WIEN (dpa-AFX/APA) - Die Wiener
Börse ist am Mittwoch bei geringem Volumen fest aus dem Handel gegangen. Der
ATX stieg um 2,04 Prozent auf 2.850,38 Punkte. Ein starkes internationales Börsenumfeld habe auch den ATX nach oben getrieben, hieß es im Handel. An der Wall Street kletterte der
Dow Jones nach starken Intel-Zahlen (
Intel) auf sein höchstes Niveau seit Juni 2008. In Wien hielten sich jedoch einige Akteure vor den anstehenden Osterfeiertagen zurück und die Umsätzen blieben dementsprechend dünn, hieß es aus dem Handel. "Spannend könnte es morgen werden, dem letzten Tag vor der längeren Handelspause wegen den Feiertagen", sagte ein Marktteilnehmer.
Massive Kursaufschläge gab es bei einigen zyklischen Werten zu beobachten. RHI (Red Hat) schossen um 4,65 Prozent auf 24,18 Euro hoch. Die Aktien des Ziegelherstellers Wienerberger kletterten um 4,31 Prozent auf 14,40 Euro nach oben. Die Papiere des steirischen Anlagenbauers Andritz gewannen 4,27 Prozent auf 69,58 Euro. Um etwas mehr als viereinhalb Prozent zogen auch jeweils Zumtobel (24,70 Euro) und Polytec (7,50 Euro) an.
Die Papiere des Leiterplattenherstellers AT&S-Papiere AUS.ETR> verbesserten sich um 3,34 Prozent auf 14,83 Euro. Europaweit legten die Technologiewerte nach den starken Quartalszahlen des weltgrößten Chipherstellers Intel deutlich zu.
Die OMV gewannen 3,09 Prozent auf 31,84 Euro. Unter weiteren Schwergewichten legten Voestalpine (VOGT electronic) um 2,60 Prozent auf 33,14 Euro zu. Moderate Aufschläge wiesen hingegen die Banken auf. Erste Group (Erste Group Bank) verbuchten ein Plus von 0,38 Prozent auf 34,51 Euro und Raiffeisen (Raiffeisen Bank International) befestigten sich um 0,46 Prozent auf 37,17 Euro.
Mit neuen Nachrichten markierten Rosenbauer (Rosenbauer International) und Warimpex die letzten Plätze im prime market-Segment der Wiener Börse. Rosenbauer ermäßigten sich um 0,88 Prozent auf 40,75 Euro. Der Feuerwehrausrüster hatte für 2010 seine vorläufigen Zahlen bestätigt. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen bei Umsatz und Ergebnis mit einer "Konsolidierung über dem Durchschnittsniveau der letzten beiden Jahre".
Warimpex gingen um 2,56 Prozent auf 2,59 Euro zurück. Der Hotelbetreiber und Immobilienentwickler begibt wie bereits angekündigt eine Wandelanleihe in Warschau im Volumen von etwa 30 Millionen Euro. Warimpex wolle mit dem Geld aus der Wandelanleihe einerseits kurzfristige Bankkredite tilgen, vor allem aber laufende Projekte finanzieren, sagte CEO und Kernaktionär Franz Jurkowitsch./ste/AP/he