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21.02.2012 18:22

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Aktien Wien Schluss: Etwas schwächer

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    WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Dienstag mit Kursverlusten geschlossen. Der ATX sank bis zum Handelsende um 1,18 Prozent auf 2.214,48 Punkte. Gewinnmitnahmen nach dem kräftigen Vortagesanstieg sowie sich wieder verstärkende Sorgen um die Rettungsfähigkeit Griechenlands drückten das europäische Umfeld am Dienstag in die Verlustzone. Zwar hatten die Euro-Finanzminister noch in der Nacht auf Dienstag erwartungsgemäß weitere Milliarden-Hilfen für Griechenland freigegeben. Marktteilnehmer bezweifeln jedoch, dass das Hilfspaket zur Beseitigung der Krise ausreichen werde. Mit einer freundlichen Wall-Street-Eröffnung grenzten die europäischen Börsen und mit ihnen der heimische Aktienmarkt die Verluste im Späthandel schließlich aber etwas ein.

 

    Dass das Minus beim ATX stärker ausfiel als an den anderen Börsen in Europa lag an den klaren Verlusten der Voestalpine (VOGT electronic) -Aktie, die sich in einem europaweit schwachen Rohstoffsektor 2,99 Prozent auf 27,60 Euro abschwächte. Auch hatten die Finanzexperten der UBS das Kursziel für die Stahlaktie im Rahmen einer Sekturstudie von 35,0 auf 33,0 Euro zurück genommen, während sie die Kaufempfehlung "buy" aber beibehielten.

 

    Auch unter den übrigen Schwergewichten gab es durchwegs fallende Notierungen. OMV schwächten sich 0,29 Prozent auf 27,60 Euro ab, Andritz verbilligten sich um 1,13 Prozent auf 72,83 Euro und Erste Group (Erste Group Bank) büßten 2,41 Prozent auf 18,85 Euro ein. Telekom verzeichneten ein marginales Minus von 0,06 Prozent auf 8,72 Euro. Das teilstaatliche Telekomunternehmen wird noch diese Woche über die Geschäftsentwicklung 2011 Bericht ablegen und dabei - so die Analystenschätzungen - einen Jahresverlust von rund 200 Millionen Euro vermelden.

 

    Die Aktie des Baustoffkonzerns Wienerberger, der bereits am Morgen seine Bilanz vorgelegt hatte, ging mit einem Minus von 1,72 Prozent auf 9,33 Euro aus dem Handel. Das Unternehmen hat für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Nachsteuergewinn von 40,8 Millionen Euro vermeldet, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust nach Steuern von 34,9 Millionen Euro zu Buche gestanden hatte.

 

    Strabag beendeten die Sitzung mit Einbußen von 1,40 Prozent auf 22,61 Euro. Die Finanzexperten der Raiffeisen (Raiffeisen Bank International) Centrobank (RCB) hatten die Einstufung "hold" für das Papier des heimischen Baukonzerns bei einem Kursziel von 23,0 Euro bestätigt. Die diesjährige Prognose für das operative Ergebnis (Ebit) revidierten die Analysten aber nach unten./ana/APA/jha

 

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