WIEN (dpa-AFX/APA) - Die Wiener
Börse hat am Montag zugelegt. Der
ATX stieg um 0,95 Prozent auf 1.871,86 Einheiten. Bestimmendes Thema sei weiterhin die Schuldenkrise gewesen, während Unternehmensnachrichten keine Rolle gespielt hätten, hieß es. Für etwas bessere Stimmung an den Börsen sorgten neue Hoffnungen auf Wege aus der Krise. Als positives Zeichen werteten Aktienhändler in Wien etwa die gesunkenen Risikoaufschläge für Staatsanleihen einiger Schuldenproblemländer. Italiens Regierung hat am Sonntag ein drastisches Sparprogramm vorgestellt. Tendenziell positiv wurden auch die von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy vorgestellten Krisen-Pläne für den anstehenden EU-Gipfel aufgenommen.
Starke Nachfrage verbuchten Händler vor diesem Hintergrund wie schon am Freitag in den beiden zuletzt stark unter die Räder geratenen Bankwerten. Vor allem Raiffeisen (Raiffeisen Bank International) konnten kräftig um 9,59 Prozent auf 20,00 Euro zulegen. Erste Group (Erste Group Bank) stiegen um 3,98 Prozent auf 13,84 Euro. Mehr als ein Drittel des Handelsvolumens im prime market entfiel allein auf die beiden Bankwerte.
Bei höherem Volumen gesucht waren auch Voestalpine (VOGT electronic) (plus 2,78 Prozent auf 22,20 Euro) und Vienna Insurance (plus 1,91 Prozent auf 29,03 Euro). Größere Abgaben gab es hingegen in OMV (minus 1,03 Prozent auf 23,46 Euro), Andritz (minus 1,34 Prozent auf 63,29 Euro), Lenzing (minus 2,16 Prozent auf 62,49 Euro) und Immofinanz (minus 2,50 Prozent auf 2,30 Euro). Am Dienstag stehen Unternehmenszahlen von Zumtobel an. Am Montag stiegen Zumtobel-Aktien um 3,76 Prozent auf 13,24 Euro./APA/edh