25.12.2012 09:22

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Asien: Schwacher Yen treibt japanische Exportwerte


   Deutlich nach oben ist es am Dienstag mit den Aktien in Japan und China gegangen. In Tokio stützte vor allem der weiter nachgebende Yen. In Südkorea, Hongkong und Australien fand wegen Weihnachten kein Handel statt.

   Die Sorgen der jüngsten Zeit - die US-Fiskalklippe und die Euro-Schuldenkrise - traten am Dienstag in den Hintergrund. Von einer "optimistischeren Stimmung" sprach David Jones von IG Markets. Im Januar könnte es möglicherweise noch ein Stück nach oben gehen, vermutet er.

   In Tokio tat der so genannte "Abe-Effekt" weiter seine Wirkung. Der neue japanische Ministerpräsident hat laut darüber nachgedacht, das Gesetz für die Bank of Japan zu modifizieren, sofern diese nicht ein Inflationsziel von zwei Prozent beschließen will. Der Yen litt weiter unter der von Abe angestrebten Lockerung der Geldpolitik und fiel auf den tiefsten Stand seit zwanzig Monaten. Der Dollar kostete am Morgen 84,84 Yen.

   Der Nikkei gewann 1,4 Prozent, nachdem der Markt in Tokio am Montag wegen des Geburtstags des Kaisers geschlossen geblieben war. Vor allem die Exportwerte wurden mit Blick auf die schwache heimische Währung gekauft. "Die Auswirkung des schwachen Yen auf die Exportunternehmen kann gar nicht überschätzt werden", sagte der Analyst Toshiyuki Kanayama von Monex Market. So rückten Canon um 2,1 Prozent vor und Nikon um 2,3 Prozent. Auch Finanzwerte wie Nomura und Daiwa waren gesucht, sie kletterten um 6,3 Prozent bzw. 4,5 Prozent.

   Kobe Steel schlossen dagegen unverändert und blieben damit deutlich hinter dem Markt zurück. Hier lastete ein Bericht, wonach das Unternehmen Pläne einer Stahlfabrik in der zu China gehörenden Inneren Mongolei wegen Sorgen um den Markt in China aufgibt.

   In Schanghai wurden kräftige Gewinne verbucht, nachdem zum Start noch überwiegend verkauft worden war. Der Shanghai Composite gewann 2,5 Prozent und schloss über der psychologisch wichtigen Marke bei 2.200 Punkten.

   Ganz oben auf den Kauflisten standen Immobilienwerte, nachdem die chinesische Website Soufun einen deutlichen Anstieg bei Neubauten in Schanghai berichtet hatte, und dies trotz höherer Preise. Gemdale gewannen daraufhin 5,6 Prozent und Poly Real Estate Group 3,6 Prozent.

=== INDEX Stand +- in % Handelsende aktuell (MEZ) S&P/ASX 200 (Sydney) geschlossen Nikkei-225 (Tokio) 10.080,12 +1,41% 07:00 Kospi (Seoul) geschlossen Shanghai-Composite (Schanghai) 2.213,13 +2,50% 08:00 Hang-Seng-Index (Hongkong) geschlossen Straits-Times (Singapur) 3.168,57 +0,16% 10:00 KLCI (Malaysia) geschlossen

DEVISEN zuletzt +/- % 0.00 Uhr Mo, 14.24 Uhr EUR/USD 1,3185 +0,0% 1,3184 1,3215 EUR/JPY 111,8371 -0,1% 111,8993 111,6194 EUR/CHF 1,2078 -0,0% 1,2079 1,2073 USD/JPY 84,8400 -0,1% 84,8850 84,4625 GBP/USD 1,6138 +0,1% 1,6120 1,6165 === Kontakt zum Autor: ralf.zerback@dowjones.com

   DJG/DJN/raz

   (END) Dow Jones Newswires

   December 25, 2012 02:52 ET (07:52 GMT)

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