-->-->
12.02.2013 17:31
Bewerten
 (0)

Apple-Chef verteidigt sich gegen Vorwürfe

Wir sind nicht knauserig
Apple zeigt sich bereit, seinen Aktionären etwas mehr von seinem Milliardenberg abzugeben.
Applesei dazu in der Lage und Gespräche darüber liefen, betonte Konzernchef Tim Cook bei einem Auftritt vor Investoren am Dienstag. Die Frage nach einem günstigeren iPhone, über das derzeit viel spekuliert wird, ließ Cook offen. Zugleich nutzte er die Gelegenheit, um inmitten eines drastischen Kursrückgangs der Apple-Aktie die Stärke des Unternehmens anzupreisen. Der Auftritt demonstrierte, dass der scheu wirkende 52-Jährige sich in der Chefrolle bei Apple immer sicherer fühlt.
-->

    "Es gibt nur eine Sache, die Apple nie tun würde: Lausige Produkte herstellen. Das ist die einzige Religion, die wir haben", sagte Cook zu Fragen nach einer günstigeren iPhone-Version. Damit ließ er die Möglichkeit im Prinzip offen - jedenfalls, wenn Apple für einen niedrigen Preis keine Kompromisse bei der Qualität eingehen muss. Als ein Beispiel nannte Cook die Entwicklung des Modellpalette beim Multimedia-Player iPod mit günstigeren neuen Versionen. Zugleich verwies er aber auch darauf, dass Apple bereits ältere iPhone-Varianten günstiger anbiete.

    Apple habe keine Angst, mit neuen Geräten die Verkäufe bisheriger eigener Modellreihen zu schwächen, betonte der Konzernchef mit Blick auf die Einführung des kleineren iPad mini im vergangenen Jahr. "Wenn man anfängt, sich Sorgen über eine Selbstkannibalisierung zu machen, ist das der Anfang vom Ende - weil es immer jemand anderen geben wird." Zugleich sehe er für Apple derzeit keinen Druck, um der Marktanteile willen auf Rendite zu verzichten.

   Apple plane langfristig, betonte Cook auf der Investorenkonferenz in San Francisco mit Blick auf den Einbruch der Apple-Aktie nach Vorlage jüngster Geschäftsergebnisse. "Die Quartalszahlen sind wichtig für uns, aber die tiefgreifenden Entscheidungen werden auf lange Sicht getroffen." Er sei nie zuversichtlicher für die Zukunft von Apple gewesen. Die Anleger waren nicht überzeugt: Die Aktie stand nach Cooks Auftritt um über zwei Prozent im Minus. Sie fiel vom Höchststand bei 700 Dollar im September auf zuletzt rund 470 Dollar.

 Cook wies den Vorwurf eines Großaktionärs zurück, das Unternehmen horte wegen früherer Krisenerfahrungen zu viel Geld: "Apple besitzt keine Mentalität wie in der Großen Depression", sagte er auf einer Investorenkonferenz in San Francisco. Apple investiere kräftig: in Läden, in Innovationen, in neue Produkte und in die Lieferkette. "Wir kaufen ausgesuchte Unternehmen." Der Konzern habe sich zwar auch größere Firmen als mögliche Übernahmeziele angesehen, aber die Pläne stets verworfen. "Wir verspüren keinen Druck, Umsätze dazuzukaufen. Wenn ein großes Unternehmen uns helfen kann, großartige Produkte zu bauen, werden wir zuschlagen. Aber das Geld brennt uns kein Loch in die Tasche."

   Cook räumte zugleich unter Lachern aus dem Publikum ein: "Wir haben einiges Bargeld." Zum Jahreswechsel hatte der Konzern 137 Milliarden Dollar (102 Mrd Euro) auf der hohen Kante. Der Hedgefonds-Manager David Einhorn verlangt, dass Apple seine Anteilseigner über die Ausgabe von Vorzugsaktien noch stärker an diesem Reichtum teilhaben lässt.

    "Wir schauen uns den Vorschlag an", sagte Cook. Es liefen Gespräche darüber, mehr Geld an die Anteilseigner auszuschütten und Apple sei dazu in der Lage. Die Klage Einhorns gegen Apple nannte er allerdings einen "dümmlichen Nebenkriegsschauplatz". Cook setzte im vergangenen Jahr bereits einen Aktienrückkauf und Dividendenzahlungen im Gesamtvolumen von 45 Milliarden Dollar in Gang.

    SAN FRANCISCO (dpa-AFX)

Bildquellen: Apple

Nachrichten zu Apple Inc.

  • Relevant2
  • Alle2
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Business Insider
Das iPhone 7 ist noch nicht einmal offiziell vorgestellt worden - geschweige denn in den Läden zu kaufen - da sind Apple-Fans schon enttäuscht und richten ihre Blicke voller Hoffnung auf dessen Nachfolger: das iPhone 8.
00:04 Uhr

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Apple Inc.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
27.07.2016Apple overweightJP Morgan Chase & Co.
27.07.2016Apple OutperformMacquarie Research
27.07.2016Apple overweightMorgan Stanley
27.07.2016Apple OutperformBernstein Research
27.07.2016Apple buyGoldman Sachs Group Inc.
27.07.2016Apple overweightJP Morgan Chase & Co.
27.07.2016Apple OutperformMacquarie Research
27.07.2016Apple overweightMorgan Stanley
27.07.2016Apple OutperformBernstein Research
27.07.2016Apple buyGoldman Sachs Group Inc.
11.01.2016Apple HoldDeutsche Bank AG
08.01.2016Apple Market PerformCowen and Company, LLC
06.01.2016Apple NeutralRosenblatt
22.12.2015Apple Market PerformCowen and Company, LLC
26.10.2015Apple Market PerformCowen and Company, LLC
26.07.2016Apple SellBGC Partners
29.10.2015Apple SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
21.10.2014Apple SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
10.09.2014Apple SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
12.09.2013Apple verkaufenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Apple Inc. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX geht mit Gewinnen ins Wochenende -- Dow im Minus -- Fed-Vorsitzende Yellen: Argumente für Zinsanhebung stärker geworden -- STADA, VW im Fokus

Opel-Marketing-Expertin Müller zieht in den Stada-Aufsichtsrat ein. Hapag-Lloyd-Chef: Hamburger Reederei nach Fusion wettbewerbsfähiger. Deutsche Post startet ab Montag weitere Tranche des Aktienrückkaufs. Bundesfinanzministerium sieht EZB-Anleihekäufe mit Sorge. Zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr möglich. US-Wirtschaft wächst etwas weniger als bislang ermittelt. Bundesbank: Banken drohen schärfere Regeln für riskante Geschäfte.
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Welcher Darsteller verdient am meisten?
Welcher Verein hat die meisten Meistertitel?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Eigenzulassungen 2015
Diese Firmen sind innovativ
In diesen Städten stehen Sie am längsten im Stau
Das sind die besten Universitäten
Die wertvollsten Marken 2016
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Bundesregierung will die Bevölkerung wieder zur Vorratshaltung animieren, damit sie sich im Falle schwerer Katastrophen oder eines bewaffneten Angriffs vorübergehend selbst versorgen kann. Panikmache oder begründet?
-->
-->