Athen präsentiert der EU Schock-Sparprogramm
"Sollten die Athener Maßnahmen nicht die EU-Experten überzeugen, könnten noch härtere Vorgaben aus Brüssel kommen", berichtete die konservative Zeitung "Kathimerini" am Sonntag. Als erste Sparmaßnahme sollen die Gehälter im staatlichen Bereich um vier Prozent gekürzt werden, die Zahl der Beamten soll deutlich kleiner werden. Staatliche Betriebe sollen privatisiert werden. Der "Schock-Sparplan", wie die griechische Presse ihn nennt, sieht zudem eine höhere Immobiliensteuer und weitere indirekte Erhöhungen bei Tabak und Spirituosen vor. Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, könnte der Mehrwertsteuersatz von derzeit 19 Prozent um einen Punkt erhöht werden, auch die Treibstoffsteuern kämen auf den Prüfstand. Im Dezember hatten Ratingagenturen davor gewarnt, dass Griechenland zahlungsunfähig werden könnte./tt/DP/he


