WIEN (dpa-AFX/APA) - Die Wiener
Börse hat die Sitzung am Freitag bei dünnem Volumen mit etwas tieferen Notierungen beendet. Der
ATX fiel 10,26 Punkte oder 0,43 Prozent auf 2.402,93 Einheiten. Die europäischen Aktienmärkte sind mit uneinheitlicher Tendenz ins Wochenende gegangen. Das Gesprächsthema wurde am Freitag eindeutig von den Belastungstests für 91 europäische Geldinstitute dominiert. Marktteilnehmer sprachen von Vorsicht und Zurückhaltung im Vorfeld der Bankenstresstests.
Gerüchten zufolge haben zehn Institute den Szenarien nicht standgehalten, darunter mehrere spanische Sparkassen. Die heimischen Banken liegen Kreisen zufolge bei den Belastungstests im unteren Mittelfeld der 91 geprüften und publizierungspflichtigen Großbanken. Die Wiener Bankentitel schlossen in der Verlustzone. Raiffeisen (Raiffeisen International Bank-Holding) gaben 1,63 Prozent auf 32,92 Euro ab und Erste Group Bank sanken um 0,79 Prozent auf 30,24 Euro.
Von Analystenseite wurden drei Kommentare publik. So haben die Wertpapierexperten von CA Cheuvreux die RHI-Aktie (Red Hat) auf die "select list" gesetzt und das Kursziel von 28,20 auf 29,70 Euro angehoben. Die Papiere des Feuerfestkonzerns kletterten an der ATX-Spitze um 6,56 Prozent auf 22,25 Euro.
Die Erste Group hat die Titel des Leiterplattenherstellers AT&S Austria Technologie & Systemtechnik(AT&S Austria TechnologieSystemtechnik) von "Accumulate" auf "Buy" angehoben, die Aktie verlor nach dem Vortagesschub dennoch um 3,69 Prozent auf 11,21 Euro. Die Raiffeisen Centrobank hat Palfinger von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und die Anteile des Kranherstellers stIegen um 0,18 Prozent auf 17,07 Euro.
Das Textilunternehmen Wolford hat seine Ergebnisse zum Geschäftsjahr 2009/10 vorgelegt. Der Nettogewinn drehte von minus 1,2 auf plus 2,6 Mio. Euro, hieß es. Bei dünnen Umsätzen gingen die Titel mit einem Plus von 3,60 Prozent bei 18,87 Euro ins Wochenende./sma/APA/she