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15.10.2012 17:19

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ATHEN PESSIMISTISCH

Griechischer Finanzminister sieht keine Einigung mit Troika vor EU-Gipfel


Griechenland wird auf dem am Donnerstag beginnenden EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs keine symbolträchtige Einigung mit der Troika präsentieren können.

Der griechische Finanzminister Yannis Stournaras erwartet nicht mehr, dass die Regierungskoalition sich bis dahin mit der Troika auf Steuererhöhungen und Einsparungen einigen kann.

   Insgesamt müssen die Ausgaben um 13,5 Milliarden Euro gekürzt werden, um die Anforderungen der Troika-Inspektoren von EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds zu erfüllen. "Wir versuchen es, aber ich glaube nicht, dass wir das schaffen", sagte Stournaras nach einem Treffen mit Ministerpräsident Antonis Samaras. "Die Verhandlungen werden nach dem EU-Gipfel weitergehen", ergänzte der Finanzminister. Er verhandelt seit Anfang September mit den Abgesandten der Geldgeber. Immer wieder ließ er durchblicken, kurz vor einer abschließenden Einigung zu stehen. Doch bisher wurde noch jede Frist gerissen.

   Ein Abkommen mit der Troika ist die Voraussetzung dafür, dass das taumelnde Euro-Mitglied die nächste Hilfstranche aus dem Rettungsprogramm in Höhe von 31 Milliarden Euro ausgezahlt bekommt. Danach entscheiden die Finanzminister endgültig darüber, ob das Geld fließt.

   Die Inspektoren drängen die Regierung zu weiteren, höchst unpopulären Schritten, wie die Kürzung des Arbeitslosengeldes und die Verlängerung der Arbeitswoche auf sechs Tage. Doch das stößt auf Widerstand. "Wir wollen nicht, dass die Arbeitslosenhilfe angetastet wird", sagte ein Mitarbeiter des Arbeitsministeriums, der an den Verhandlungen teilnimmt.

Von Stelios Bouras und Nektaria Stamouli ATHEN  Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com   DJG/DJN/chg/bam Dow Jones Newswires< October 15, 2012 10:59 ET (14:59 GMT)

Bildquellen: kwest / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

reini54 schrieb:
15.10.2012 19:47:12

Warum sollen griechische Politiker unpopuläre Maßnahmen durchsetzen? Bundesmutti und Schäuble werden doch wieder darum bitten unser Geld gen Süden schicken zu dürfen. Die dummen deutschen Steuerzahler sind denen doch egal.

lamaro schrieb:
15.10.2012 18:51:40

sie kriegen es ...egal was sie machen

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