WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener
Börse hat am Freitag mit Kursverlusten geschlossen. Der
ATX fiel um 0,60 Prozent auf 2.157,01 Punkte. Nach verhaltenem Verlauf weitete der Leitindex seine Verluste kurz vor Sitzungsende etwas deutlicher aus. Auch die übrigen europäischen Börsen tendierten einheitlich schwächer. Weiter dominieren die Themen Griechenland und US-Fiskalklippe das Marktgeschehen, hieß es von Börsianern. Auch auf Sorgen um eine weitere Eskalation im Nahost-Konflikt wurde verwiesen.
Von den in Europa veröffentlichten Wirtschaftsdaten kamen keine allzu starken Impulse. Am Nachmittag rückten dann neue US-Daten in den Fokus. So hat die US-Industrie durch die Folgen des Hurrikans "Sandy" an Schwung verloren: Im Oktober sei die Produktion zum Vormonat gefallen, teilte die US-Notenbank mit. Volkswirte hatten zuvor einen geringen Zuwachs erwartet.
In Wien sorgte zudem die laufende Berichtssaison für Bewegung. Die Aktien der Post zogen nach Vorlage von Quartalsergebnissen kräftig um 3,37 Prozent auf 29,75 Euro an. Auch Rosenbauer hat Zahlen präsentiert. Die Aktien des Feuerwehrspezialisten schlossen 3,13 Prozent höher bei 45,00 Euro.
Unterstützung bekam der Leitindex auch von den Kursgewinnen bei Andritz , die um 0,50 Prozent auf 46,63 Euro stiegen. Die Bankwerte tendierten uneinheitlich. Während Erste Group (Erste Group Bank) um 0,64 Prozent auf 20,23 Euro nachgaben, konnten Raiffeisen (Raiffeisen Bank International) ein kleines Plus von 0,15 Prozent auf 30,55 Euro verbuchen.
Schwach zeigten sich zum Wochenausklang Verbund mit einem Abschlag von 1,94 Prozent auf 16,40 Euro. Semperit büßten 2,42 Prozent an Wert ein auf 30,25 Euro und OMV (OMV) rutschten 1,32 Prozent ins Minus auf 26,50 Euro. Telekom Austria (ThyssenKrupp) verloren 1,66 Prozent auf 4,92 Euro./ger/APA/jha