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13.09.2011 18:26

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Aktien Wien Schluss: Atempause nach Talfahrt

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    WIEN (dpa-AFX/APA) - Die Wiener Börse hat nach der jüngsten Talfahrt am Dienstag eine Atempause eingelegt und mit einem kleinen Plus geschlossen. Der ATX stieg bei geringen Umsätzen um 0,46 Prozent auf 1.977,81 Einheiten. Am Montag hatte der ATX noch deutlich verloren und erstmals seit mehr als zwei Jahren unter zweitausend Punkten geschlossen. Andere Börsen in Europa konnten sich am Dienstag sogar noch deutlicher erholen. Als Grund nannten Börsianer neue Hoffnungen auf eine Rettung des hoch verschuldeten Griechenland.

 

    Viele Marktteilnehmer dürften derzeit nicht aktiv sein, sondern angesichts der großen Unsicherheiten am Markt vorerst abwarten, sagte ein Aktienhändler. "Es tut sich gar nichts." Ein Großteil der Transaktionen von Dienstag dürfte mit Terminmarktgeschäften zusammenhängen und kein tatsächliches Kundeninteresse am Kassamarkt wiederspiegeln, hieß es.

 

    Die ATX-Schwergewichte zeigten sich am Dienstag ohne klare Richtung. Die zuletzt stark geprügelten Bankwerte konnten sich etwas erholen. Erste Group (Erste Group Bank) stiegen um 0,51 Prozent auf 20,54 Euro. Raiffeisen (Raiffeisen Bank International) legten 1,53 Prozent auf 23,82 Euro zu. Mit der kräftigen Erholung einiger anderer europäischer Banken konnten die beiden heimischen Titel allerdings nicht mithalten.

 

    Stark gesucht waren Voestalpine (VOGT electronic) (plus 2,44 Prozent auf 22,69 Euro). Abgaben gab es hingegen in Telekom Austria (minus 1,15 Prozent auf 6,97 Euro) und OMV (minus 0,42 Prozent auf 24,62 Euro). Unternehmensnachrichten lagen am Dienstag kaum vor. Lediglich der Flughafen Wien meldete ein Passagierwachstum im August. Die Flughafen-Aktie stieg in Folge um 1,04 Prozent auf 31,44 Euro.

 

    Bestimmendes Thema in den kommenden Tage sollte laut Händlern weiter die Schuldenkrise in Europa bleiben. Die Stimmung an den Börsen sei weiter sehr nervös. Neue Entwicklungen rund um die Schuldenkrise könnten jederzeit erneut zu starken Kursausschlägen nach oben oder unten führen. Mit Spannung verfolgt wird vor allem die Entwicklung in Griechenland. Für Bewegung könnte im Wochenverlauf zudem der am Freitag anstehende große Verfallstermin für Optionen und Futures auf Aktien und Indizes sorgen./APA/edh

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