29.04.2013 13:03
Bewerten
 (0)

Asmussen: Bail-in bei Bankenabwicklung schon ab 2015 vorsehen

   Von Hans Bentzien

   Die Beteiligung von Eigen- und Fremdkapitalgeber sowie Kontoinhabern an der Rettung oder Abwicklung einer Bank sollte nach Aussage von EZB-Direktor Jörg Asmussen bereits 2015 gesetzlich vorgesehen werden. Asmussen sagte bei einer Veranstaltung in Berlin laut vorab verbreitetem Redetext, er sei dafür, diese gesetzliche Regelung vorzuziehen. Die EU-Kommission plant ein Bail-in erst ab 2018.

   "Ich bin dafür, diese Bail-in-Vorschriften auf 2015 vorzuziehen, um die Kosten der Bankensanierung für die öffentlichen Kassen zu reduzieren", sagte Asmussen demnach. Nach Informationen des Wall Street Journal haben Deutschland, die Niederlande, Dänemark und Finnland beim EU-Gipfel im März vorgeschlagen, dass die Bail-in-Option bereits 2015 bei Bankenrettungen die Norm sein sollte.

   Asmussen forderte außerdem EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, auf, eine Nicht-Teilnahme an der geplanten Bankenaufsicht bis Juli zu melden. "Um bei der Bankenunion voranzukommen, brauchen wir dringend Klarheit darüber, wer draußen bleiben will", sagte er. Idealerweise sollte die Länder dies bis Juli 2013 signalisieren.

   Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

   DJG/hab/apo

   (END) Dow Jones Newswires

   April 29, 2013 06:57 ET (10:57 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 06 57 AM EDT 04-29-13

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Heute im Fokus

DAX mit schwachem Handelsschluss -- Wall Street im Minus -- Apple-Aktie auf Allzeithoch -- Russland: Notenbank senkt Leitzinsen -- MasterCard, Microsoft, Amazon im Fokus

Ölpreise springen kräftig nach oben - Spekulation über sinkende Produktion. AT&T blättert in US-Frequenzauktion 18,2 Milliarden Dollar hin. US-Telekom-Tochter lässt für Mobilfunklizenzen fast 2 Milliarden Dollar springen. Daimler-Tochter zahlt Millionen wegen Diskriminierung von Mitarbeitern. Schlichtung für Kabinenpersonal der Lufthansa kommt nicht voran. Bundesregierung wohl bereit für neues Griechenland-Hilfspaket. Conti schließt milliardenschwere Veyance-Übernahme ab.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Das sind die 5 Finalisten

Hier sollten Sie ihr Geld nicht anlegen!

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Welche Titel entwickelten sich im Jahr 2014 am besten?

Diese Artikel waren auf finanzen.net 2014 am beliebtesten

Hier ist der Schuldenstand besonders hoch

Mit welchen Techniken sparen Weltkonzerne Steuern?

Welche Aktien zählt Warren Buffet zu seinem Portfolio?

mehr Top Rankings

Umfrage

Quo vadis Griechenland? Was kommt nach dem Wahlsieg von Alexis Tsipras?