06.09.2013 13:06
Bewerten
 (0)

E.ON übernimmt britischen Energiespar-Dienstleister Matrix

Auf Dienstleistungen setzen
Deutschlands größter Energiekonzern E.ON setzt immer stärker auf das Dienstleistungsgeschäft: Das Unternehmen übernimmt 100 Prozent der Anteile an dem britischen Energiespar-Dienstleister Matrix.
E.ON-Aktie hat nach eigenen Angaben eine entsprechende Vereinbarung mit den Eigentümern des "britischen Marktführers im Bereich Energiemanagement und Energieeffizienz für Gewerbeimmobilien" unterzeichnet. Der Abschluss des Geschäfts ist laut einer Mitteilung des Energiekonzerns vorbehaltlich der Zustimmung durch die Kartellbehörden für Oktober vorgesehen. Der Kaufpreis sei vertraulich, sagte ein E.ON-Sprecher auf Anfrage.

   Matrix senkt nach Darstellung von E.ON den Energieverbrauch seiner Kunden, indem das Unternehmen moderne Messverfahren mit fortschrittlicher Gebäudetechnik verbindet. Das Unternehmen verfüge über eine beachtliche Erfolgsbilanz: Bei früheren Projekten habe es den Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent gesenkt, teilte E.ON mit. Zu den Kunden des Unternehmens gehörten etwa die Handelskonzerne Marks & Spencer sowie Tesco. Matrix beschäftigt nach den Worten des E.ON-Sprechers 340 Mitarbeiter. Das Unternehmen soll Teil der E.ON-Sparte Connecting Energies werden, die etwa dezentrale Energieversorgungslösungen anbietet.

   Das Geschäft des Konzernteils gilt als aussichtsreich. Mit der Stromerzeugung in Großkraftwerken verdienen Energiekonzerne wie E.ON dagegen immer weniger, weil die Konkurrenz durch den staatlich geförderten Sonnen- und Windstrom die Großhandelspreise drückt. Der Chef von E.ON Connecting Energies, Hervé Touati, bezeichnete die Übernahme von Matrix denn auch als "wichtigen strategischen Schritt". "Wir verbessern damit unsere Position im rasch wachsenden Markt für Energieeffizienz", zitierte ihn E.ON in einer Mitteilung. Matrix-Chef Ian Kelly hofft laut derselben Mitteilung, das Unternehmen mit der Hilfe von E.ON "von einem nationalen Champion zu einem Weltmarktführer auf dem Gebiet der Energieeffizienz-Dienstleistungen für Unternehmenskunden" entwickeln zu können.

   Kontakt zum Autor: hendrik.varnholt@wsj.com

   DJG/hev/mgo

   (END) Dow Jones Newswires

   September 06, 2013 06:55 ET (10:55 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 06 55 AM EDT 09-06-13

Bildquellen: E.ON AG
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu E.ON AG (spons. ADRs)

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu E.ON AG (spons. ADRs)

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
Keine Analysen gefunden.
mehr E.ON AG (spons. ADRs) Analysen

EON Peer Group News

Keine Nachrichten gefunden.

Heute im Fokus

DAX im Minus -- ESM-Chef Regling warnt vor Staatspleite Griechenlands -- Beförderung für Apple-Designer Jonathan Ive -- Schweiz nennt Namen möglicher Steuerbetrüger

Ryanair verdient noch besser als gedacht - Angehobene Ziele übertroffen. Insider - US-Kabelnetz-Betreiber Charter vor TWC-Kauf für 55 Mrd. Varoufakis bestätigt Mitschnitte bei Eurogruppen-Treffen. Amazon verbucht angeblich deutsche Verkäufe nicht mehr in Luxemburg. US-Geheimdienste überprüfen wohl Kooperation mit BND.
Titans

Diese Städte stellen die attraktivsten Märkte in Europa dar.

Diese Firmen zahlen Amerikas höchste Gehälter

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die rasende Welt der Elektroautos

Die wundersame Welt von Google

Was verdient man bei Apple?

Die größten deutschen Kapitalvernichter

10 Patente, die Apple für die Zukunft bereithält

mehr Top Rankings

Umfrage

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger spricht sich für die Abschaffung des Bargelds aus. Was halten Sie von diesem Vorschlag?