07.09.2012 07:26
Bewerten
 (1)

Ölpreise fallen leicht vor US-Arbeitsmarktdaten

Anstieg unterbrochen
Die Ölpreise sind am Freitag vor der Veröffentlichung wichtiger Konjunkturdaten in den USA leicht zurückgefallen.
Die Sorge vor einem enttäuschenden US-Arbeitsmarktbericht habe den Ölmarkt kurz vor dem Wochenende unter Verkaufsdruck gesetzt, hieß es von Händlern. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Oktober 113,22 US-Dollar. Das sind 27 Cent weniger als am Vortag. Ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligte sich am Morgen um 42 Cent auf 95,11 Dollar

   Die Ölpreise konnten kurz vor dem Wochenende nicht an die starken Gewinne vom Vortag anknüpfen. Da hatten sie von den Beschlüssen der Europäischen Zentralbank zum Kauf von Staatsanleihen notleidender Euroländer profitiert. Das Augenmerk der Investoren richtet sich zum Wochenschluss zunehmend auf die Veröffentlichung der August-Daten vom US-amerikanischen Arbeitsmarkt. Experten wollten bei der Veröffentlichung der Daten am Nachmittag eine negative Überraschung nicht ausschließen. Die Ölpreise seien zuletzt kräftig gestiegen, sagte ein Händler. Schlechte Daten vom US-Arbeitsmarkt könnten einen deutlichen Preisrückgang auslösen.

    SINGAPUR (dpa-AFX)

Bildquellen: iStock
Artikel empfehlen?

Heute im Fokus

DAX schließt mit neuem Allzeithoch -- US-Börsen leicht schwächer -- Apple & Co. von China boykottiert -- BASF mit Gewinnsprung -- Salzgitter, Airbus im Fokus

VW erhöht die Dividende. Tsipras besteht auf Schuldenschnitt. Porsche SE verdient deutlich mehr. Infineon begibt Anleihen. Putin kürzt Kremlbeamten Gehälter um zehn Prozent. Fiat Chrysler ruft hunderttausende Geländewagen zurück. RWE will Dea-Verkauf am Montag abschließen.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Diese Unternehmen haben ihre Gründer reich gemacht

Die wundersame Welt von Google

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Wissenswertes rund um die Investorenlegende

Welche Titel entwickelten sich im Jahr 2014 am besten?

Diese Artikel waren auf finanzen.net 2014 am beliebtesten

Hier ist der Schuldenstand besonders hoch

Mit welchen Techniken sparen Weltkonzerne Steuern?

mehr Top Rankings

Umfrage

Viele Bundesbürger bezweifeln, dass ihre staatliche Rente im Alter zum Leben reichen wird. Wie stehen Sie zum Thema Rente?