Der Düsseldorfer Versorger steigerte im ersten Quartal seinen nachhaltigen Nettogewinn und hält an seiner Prognose fest, das Ergebnis 2012 zu verbessern.
E.ON bestätigte, wie bereits vor einer Woche überraschend mitgeteilt, den um Einmaleffekte - etwa die Bewertung von Derivaten - bereinigten Konzernüberschuss im ersten Quartal um 27 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro gesteigert zu haben. Das sind schon weit mehr als die Hälfte des für das Gesamtjahr angestrebten Gewinns von 2,3 bis 2,7 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um neun Prozent auf rund 3,77 Milliarden Euro. Verantwortlich dafür war neben einer günstigen Steuerquote vor allem das verbesserte Ergebnis im Gashandel. Hier hatte E.ON zuletzt unter teuren, langfristigen Lieferverträgen gelitten. Im März konnten sich die Düsseldorfer nun mit ihrem norwegischen Lieferanten Statoil auf Preisanpassungen einigen, was sich mit rund 340 Millionen Euro positiv in der Quartalsbilanz niederschlug. Der Gesamtumsatz stieg um 28 Prozent auf 35,7 Milliarden Euro.
FRANKFURT (Dow Jones)
Bildquellen: Eon