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Hongkong 08.06.2011 (www.emfis.com) Asiens Börsen gaben heute größtenteils ab.
Dabei war es wieder einmal der Blick in die USA, der die Kauflust der Anleger minderte. Der FED-Chef Ben Bernanke hatte dort einerseits von einer weiterhin enttäuschenden Wirtschaftsentwicklung gesprochen, andererseits aber keine klaren Hinweise auf eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik gegeben.
BYD weiter im Sinkflug In Hongkong gab der Hang Seng Index angesichts dessen 0,9 Prozent auf 22.662 Punkte ab, und fiel damit den fünften Handelstag in Folge. Schwäche zeigte weiterhin insbesondere der Finanzsektor, wo etwa
China Construction Bank um 1,1 Prozent und
Bank of China um 1,7 Prozent nach unten gingen. Im Autosektor rutschten
BYD um weitere 3,3 Prozent ab, nachdem der Konzern Details zu seinem geplanten China-Listing vorgelegt hatte. Dagegen konnten sich Geely um 1,4 Prozent und Brilliance China um 1,6 Prozent erholen. Deutlich fester schloss auch die
Aktie der Aluminum Corp. of China. Der Titel zog um 4,2 Prozent an, nachdem Gerüchte aufgekommen waren, dass der Konzern einen Geschätsbereich „seltene Erden“ aufbauen werde.
Japan: Nintendo brechen ein In Japan dagegen schaffte der
Nikkei ein leichtes Plus von 0,1 Prozent auf 9449 Punkte, und konnte sich damit auch dem negativen Einfluss des gestiegenen
Yen widersetzen. Hilfreich war vor allem die Veröffentlichung eines Stimmungsindex aus dem Dienstleistungssektor, der sich deutlich verbessert hatte. Daneben hatten JPMorgan den japanischen Bankensektor aufgestuft, was die
Aktien von Mitsubishi UFJ und Mizuho Financial um jeweils um 0,8 Prozent nach oben brachte. Die Aktie von
Sony stieg um moderate 0,3 Prozent. Dagegen brachen Nintendo um 5,7 Prozent ein, nachdem der Konzern seine neue Spielkonsole „Wii U“ vorgestellt hatte.
In China erzielte der Shanghai Composite Index ein Plus von 0,2 Prozent auf 2750 Zähler. Dagegen gab Taiwans TAIEX 0,6 Prozent auf 9008 Punkte ab; Koreas Kospi verlor 0,8 Prozent auf 2083 Stellen.
In Indien verlor der Sensex bisher 0,5 Prozent auf 18.402 Punkte. Thailands SET lag zuletzt 2,2 Prozent im Minus bei 1012 Zählern.