24.01.2013 12:09
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Allianz Bank schließt

450 Jobs fallen zum Opfer
Der schon vor längerer Zeit begonnene Ausflug der Allianz ins Bankengeschäft findet ein weiteres Ende.
Die zu dem Versicherungskonzern Allianz gehörende Oldenburgische Landesbank schließt ihre Tochter Allianz Bank. Bundesweit fallen diesem Schritt 450 Arbeitsplätze zum Opfer. Die Aufwendungen für die Restrukturierung müssen von der Allianz Deutschland AG getragen werden.

   Die Allianz SE als Mutterkonzern hatte die Allianz Bank 2009 als Zweigniederlassung der Oldenburgische Landesbank AG (OLB) gegründet. Sie wollte die Versicherungsagenturen nutzen, um über diese Bankprodukte zu verkaufen. Die Erwartungen der Allianz erfüllten sich jedoch nicht, das Geschäft der Allianz Bank blieb defizitär und wird deshalb zum 30. Juni 2013 eingestellt.

   "Unsere Erwartung, mit unserem Geschäftsmodell im hart umkämpften Privatkundengeschäft profitabel wachsen zu können, hat sich nicht erfüllt. Eine dauerhafte Trendwende ist aufgrund des anhaltend schwierigen Marktumfelds nicht in Sicht", sagt Andree Moschner, im Vorstand der Allianz Deutschland AG für den Vertrieb und das Bankgeschäft zuständig.

   Die Oldenburgische Landesbank war über den Zukauf der Dresdner Bank Teil des Allianz-Konzerns geworden. Doch auch dieser Ausflug ins Bankengeschäft hatte sich für den Münchener Versicherungskonzern nicht ausgezahlt. Die Dresdner ist schon lange an die Commerzbank verkauft.

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com DJG/jhe/brb

Bildquellen: Allianz, gary718 / Shutterstock.com

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