31.10.2012 08:51
Bewerten
 (1)

Ausblick: Schwächere Eröffnung erwartet

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes notierten im Dienstaghandel in der Gewinnzone und konnten sich damit von ihren Vortagesverlusten erholen. Gestützt wurden die Märkte dabei von positiv aufgenommenen Quartalsberichten. An den US-Börsen wurde gestern wegen des Wirbelsturms "Sandy" erneut nicht gehandelt. Der DAX gewann zuletzt 1,13 Prozent auf 7.284,40 Punkte. Der MDAX legte um 0,93 Prozent zu auf 11.504,35 Punkte. Für den SDAX ging es derweil um 0,35 Prozent nach oben auf 5.025,42 Zähler, während der TecDAX um 0,45 Prozent auf 803,09 Punkte gewann.

Asiatische und US-Börsen:

Die US-Börsen blieben - wie bereits am Vortag - auch am Dienstag aufgrund des Wirbelsturms "Sandy" geschlossen.

Die größten Börsen in Asien entwickeln sich nach den fehlenden Vorgaben der US-Börsen freundlich. Nach der negativen Entwicklung am letzten Handelstag schloss der Nikkei-Index heute in Tokio mit einem Plus von 0,98 Prozent bei 8.928,29 Punkten.

In China zeigen die Aktienmärkte ebenfalls grüne Vorzeichen. So steht der Hang Seng derzeit mit 0,76 Prozent im Plus bei 21.591,89 Punkten, während der Shanghai Composite um 0,32 Prozent anzieht auf 2.068,88 Punkte.

Der Markt heute:

Der Bund Future fällt bisher um 0,04 Prozent auf 141,49 Punkte.

Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Kursverlusten starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 7.278 Punkten. Der DAX-Future notiert derzeit bei 7.284,50 Zählern (+0,1 Prozent).

In Deutschland stehen heute der Einzelhandelsumsatz und das GfK-Konsumklima an. Ferner werden in Frankreich die Erzeugerpreise und der private Verbrauch, in Italien die Verbraucherpreise und Erzeugerpreise sowie in der EU die Verbraucherpreise und Arbeitsmarktdaten bekannt gegeben. Aus den USA werden heute die Hypothekenanträge, der ADP-Arbeitsmarktbericht, der Arbeitskostenindex, der Einkaufsmanagerindex Chicago und die Rohöllagerbestände gemeldet.

Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:

Wichtige Quartalszahlen stehen heute bei Allstate, BMC Software, BorgWarner, Clorox, Elizabeth Arden, General Motors, Hertz, Magna International, MasterCard, Metlife, Visa, Waste Management, Toshiba, Yamaha, Anheuser-Busch InBev, ArcelorMittal, FMC, Fresenius, Lonza, BBVA, Air France-KLM, Lufthansa, Barclays, Next, Standard Life, GDF Suez, Total, Continental, Vossloh und GlaxoSmithKline an.

Der deutsche Markt am Dienstag:

Die Erwerbstätigkeit in Deutschland hat sich im September erneut erhöht, jedoch hat sich der Beschäftigungszuwachs nur mit nachlassender Dynamik fortgesetzt. Dies gab das Statistische Bundesamt bekannt. Nach vorläufigen Berechnungen lag die Zahl der Erwerbstätigen mit einem Wohnort in Deutschland bei 41,8 Millionen Personen. Das waren 0,8 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Unterdessen ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland von September auf Oktober zurückgegangen. So sank die Zahl der Arbeitslosen im Vormonatsvergleich um 35.000 auf 2.753.000. Ein Rückgang der Arbeitslosigkeit im Oktober ist durchaus üblich, er fiel in diesem Jahr aber etwas schwächer aus als in den vergangenen Jahren. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vormonatsvergleich daher um 20.000 gestiegen. Die Arbeitslosenquote ist gegenüber dem Vormonat unverändert bei 6,5 Prozent geblieben.

Im Mittelpunkt des Interesses stand im Aktienhandel gestern der Zahlenausweis der Deutschen Bank . Die Bank musste im dritten Quartal ein etwas geringeres Nachsteuer-Ergebnis ausweisen. Die Konzernerträge haben sich dagegen klar erhöht. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern (bezogen auf das durchschnittliche Active Equity) betrug 7,9 Prozent, gegenüber 7,2 Prozent im dritten Quartal 2011. Kurzfristig erwartet die Konzernleitung weiterhin ein unsicheres gesamtwirtschaftliches Umfeld und wird daher den vorsichtigen und risikofokussierten Ansatz beibehalten. Der Titel verteuerte sich als Spitzenreiter im Dax um 4,5 Prozent. Für eine positive Überraschung sorgte indes gestern der Versicherungskonzern Allianz . So hat man infolge der sehr guten operativen Leistung im dritten Quartal den Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. So konnte man nach vorläufigen Zahlen im dritten Quartal dank einer über den Erwartungen liegenden Entwicklung in allen Geschäftsbereichen, insbesondere im Asset Management, ein operatives Ergebnis von 2,5 Mrd. Euro erzielen. Der Quartalsüberschuss stieg auf 1,4 Mrd. Euro. Für das Gesamtjahr 2012 erwartet die Allianz nun ein operatives Ergebnis von mehr als 9 Mrd. Euro. Die Aktie legte um 2,5 Prozent zu.

