CHICAGO / FRANKFURT (Dow Jones)--Der April hat den großen Automobilherstellern in den USA sehr unterschiedliche Absatzerfolge beschert. Vorne weg fuhren einmal mehr die deutschen Hersteller. VW setzte mit 37.525 Fahrzeugen 31,5 Prozent mehr ab als im gleichen Monat des Vorjahres und lag damit erneut an der Spitze. Für VW bedeutet dies den höchsten April-Absatz seit 1971. Mercedes-Benz verkaufte sogar so viele Fahrzeuge wie noch nie zuvor im Monat April. 22.336 Fahrzeuge bedeuten hier ein stattliches Plus von 23,8 Prozent.
Laut dem Branchendienst Edmunds.com dürften im April insgesamt 2,1 Prozent mehr Autos verkauft worden sein als im April 2011. Gegenüber März würde dies einem Rückgang um 16 Prozent entsprechen.
Audi brachte 11.521 Fahrzeuge an den Mann, das waren 15 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Mit einigem Abstand folgen BMW und Porsche, wo die Zuwächse lediglich 6,1 Prozent bzw. 4,0 Prozent betrugen.
Gut schlug sich auch Chrysler. Mit einem Absatzplus von 20 Prozent wurden die beiden US-Konkurrenten General Motors und Ford deutlich abgehängt. Diese setzten sogar weniger um als im Vorjahresmonat. Bei Ford betrug das Minus 5 Prozent bei General Motors sogar 8,2 Prozent. Toyota verkaufte 12 Prozent mehr Fahrzeuge, während Hyundai es lediglich auf ein Plus von 0,8 Prozent brachte.
VW erzielte mit den aktuellen Zahlen bereits den siebten Monat in Folge ein Plus von über 30 Prozent. Seit Jahresbeginn beträgt das Plus zum Vorjahreszeitraum 38 Prozent. "Die Nachfrage und Begeisterung nach unseren Fahrzeugen hält an und wir sehen, dass sich unsere Investitionen auszahlen", sagte Jonathan Browning, CEO von Volkswagen Group of America und kündigte Investitionen in die Infrastruktur an, um nachhaltiges Wachstum zu sichern.
DJG/DJN/gos
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May 01, 2012 14:57 ET (18:57 GMT)
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