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Hongkong 04.08.2011 (www.emfis.de) Trotz der gestrigen späten Wende an der Wallstreet stand ein großer Teil der asiatischen Aktienmärkte heute weiter unter Druck. Vor allem den Anlegern an stark exportabhängigen Börsen wie Korea und Taiwan steckte die Furcht vor einem deutlich nachlassenden Wachstum in den USA weiter in den Knochen. Japan und China allerdings zeigten sich moderat erholt.
Rohstofftitel fallen in Hongkong In Hongkong verlor der Hang Seng Index heute 0,5 Prozent auf 21.885 Punkte, und fiel damit den dritten Handelstag in Folge. Gemieden wurden dabei unter anderem die zyklischen Werte aus dem Öl- und Rohstoffbereich.
CNOOC verbilligten sich um 2,4 Prozent und
PetroChina um 1,3 Prozent;
Yanzhou Coal Mining gaben 1,0 Prozent ab. Im Schifffahrts- und Transportsegment gingen China Shipping Container um 1,9 Prozent und
China Merchants um 1,5 Prozent nach unten. Die
Aktie des Mischkonzerns
Hutchison Whampoa verlor vor Zahlen 0,9 Prozent. Stattdessen flohen die Anleger in Versorger- und Telekomwerte, was etwa China Mobile um 2,3 Prozent und China Unicom um 0,7 Prozent nach oben brachte; China Resources Power stiegen um 2,4 Prozent.
Japan steigt – fallender Yen stützt
In Japan dagegen schaffte der
Nikkei heute ein kleines Plus von 0,2 Prozent auf 9659 Punkte. Zuvor hatte die Notenbank erstmals seit März massiv gegen den steigenden Yen interveniert, was vor allem den
Aktien aus dem Exportsektor Auftrieb verlieh.
Canon etwa stiegen um 1,0 Prozent und
Nikon um 1,3 Prozent. Die Aktie von
Hitachi legte 1,7 Prozent zu, nachdem der Konzern Meldungen dementiert hatte, wonach einige Geschäftsbereiche mit Mitsubishi Heavy zusammengelegt werden sollen. Mitsubishi Heavy zogen sogar um 3,4 Prozent an. Unter den Autowerten stiegen
Mazda Motor um 1,0 Prozent und
Toyota Motor um 0,6 Prozent.
Korea fällt deutlich – China behauptet In Korea rutschte der Kospi um weitere 2,3 Prozent auf 4233 Punkte ab. Taiwans TAIEX verlor 1,7 Prozent auf 8317 Zähler. Dagegen konnte Chinas Shanghai Composite Index 0,2 Prozent auf 2684 Stellen zulegen.
In Indien verlor der Sensex 1,4 Prozent auf 17.688 Zähler. Thailands SET lag zuletzt 0,8 Prozent im Minus bei 1124 Punkten.