Athen nimmt sich Steuersünder vor
Diese 15.000 mutmaßlichen Steuersünder sollen fünf Milliarden Euro unversteuert ins Ausland überwiesen haben. Athen hofft davon nun rund zwei Milliarden Euro einzutreiben.
Die Beamten des Finanzministeriums hatten in den vergangenen Monaten Überweisungen von insgesamt rund 22 Milliarden Euro genauer unter die Lupe genommen und geprüft, ob das Geld zuvor versteuert worden war. Insgesamt geht es um 54.000 Personen und Firmen, die mindestens 100.000 Euro ins Ausland überwiesen hatten.
Die Steuerfahndung (SDOE) prüfte zunächst die Konten von etwa 3.000 Personen, die zwischen 2009 und 2011 mindestens eine Million Euro ins Ausland überwiesen hatten. Danach ging es weiter mit niedrigeren Beträgen. Dabei wurden bei dieser ersten Kontrollrunde 15.000 Fälle entdeckt, für die der Verdacht besteht, es handelt sich um nicht versteuerte Gelder. Die Kontrollen dauern für die niedrigeren Beträge an. Die mutmaßlichen Steuersünder müssen sich nach dem Brief binnen drei Wochen beim Finanzamt melden. Anderenfalls könnte ihr Vermögen beschlagnahmt werden./tt/DP/jkr







