21.12.2012 18:33
Bewerten
 (0)

Aktien Wien Schluss: ATX vor Weihnachts-Feiertagen im Minus

    WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat den letzten Handelstag vor den Weihnachts-Feiertagen mit moderaten Kursverlusten beendet. Der ATX fiel am Freitag um 0,31 Prozent auf 2.404,37 Punkte. Der nächste Handelstag findet erst wieder am kommenden Donnerstag (27. Dezember) statt.

 

    Auch das europäische Umfeld schloss überwiegend mit Abschlägen. Eingetrübt wurde die Stimmung von den Sorgen um den US-Budgetstreit. Die Gespräche zwischen Regierung und Kongress drohen zu scheitern, nachdem es dem republikanischen Verhandlungsführer John Boehner am Donnerstag nicht gelungen war, eine Mehrheit des Repräsentantenhauses hinter seinen Kompromissvorschlag zu bringen.

 

    In den Fokus rückte zu Mittag zudem der große Verfall an den Terminmärkten, dem sogenannten "Hexensabbat". Bei hohen Umsätzen konnte der ATX im Zuge dessen sein Minus stark eingrenzen. Nachdem er sich zuvor noch mit einem Abschlag von über eineinhalb Prozent präsentiert hatte, konnte er im Anschluss an die Verfallsperiode mehr als ein Prozent wieder gutmachen. Auch in einigen Einzelwerten kam es während der Verfallsperiode zu deutlichen Kursbewegungen. So konnten Erste Group (Erste Group Bank) und Voestalpine (VOGT electronic) bei hohen Volumina ihre Kursverluste klar reduzieren.

 

    Überdies war die Schuldenkrise in Europa wieder ein Thema. Die Ratingagentur Standard & Poors hat die Bonität für Zypern um zwei Stufen auf "CCC+" gesenkt.

 

    An der Spitze der Kursliste schlossen Strabag mit plus 5,72 Prozent auf 21,35 Euro. Der Baukonzern hat sich bei einem Bankenkonsortium - darunter Deutsche Bank und BayernLB - einen syndizierten Barkredit über 400 Millionen Euro mit einer Laufzeit von fünf Jahren organisiert. Die langfristige Kreditzusage sichere dem Konzern seine "komfortable Liquiditätsposition" ab.

 

    Im Plus notierten auch conwert, die Papiere legten 0,58 Prozent auf 9,53 Euro zu. Der Wohnimmobilien-Konzern übernimmt 60 Prozent an der deutschen Kommunale Wohnen AG (KWG) und erwirbt damit Vermögenswerte im Volumen von rund 260 Millionen Euro. Durch den Erwerb erweitert das Unternehmen sein bisheriges Deutschlandportfolio um etwa zwei Drittel. Ein Übernahmeangebot für die KWG wolle man jedoch nicht vorlegen, hieß es vonseiten der conwert.

 

    Federn lassen mussten indessen Bankwerte. Erste Group sackten um 2,08 Prozent auf 23,60 Euro ab und Raiffeisen (Raiffeisen Bank International) büßten bis Handelsschluss 1,42 Prozent auf 30,92 Euro ein.

 

    Immofinanz  (IMMOFINANZ) knüpften an ihre Vortagesverluste an und fielen erneut um 0,40 Prozent. Nach einer Ergebniswarnung im Rahmen der Vorlage der Halbjahresbilanz waren die Papiere am Donnerstag um gut viereinhalb Prozent abgerutscht./bel/ste/APA/jha

 

Nachrichten zu Deutsche Bank AG

  • Relevant5
  • Alle7
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Bank AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
04.02.2016Deutsche Bank NeutralUBS AG
04.02.2016Deutsche Bank UnderperformBNP PARIBAS
03.02.2016Deutsche Bank UnderperformBNP PARIBAS
02.02.2016Deutsche Bank neutralCredit Suisse Group
01.02.2016Deutsche Bank NeutralGoldman Sachs Group Inc.
29.01.2016Deutsche Bank overweightJP Morgan Chase & Co.
29.01.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
29.01.2016Deutsche Bank buyNomura
28.01.2016Deutsche Bank kaufenDZ-Bank AG
27.01.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
04.02.2016Deutsche Bank NeutralUBS AG
02.02.2016Deutsche Bank neutralCredit Suisse Group
01.02.2016Deutsche Bank NeutralGoldman Sachs Group Inc.
29.01.2016Deutsche Bank NeutralBNP PARIBAS
29.01.2016Deutsche Bank neutralMorgan Stanley
04.02.2016Deutsche Bank UnderperformBNP PARIBAS
03.02.2016Deutsche Bank UnderperformBNP PARIBAS
29.01.2016Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
29.01.2016Deutsche Bank SellS&P Capital IQ
28.01.2016Deutsche Bank VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Bank AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen

Heute im Fokus

DAX geht tiefrot ins Wochenende -- Wall Street im Minus -- US-Jobdaten durchwachsen -- VW verschiebt Bilanzvorlage und HV -- Rocket Internet verkleinert sich -- LinkedIn, RWE, Toyota im Fokus

Twitter schließt 125.000 Zugänge. New Jersey verklagt VW im Abgas-Skandal. Disneys Star Wars spielt zweite Milliarde im Eiltempo ein. Rückruf manipulierter VW-Wagen in Belgien ab März. Gläubiger beenden erste Kontrollrunde in Athen. Stahlwerte leiden unter Kapitalerhöhung von ArcelorMittal. Ölpreise können Gewinne nicht halten. EU offen für Libyen-Einsatz. Experten: Apple hielt 2015 zwei Drittel des Marktes bei Computeruhren. Gute Nachfrage kurbelt Geschäft von CANCOM an.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten
Diese Top 20 haben zur Verbessung der Welt beigetragen
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die öffentliche Verschwendung
Wen sieht die BrandZ-Studie vorn?
Diese Materialien könnten Sie sich nach Ihrem nächsten Lottogewinn gönnen
Wer waren die Aktienstars des deutschen Leitindex?
Wie entwickelten sich Rohstoffe im 3. Quartal?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Regulierungsvorgaben für die Vermittlung von Finanzprodukten laufen unvermindert fort. Nutzt dies letztlich dem Anleger?