14.10.2012 13:01
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Allianz will in Deutschland Stellen abbauen - Tagesspiegel

   Die Allianz hat nach eigener Einschätzung im Deutschland-Geschäft die Trendwende geschafft, will aber weiter Personal abbauen. "Wir haben ein umfangreiches Programm gestartet, um in der Sachversicherung wieder nach vorne zu kommen", sagte Markus Rieß, Chef der Allianz Deutschland AG, dem Berliner Tagesspiegel (Montagausgabe). Dieses Programm zeige Erfolge. "Wir haben im letzten Jahr den Prämienschwund stoppen können und haben in der ersten Hälfte dieses Jahres bei den Beiträgen deutlich zugelegt", sagte der Manager. Die Allianz will in der Sachversicherung bis zum Jahr 2014 die Beiträge um 500 Millionen Euro auf 9,5 Milliarden Euro steigern und die Kosten kräftig senken. Rieß ist zuversichtlich, das zu schaffen. "Wir liegen voll im Plan", sagte der Manager.

   Um die Kosten zu drücken, will Rieß das Unternehmen weiter umbauen. Das Posteingangszentrum in Berlin, das die eingehende Post für alle Standorte einscannt und weiter verarbeitet, soll auch für andere Firmen arbeiten, kündigte der Deutschland-Chef an. Daher hat die Allianz die Stelle mit ihren 300 Mitarbeitern ausgegliedert. Zudem sollen bundesweit 400 Stabsstellen eingespart werden, die meisten in München. "Außerdem haben wir eine Servicegesellschaft in Halle etabliert, wo wir für unsere Internetprodukte einfache, nicht versicherungstechnische Tätigkeiten auslagern", sagte Rieß. Über die Gründung der Servicegesellschaft in Halle habe die Unternehmensführung "intensive Verhandlungen mit den Betriebsräten geführt", räumte Rieß ein, bei den anderen Maßnahmen sei man mit den Betriebratsgremien noch im Gespräch.

   Kontakt zum Autor: ralf.zerback@dowjones.com

   DJG/raz

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   October 14, 2012 06:31 ET (10:31 GMT)

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