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05.09.2008 10:51

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Allianz-Vertreter fürchten Probleme im Vertrieb nach Banken-Fusion

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        MÜNCHEN/WUPPERTAL (dpa-AFX) - Die Allianz-Vertreter  fürchten nach dem Zusammenschluss der Dresdner Bank mit der Commerzbank  Probleme im Vertrieb von Versicherungsprodukten. Durch die mit der bisherigen Dresdner-Mutter Allianz vereinbarte Vertriebskooperation erhalte die Commerzbank künftig Zugriff auch auf die rund 6 Millionen Kunden der Dresdner Bank, sagte der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Vertretervereinigungen der Allianz (Wuppertal), Markus Dumsch, der Deutschen Presse-Agentur dpa. "Künftig zerren wir dann beide an diesen Kunden herum. Das muss gelöst werden."

    Mit der Konzernleitung wolle man daher zu einer "vernünftigen Vereinbarung" kommen, um den Vertrieb zu regeln. Bisher hatten Mitarbeiter der Dresdner Versicherungsverträge über den Bankschalter verkauft. Die Allianz-Vertreter boten im Gegenzug Bankprodukte wie Konten, Kreditkarten oder Sparverträge auch in den Agenturen an.

HOFFNUNG AUF NEUE STRUKTUR

    Probleme mit Kunden, die die Allianz-Vertreter in den vergangenen Jahren für Bankprodukte der Dresdner geworben hatten, sieht Dumsch durch den Verkauf der Bank nicht. Diese gut eine Million Kunden sollen künftig in einer eigenen Allianz-Bank betreut werden, für die eine Tochtergesellschaft gegründet werden soll. Ihnen wolle man vermitteln, dass die Allianz-Vertreter auch künftig Ansprechpartner für Bank-Anliegen sei, sagte Dumsch.

    Von der künftigen Struktur verspricht sich Dumsch auch eine leichtere Abwicklung der Geschäfte. "Geburtsfehler" des bisherigen Allfinanz-Konzeptes der Allianz sei gewesen, dass die Dresdner Bank direkt unterhalb der Holding angesiedelt und nicht dem Versicherungsgeschäft zugeordnet gewesen sei. "Da hat der Schwanz manchmal mit dem Hund gewackelt", sagte Dumsch.

VERKAUF VON BANK-PRODUKTEN

    Die künftige Allianz-Bank dagegen sei direkter angebunden, daher gebe es mehr Möglichkeiten für die Steuerung des Geschäfts. Auch für die Werbung von Neukunden für die Allianz-Bank zeigte sich Dumsch zuversichtlich. Schon in der Vergangenheit hätten entsprechend ambitionierte Allianz-Vertreter vom Vertrieb von Bank-Produkten durchaus profitieren können. "Es gibt aber natürlich auch Kollegen, die aus gutem Grund sagen: Ich kann mich nicht auch noch um die Bankkunden kümmern", sagte Dumsch./cs/DP/zb     --- Von Christine Schultze, dpa ---

Kommentare zu diesem Artikel

klaus schildmann schrieb:
19.01.2009 01:09:23

dumsch erzählt blödsinn

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