04.12.2012 08:42
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Ausblick: Schwächere Eröffnung erwartet

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die deutschen Standardwerte beendeten den ersten Tag der neuen Handelswoche mit leichten Aufschlägen. Dabei trübte die Stimmung am Nachmittag nach schwachen Konjunkturdaten aus den USA ein. Der DAX gewann zuletzt 0,40 Prozent auf 7.435,21 Punkte. Der MDAX legte um 0,11 Prozent zu auf 11.625,89 Punkte. Für den SDAX ging es derweil um 0,12 Prozent nach oben auf 5.111,97 Zähler, während der TecDAX 0,22 Prozent auf 842,64 Punkte anzog.

Asiatische und US-Börsen:

Nach einem vielversprechenden Start in den Montagshandel drehten die US-Leitindizes am Ende in die Verlustzone. Im Fokus der Investoren standen weiterhin die Verhandlungen bezüglich der fiskalischen Klippe. Der Dow Jones verlor 0,46 Prozent auf 12.965,60 Zähler. Der NASDAQ Composite präsentierte sich mit einem Minus von 0,27 Prozent bei 3.002,20 Zählern, während der S&P 500 einen Abschlag von 0,47 Prozent auf 1.409,46 Punkte verzeichnete. Die Futures notieren derzeit im Minus. So tendiert der Dow Jones Future bei 12.930,00 Punkten (-20,00 Punkte), der Nasdaq Future bei 2.666,00 Punkten (-4,00 Punkte) und der S&P Future bei 1.404,90 Zählern (-2,20 Punkte).

Die größten Börsen in Asien entwickeln sich nach den negativen Vorgaben der US-Börsen unterschiedlich. Nach der positiven Entwicklung am letzten Handelstag schloss der Nikkei-Index heute in Tokio mit einem Minus von 0,27 Prozent bei 9.432,46 Punkten.

In China zeigen die Aktienmärkte dagegen grüne Vorzeichen. So steht der Hang Seng derzeit mit 0,05 Prozent im Plus bei 21.779,35 Punkten, während der Shanghai Composite um 0,78 Prozent zulegt auf 1.975,14 Punkte.

Der Markt heute:

Der Bund Future fällt bisher um 0,03 Prozent auf 142,46 Punkte.

Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Kursverlusten starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 7.423 Punkten. Der DAX-Future notiert derzeit bei 7.424,50 Zählern (-0,2 Prozent).

In Deutschland steht heute der Außenhandel nach Ländern an. In Euroland werden die Erzeugerpreise veröffentlicht. Aus den USA werden heute keine wichtigen Konjunkturdaten gemeldet.

Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:

Wichtige Quartalszahlen stehen heute bei Autozone, Bank of Montreal, Big Lots, Toll Brothers, TUI Travel und Wolseley an.

Der deutsche Markt am Montag:

Nokia Siemens Networks (NSN), ein Joint Venture der finnischen Nokia und des Industriekonzerns Siemens , hat sich im Rahmen der weiteren Fokussierung auf das Kerngeschäft von einem weiteren Unternehmensbereich getrennt. So verkauft man die Glasfasersparte Optical Networks an den Finanzinvestor Marlin Equity Partners. Die Sparte soll künftig als eigenständiges Unternehmen mit Sitz in München operieren. Die neue Gesellschaft mit Aktivitäten auf der ganzen Welt wird weiterhin vom bestehenden Management-Team geführt werden, wobei Herbert Merz als CEO fungieren wird. Finanzielle Einzelheiten der Transaktion, die im ersten Quartal 2013 abgeschlossen werden dürfte, wurden nicht genannt. Siemens stiegen um 0,4 Prozent.

