bereits am Dienstag stark unter Druck gestanden. Telekom Austria hatten am Vortag dem Trend standhalten können und sich mit einem Plus aus dem Handel verabschiedet. Am Mittwoch drehten sie hingegen in den roten Bereich und zählten mit einem Abschlag von 1,86 Prozent auf 5,66 Euro zu den größten Verlierern.

 

    Ebenfalls am unteren Ende der Kurstafel angesiedelt waren Andritz mit einem Minus von 1,27 Prozent auf 48,28 Euro. Marktbeobachter verwiesen auf einen negativen Analystenkommentar. Klare Aufschläge gab es unterdessen in Voestalpine, die um knapp drei Prozent auf 27,48 Euro zulegten./spe/bel/APA/stw

 

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