"Wir sehen Möglichkeiten, auf den dritten Platz vorzurücken", sagte der neue T-Mobile-USA-Chef John Legere der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe). Dabei sei es aber am vielversprechendsten,
AT&T anzugreifen, um an
Sprint Nextel vorbeizuziehen. Derzeit ist die amerikanische Mobilfunktochter der
Deutsche Telekom nach
Verizon Communications,
AT&T und Sprint der viertgrößte Netzbetreiber. AT&T hat derzeit größere Probleme mit seiner Netzqualität.
Legere geht davon aus, dass sich der Markt schnell ändern kann. "Es wäre aber arrogant zu glauben, dass sich dieser Kampf unter uns vieren abspielt", sagte er. Es könnten jederzeit andere Unternehmen in den Markt eintreten, ob das nun der Satelliten-TV-Anbieter Dish, Direct TV, Apple oder Google seien. T-Mobile USA selbst schaue sich Möglichkeiten von Kooperationen genau an. Derzeit ist Dish auf der Suche nach einem Partner für den Aufbau eines mobilen Breitbandnetzes.
Bei T-Mobile USA hat sich dem Manager zufolge seit dem geplatzen Verkauf an AT&T viel getan. Das Unternehmen habe viele zusätzliche Funkspektren bekommen und biete inzwischen in vielen Ballungszentren das schnellste Netz. Der Zusammenschluss mit MetroPCS werde T-Mobile USA noch weiter voranbringen, sagte Legere.
BERLIN (dpa-AFX)
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