Überzeugende Zahlen wurden gestern außerdem von Bayer gemeldet. Zwar musste man im dritten Quartal angesichts von Sonderbelastungen einen Gewinnrückgang ausweisen, konnte beim bereinigten Ergebnis jedoch zulegen. Der Umsatz stieg indes prozentual zweistellig. Der Ausblick für 2012 wurde bestätigt. Außerdem wurde ein Zukauf in den USA angekündigt. Das Papier rückte um 1,7 Prozent vor. Um 0,9 Prozent legte derweil die Aktie von Daimler zu, nachdem der Automobilkonzern mehrere Ausschreibungen der brasilianischen Regierung über 2.100 Fahrzeuge gewonnen. Wie unterdessen bereits am Vortag bekannt gegeben wurde, hat die Deutsche Börse AG (Deutsche Boerse) im abgelaufenen Quartal wegen der anhaltend schwierigen Bedingungen an den Finanzmärkten einen Umsatz- und Gewinnrückgang verzeichnet. Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr wurde nach unten revidiert. Darüber hinaus kündigte die Deutsche Börse einen Aktienrückkauf an. Das Papier stieg um 0,5 Prozent. Schlusslicht im DAX waren die Anteilsscheine der Deutschen Post mit einem Wertverlust von 1,7 Prozent.

Wichtige Meldungen:

Die amerikanische Cincinnati Bell Inc. hat im dritten Quartal 2012 angesichts stagnierender Umsätze einen Ergebnisrückgang hinnehmen müssen. Dabei verfehlte der Telekommunikations-Anbieter die Erwartungen.

Der US-Technologiekonzern PMC-Sierra Inc. musste im dritten Quartal 2012 erneut rückläufige Umsätze verzeichnen und enttäuschte damit die Erwartungen. Dagegen konnte der Konzern einen unerwartet hohen bereinigten Gewinn erzielen.

Der erste Handelstag der Aktien der Telefónica Deutschland Holding AG (O2 (Telefonica Deutschland) verlief am gestrigen Dienstag sehr erfolgreich. Der Xetra-Schlusskurs lag mit 5,80 Euro deutlich über dem Ausgabepreis. (31.10.2012/ac/n/m)

Anzeige

Nachrichten zu Deutsche Bank AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Bank AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
22.03.2017Deutsche Bank VerkaufenDZ BANK
21.03.2017Deutsche Bank SellCitigroup Corp.
21.03.2017Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
20.03.2017Deutsche Bank VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
20.03.2017Deutsche Bank HaltenIndependent Research GmbH
06.03.2017Deutsche Bank buyequinet AG
03.02.2017Deutsche Bank buyequinet AG
04.01.2017Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
29.11.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
03.11.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
20.03.2017Deutsche Bank HaltenIndependent Research GmbH
14.03.2017Deutsche Bank NeutralJP Morgan Chase & Co.
09.03.2017Deutsche Bank NeutralUBS AG
08.03.2017Deutsche Bank NeutralGoldman Sachs Group Inc.
08.03.2017Deutsche Bank HoldHSBC
22.03.2017Deutsche Bank VerkaufenDZ BANK
21.03.2017Deutsche Bank SellCitigroup Corp.
21.03.2017Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
20.03.2017Deutsche Bank VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
16.03.2017Deutsche Bank VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Bank AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt im Minus -- Dow Jones zum Schluss unverändert -- Zweifel an Trumps Versprechen belasten Bankenbranche -- Siemens-Chef verkauft Aktien -- Carl Zeiss, JENOPTIK, KUKA, Nike im Fokus

Großaktionäre drängen laut Manager Magazin Stada-Führung zu Okay für Übernahme. GfK-Kleinaktionäre sollen hinausgedrängt werden. BASF hat angeblich Auge auf FMC Corp geworfen. Diesel-Betrug? - Ermittler verdächtigen Daimler-Mitarbeiter. USA: Rohöllagerbestände steigen auf neues Rekordniveau. VW kehrt nach Dieselgate an Anleihemarkt zurück.

Umfrage

Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Wertpapiers? Welcher der drei folgenden Risikoklassen würden Sie sich persönlich zuordnen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
E.ON SEENAG99
Nordex AGA0D655
Allianz840400
BASFBASF11
Deutsche Telekom AG555750
Siemens AG723610
SAP SE716460
BMW AG519000
Deutsche Lufthansa AG823212
BayerBAY001