Bereits am Samstag teilte der Stahl- und Industriekonzern ThyssenKrupp mit, dass Dr. Jürgen Claassen (54) den Aufsichtsrat gebeten hat, ihn bis auf weiteres von seinen Vorstandsaufgaben zu entbinden. Dr. Jürgen Claassen: "Durch diesen Schritt möchte ich angesichts der derzeitigen öffentlichen Berichterstattung Schaden vom Unternehmen fernhalten, dem ich mich seit über 28 Jahren tief verbunden fühle". Der Aufsichtsrat wird sich mit dieser Angelegenheit den Angaben zufolge in seiner bereits terminierten Sitzung am 10. Dezember 2012 beschäftigen. Derweil soll ThyssenKrupp einem Medienbericht zufolge seinen Wettbewerber Salzgitter übers Ohr gehauen haben. Im Zentrum der Vorwürfe steht die GfT Bautechnik, an der Salzgitter bis vor einem Jahr beteiligt war und die exklusiv die Spundwände der Niedersachsen vertrieben hatte. Bei einer Prüfung im Sommer 2011 sei Salzgitter aufgefallen, dass der Ruhrkonzern zu wenig Geld an die Niedersachsen für die Lieferung dieser Stahlprodukte überwiesen habe, heißt es unter Verweis auf Branchenkreise. Der Titel von ThyssenKrupp legte um 0,4 Prozent zu, während Salzgitter im MDAX um 0,2 Prozent nachgaben.

Für die Aktie von Volkswagen (Volkswagen vz) ging es um 0,2 Prozent nach unten, obwohl der Automobilkonzern im November eine deutliche Steigerung beim US-Absatz vorweisen konnte. Unterdessen verlautbarte die Deutsche Börse AG (Deutsche Boerse) am Sonntag, dass die China Futures Association (CFA) und die Eurex Group auf dem 8. International Derivatives Forum in Shenzhen eine umfassende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet haben. Die Aktie verbesserte sich daraufhin um 1,1 Prozent. Die rote Laterne wurde gleichzeitig von Commerzbank mit einem Minus von 1,1 Prozent getragen. Zuletzt stiegen vorne SAP um 1,3 Prozent.

Wichtige Meldungen:

Die deutschen Premium-Hersteller konnten im November 2012 ihren US-Automobilabsatz zum Teil kräftig ausweiten. Die Automobilhersteller gaben am Montag die entsprechenden Statistiken bekannt.

Die US-Automobilindustrie konnte im November 2012 solide Absatzzuwächse verbuchen. Allerdings konnte mit Chrysler nur der kleinste der drei amerikanischen Autobauer seinen Absatz auf dem Heimatmarkt deutlich ausweiten. (04.12.2012/ac/n/m)

Nachrichten zu Volkswagen AG Vz. (VW AG)

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06.12.2016Volkswagen vz buyKepler Cheuvreux
06.12.2016Volkswagen vz Equal-WeightMorgan Stanley
05.12.2016Volkswagen vz OutperformBNP PARIBAS
05.12.2016Volkswagen vz overweightBarclays Capital
01.12.2016Volkswagen vz buyGoldman Sachs Group Inc.
06.12.2016Volkswagen vz buyKepler Cheuvreux
05.12.2016Volkswagen vz OutperformBNP PARIBAS
05.12.2016Volkswagen vz overweightBarclays Capital
01.12.2016Volkswagen vz buyGoldman Sachs Group Inc.
30.11.2016Volkswagen vz buyKepler Cheuvreux
06.12.2016Volkswagen vz Equal-WeightMorgan Stanley
01.12.2016Volkswagen vz NeutralMacquarie Research
29.11.2016Volkswagen vz HaltenBankhaus Lampe KG
29.11.2016Volkswagen vz HoldWarburg Research
29.11.2016Volkswagen vz Equal-WeightMorgan Stanley
29.11.2016Volkswagen vz VerkaufenDZ BANK
29.11.2016Volkswagen vz UnderperformJefferies & Company Inc.
28.11.2016Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
27.11.2016Volkswagen vz UnderperformJefferies & Company Inc.
14.11.2016Volkswagen vz KaufDZ BANK
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