Unter dem Strich verdiente der Oberklassehersteller im vergangenen Jahr 5,1 Milliarden Euro. Das sind 4,4 Prozent mehr als noch vor einem Jahr, wie der Konzern am Donnerstag überraschend mitteilte. Der Umsatz kletterte dank der ungebrochenen Autonachfrage vor allem in Übersee um 11,7 auf knapp 77 Milliarden Euro. Damit halten die Münchner auch die Erzrivalen von
Audi weiter auf Distanz. Die
VW-Tochter hatte zwar 2012 ebenfalls einen Absatzrekord verbucht, verdiente aber unter dem Strich etwas weniger Geld.
BMW will 2013 erneut Bestwerte erreichen.
Die Milliardärsfamilie Quandt kann sich dank des Milliardengewinns auf mehr als 700 Millionen Euro Dividende einstellen. Der Konzern will angesichts der Bestwerte für das vergangene Jahr die Ausschüttung an die Aktionäre von 2,30 auf den Rekordwert von 2,50 Euro je Stammaktie erhöhen. Die drei Großaktionäre Johanna Quandt, Stefan Quandt und Susanne Klatten halten zusammen 46,7 Prozent an BMW und werden - die als sicher geltende Zustimmung der Hauptversammlung vorausgesetzt - gemeinsam rund 703 Millionen Euro kassieren. Damit brachte die Beteiligung der Familie in den vergangenen zwei Jahren mehr als 1,3 Milliarden Euro.
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