21.06.2012 08:41
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Ausblick: Schwächere Eröffnung erwartet

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die deutschen Aktien haben gestern mit deutlichen Gewinnen geschlossen. Am Abend legten die Kurse nach anfänglichen Verlusten im Morgenhandel zu. Der DAX gewann am Ende 0,45 Prozent auf 6.392,13 Punkte, während der MDAX 1,03 Prozent auf 10.403,71 Punkte vorrückte. Der SDAX notierte 0,74 Prozent höher bei 4.870,53 Stellen. Daneben gewann der TecDAX 1,09 Prozent auf 748,09 Punkte.

Asiatische und US-Börsen:

Die US-Leitindizes schlossen am Mittwoch, nach dem Fed-Sitzungsergebnis uneinheitlich. Offensichtlich haben viele Marktteilnehmer stärkere Maßnahmen zur Bekämpfung der schwierigen Situation erwartet. Der Dow Jones verlor 0,10 Prozent auf 12.824,24 Zähler. Der NASDAQ Composite präsentiert sich mit einem Plus von 0,02 Prozent bei 2.930,45 Zählern, während der S&P 500 einen Abschlag von 0,17 Prozent auf 1.355,69 Punkte zeigte. Die Futures notieren derzeit im Minus. So tendiert der Dow Jones Future bei 12.712,00 Punkten (-51,00 Punkte), der Nasdaq Future bei 2.616,50 Punkten (-0,75 Punkte) und der S&P Future bei 1.345,50 Zählern (-5,20 Punkte).

Die größten Börsen in Asien entwickeln sich nach den eher schlechten Vorgaben der US-Börsen mehrheitlich schwächer. Nach der positiven Entwicklung des vorangegangenen Handelstages schloss der Nikkei-Index heute in Tokio mit einem Plus von 0,82 Prozent bei 8.824,07 Punkten.

In China zeigen die Aktienmärkte hingegen rote Vorzeichen. So steht der Hang Seng derzeit mit 0,80 Prozent im Minus bei 19.362,46 Punkten, während der Shanghai Composite um 1,34 Prozent abgibt auf 2.262,09 Punkte.

Der Markt heute:

Der Bund Future steigt bisher um 0,08 Prozent auf 140,60 Punkte.

Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Kursverlusten starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 6.362 Punkten. Der DAX-Future notiert derzeit bei 6.361,25 Zählern (-0,5 Prozent).

In Deutschland steht heute der BMF-Monatsbericht an. Ferner werden in Italien die Handelsbilanz, in Großbritannien der Einzelhandelsumsatz und in der EU die Leistungsbilanz bekannt gegeben. Aus den USA werden heute die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, Verkäufe bestehender Häuser, Frühindikatoren, der Philadelphia Fed Index und FHFA Hauspreisindex gemeldet.

Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:

Wichtige Quartalszahlen stehen heute bei Carmax, ConAgra Foods und Rite Aid an.

Der deutsche Markt am Mittwoch:

Die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte sind im Mai 2012 mit abgebremstem Tempo angestiegen. Der Index des Statistischen Bundesamts kletterte gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,1 Prozent. Im April 2012 hatte die Jahresveränderungsrate bei 2,4 Prozent und im Mai 2011 sogar bei 6,1 Prozent gestanden. Die deutschen Frühindikatoren sind im April 2012 nach Angaben des Conference Boards leicht gesunken. Demnach schrumpften die Frühindikatoren um 0,1 Prozent. Für März 2012 war hingegen ein Plus von 0,2 Prozent ausgewiesen worden.

Im Dax stand die Aktie von ThyssenKrupp mit einem Aufschlag von 3,5 Prozent an der Spitze. In der Spitzengruppe folgten RWE mit einem Kursgewinn von 3,4 Prozent. Der Energieversorger gab bekannt, dass das Projekt "Smart Country" den Praxistest für das intelligente Stromverteilnetz nach rund einem Jahr mit Erfolg bestanden hat. E.ON (EON) schlossen mit einem Plus von 2,3 Prozent. Der Vorstandschef des Energieversorgers, Johannes Teyssen, erwartet, dass der Marktanteil des Konzerns in Deutschland in den kommenden Jahren zurückgehen wird. Der Marktanteil von E.ON in Deutschland werde "zwingend und nachhaltig sinken", sagte der Manager gegenüber der Zeitung "DIE ZEIT" (Vorabveröffentlichung Donnerstag). Dahinter folgt die Aktie von K+S mit +3,2 Prozent. Der Düngemittelhersteller hat mit dem Legacy Projekt in Kanada begonnen. Der K+S-Vorstandsvorsitzende Norbert Steiner und der Minister für Rohstoffe der Provinz Saskatchewan Tim McMillan haben am Dienstag gemeinsam mit einem offiziellen Spatenstich das Startsignal für die umfangreichen Bauarbeiten des neuen Kalistandorts im Süden der kanadischen Provinz Saskatchewan gegeben. Allianz zogen 1,3 Prozent an. Die belgische Tochter des Versicherungskonzerns wird das Versicherungsgeschäft von Mensura CCA und die Tochtergesellschaft Mensura Assurances übernehmen. MAN-Aktien wurden mit einem Aufschlag von 0,8 Prozent gehandelt. Die zu MAN gehörende MAN Diesel & Turbo hat vom Energieproduzenten Thika Power, einer Tochtergesellschaft der libanesischen Matelec Group, den Auftrag zur Errichtung eines schlüsselfertigen Dieselkraftwerks in Kenia erhalten. Auf der Verliererseite stand die Vorzugsaktie von Henkel mit -2,3 Prozent an letzter Stelle.

Wichtige Meldungen:

Die Bed Bath & Beyond Inc. (Bed BathBeyond) hat am Mittwoch nach US-Börsenschluss seine Ergebnisse für das erste Fiskalquartal 2012/2013 bekannt gegeben. Dabei konnte das Unternehmen zwar einen Gewinnanstieg verbuchen, enttäuschte allerdings die Investoren mit einem schwachen Ausblick, was die Titel nachbörslich unter Druck brachte.

Die amerikanische Red Hat Inc. hat am Mittwoch nach US-Börsenschluss die Zahlen zum ersten Geschäftsquartal 2012/13 gemeldet. Der Linux-Anbieter konnte dabei Umsatz und Gewinn aufgrund steigender Abonnement-Zahlen steigern, trotzdem verliert die Aktie nachbörslich mehr als 10 Prozent an Wert.

Die amerikanische Micron Technology Inc. gab am Mittwoch nach US-Börsenschluss seine Ergebnisse für das dritte Geschäftsquartal 2011/12 bekannt. Dabei wurde ein Quartalsverlust ausgewiesen, allerdings konnte der Umsatz dank höherer Preise gesteigert werden.

Die größte US-Bankgesellschaft JPMorgan Chase & Co. (JPMorgan ChaseCo) hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass sie ihr Angebot zur Übernahme eines Anteils am französischen Technologie- und Medienunternehmen Technicolor SA (Technicolor Prov de Regroupement) erhöht hat.

Der Offenmarktausschuss FOMC der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat am Mittwoch über die Leitzinsen und die weitere Geldpolitik im Dollar-Raum beraten. Wie am Mittwochabend bekannt wurde, haben die Notenbanker die Leitzinsen erwartungsgemäß bei 0,0 bis 0,25 Prozent belassen. Die amerikanischen Leitzinsen notieren bereits seit Dezember 2008 auf diesem historischen Tiefstand. (21.06.2012/ac/n/m)

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