In der Zeit zwischen Oktober und Dezember stiegen die Bestellungen um fast ein Fünftel auf 403,1 Millionen Euro, der Umsatz legte um gut sieben Prozent auf 432,7 Millionen Euro zu, wie das Unternehmen am Dienstag auf Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs um mehr als ein Fünftel auf 27,6 Millionen Euro und übertraf damit ebenfalls die Erwartungen der Analysten. Die Augsburger profitieren seit einiger Zeit von einer steigenden Automatisierung nicht nur in der Autoproduktion.
Auf Jahressicht schnellten die Bestellungen um mehr als ein Fünftel auf 1,89 Milliarden Euro nach oben, der Umsatz wuchs in der gleichen Größenordnung auf 1,74 Milliarden Euro. Das EBIT sprang um mehr als die Hälfte auf 109,8 Millionen Euro nach oben. Mit den Werten übertraf der Konzern nicht nur seine eigene Prognose, sondern auch die bisherigen Rekordwerte. Den Ausblick für das laufende Jahr und Auskunft zum Überschuss will der Vorstand bei der Bilanzpressekonferenz Ende März geben. "Kuka ist auf gutem Kurs, seinen Platz in der Automatisierungswelt auszubauen", sagte Vorstandschef Till Reuter.
AUGSBURG (dpa-AFX)