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09.07.2012 08:41

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Ausblick: Schwächere Eröffnung erwartet

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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes notierten am letzten Handelstag der Woche deutlich in der Verlustzone. Dabei belastete am Freitagnachmittag insbesondere der US-Arbeitsmarktbericht. So hat sich die Arbeitsmarktsituation in den USA zwar zuletzt verbessert, jedoch deutlich weniger als erwartet. Der DAX verlor zuletzt 1,92 Prozent auf 6.410,11 Punkte. Der MDAX gab um 1,49 Prozent nach auf 10.448,74 Punkte. Für den SDAX ging es derweil um 1,19 Prozent nach unten auf 4.857,75 Zähler, während der TecDAX um 1,85 Prozent auf 756,63 Punkte nachgab.

Asiatische und US-Börsen:

Die US-Leitindizes verabschiedeten sich am Freitag mit Minuszeichen ins Wochenende, nachdem die neuesten Arbeitsmarktdaten am Vormittag für negative Impulse gesorgt hatten. Der Dow Jones gab abschließend 0,96 Prozent auf 12.772,47 Zähler ab. Der NASDAQ Composite schloss bei 2.937,33 Stellen (-1,30 Prozent) und der S&P 500 notierte zu Handelsende 0,94 Prozent leichter bei 1.354,68 Punkten. Die Futures notieren derzeit im Minus. So tendiert der Dow Jones Future bei 12.700,00 Punkten (-27,00 Punkte), der Nasdaq Future bei 2.601,25 Punkten (-7,75 Punkte) und der S&P Future bei 1.346,70 Zählern (-5,10 Punkte).

Die größten Börsen in Asien entwickeln sich nach den schlechten Vorgaben der US-Börsen schwächer. Nach der negativen Entwicklung des vorangegangenen Handelstages schloss der Nikkei-Index heute in Tokio mit einem Minus von 1,37 Prozent bei 8.896,88 Punkten.

In China zeigen die Aktienmärkte ebenfalls rote Vorzeichen. So steht der Hang Seng derzeit mit 1,67 Prozent im Minus bei 19.470,10 Punkten, während der Shanghai Composite um 1,71 Prozent abgibt auf 2.185,63 Punkte.

Der Markt heute:

Der Bund Future steigt bisher um 0,08 Prozent auf 144,05 Punkte.

Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Kursverlusten starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 6.410 Punkten. Der DAX-Future notiert derzeit bei 6.409,75 Zählern (-0,1 Prozent).

In Deutschland stehen heute der Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe, die Außenhandelsdaten und die Insolvenzen an. Ferner werden in China und Griechenland die Verbraucherpreise bekannt gegeben. Aus den USA werden heute die Verbraucherkredite gemeldet.

Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:

Wichtige Quartalszahlen stehen heute bei Alcoa und YUM! Brands an.

Der deutsche Markt am Freitag:

Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe hat im Mai nach vorläufigen Berechnungen des Bundeswirtschaftsministeriums zugelegt. Demnach stieg die Erzeugung im Vergleich zum Vormonat preis-, kalender- und saisonbereinigt um 1,6 Prozent, wogegen sie im Monat zuvor nach revidierten Angaben um 2,1 Prozent gesunken war. Hierbei wuchs die Industrieproduktion um 1,8 Prozent an.

BMW (BMW) fuhren am Freitag mit einem Abschlag von 4,6 Prozent im Dax hinterher. Der Autobauer gab bekannt, dass er in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen neuen Absatzrekord erzielt hat. So wurden im Berichtszeitraum weltweit 900.539 Fahrzeuge ausgeliefert, was einem Plus von 8,1 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum entspricht. Darüber hinaus verbuchte das Unternehmen auch für den Monat Juni mit 172.516 (+4,0 Prozent) weltweit ausgelieferten Fahrzeugen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce einen neuen Höchstwert. Gleichzeitig ging es für Daimler und Volkswagen um 3,3 bzw. 2,7 Prozent nach unten. Die stärksten Kurszuwächse konnten unterdessen mit einem Aufschlag von 0,7 Prozent die Papiere der Deutschen Lufthansa verzeichnen.

Wichtige Meldungen:

In Zusammenhang mit den mutmaßlichen Manipulationen des Marktzinssatzes Libor wird angeblich auch gegen die Deutsche Bank AG ermittelt. Dies berichtet das "Handelsblatt" am Freitag in seiner Online-Ausgabe unter Berufung auf Kreise.

Die finnische Regierung erklärte, dass sie eine gemeinsame Haftung für die Schulden in der Eurozone ablehnt. Lieber würde sie aus dem Euro aussteigen, als um jeden Preis an ihm festzuhalten. Dies berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Freitag in ihrer Online-Ausgabe.

Die an der Brenntag AG beteiligten Finanzinvestoren BC Partners, Bain und Goldman Sachs haben ihre gesamten Anteile an dem Unternehmen verkauft. Dies berichtet die "Financial Times Deutschland" am Freitag in ihrer Online-Ausgabe. (09.07.2012/ac/n/m)

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