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18.10.2011 18:18

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Aktien Wien Schluss: Leichte Verluste im dünnen Geschäft

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    WIEN (dpa-AFX/APA) - Die Wiener Börse hat am Dienstag mit leichten Verlusten geschlossen. Der Leitindex ATX fiel um 0,40 Prozent auf 1.961,21 Punkte und lag damit nur rund zwei Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus. "Es war nicht allzu viel los - die Umsätze in Wien sind nach wie vor ausgesprochen dünn", kommentierte ein Marktteilnehmer. Das Börsenbarometer habe sich erneut am internationalen Börsenumfeld orientiert, das mehrheitlich etwas schwächer tendierte. Gedämpfte Erwartungen an den am Wochenende anstehenden EU-Gipfel drückten laut Marktbeobachtern auf die Stimmung. Zudem belastete die Ankündigung, dass die Ratingagentur Moody's den stabilen Ausblick für das französische Top-Rating auf den Prüfstand stellt.

 

    Negative Nachrichten kamen auch von der Konjunkturfront. So ist die chinesische Wirtschaft im dritten Quartal so langsam wie seit zwei Jahren nicht mehr gewachsen und auch die Konjunkturzuversicht deutscher Finanzexperten hat sich im Oktober stärker als erwartet eingetrübt.

 

    Unter den Indexschwergewichten verbuchten Andritz ein Minus von 1,78 Prozent auf 64,40 Euro. Laut einem Händler haben die Analysten der Bank of America die Bewertung der Titel mit "Underperform" und einem Kursziel von 60,00 Euro aufgenommen. "Die Analyse brachte die Aktien etwas unter Druck", so der Marktteilnehmer.

 

    Auch die Bankwerte verloren weiter an Terrain. Erste Group (Erste Group Bank) rutschten 2,41 Prozent auf 15,61 Euro ab und Raiffeisen (Raiffeisen Bank International) schlossen um 2,73 Prozent tiefer bei 21,59 Euro. Neue Ergebnisse aus dem US-Bankensektor rückten hier in den Fokus. Goldman Sachs verfehlte mit dem Ergebnis die Erwartungen von Analysten. Im Gegensatz dazu fiel das Zahlenwerk der Bank of America besser als erwartet aus.

 

    Voestalpine (voestalpine) konnten sich mit plus 1,93 Prozent auf 23,29 Euro gegen den Trend stemmen. Telekom Austria verbesserten sich geringfügig um 0,10 Prozent auf 8,21 Euro. Laut Finanzkreisen soll sich der Investor Ronny Pecik bereits einen Anteil von insgesamt 20 Prozent an der Telekom gesichert haben. "Pecik hat bereits 20 Prozent, strebt aber einen Anteil von 25 Prozent an", hieß es aus gegenüber dem "WirtschaftsBlatt".

 

    Verbund gaben 0,41 Prozent auf 21,85 Euro ab. Der Stromerzeuger hat sich eine neue Kreditlinie über 750 Millionen Euro gesichert. Do & Co schlossen um 2,16 Prozent tiefer bei 27,01 Euro. Der Caterer hat 51 Prozent am größten ukrainischen Cateringunternehmen Kyiv Catering LLC erworben. Der Kaufpreis wurde nicht veröffentlicht./ger/APA/ck

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