Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der deutsche Aktienmarkt kann auf einen gelungenen Wochenauftakt blicken. Der Dax (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) gewann am Ende 1,47 Prozent auf 6.351,60 Punkte. Für den MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) ging es um 1,25 Prozent nach oben auf 8.689,12 Stellen. Der SDAX (ISIN DE0009653386/ WKN 965338) stieg um 0,79 Prozent auf 4.236,45 Zähler. Der TecDax (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) verbesserte sich um 0,84 Prozent auf 775,74 Punkte.
Asiatische und US-Börsen:
Die US-Leitindizes beendeten den Handel am Montag mit Kursgewinnen. Während der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) mit 10.698,75 Punkten um 0,42 Prozent zunahm, zog der Nasdaq Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um 0,75 Prozent an auf 2.305,69 Zähler. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) gewann 0,55 Prozent auf 1.127,79 Zähler. Die Futures notieren derzeit im Minus. So tendiert der Dow Jones Future bei 10.621,00 Punkten (-45,00 Punkte), der NASDAQ Future bei 1.908,00 Punkten (-5,75 Punkte) und der S&P Future bei 1.120,50 Zählern (-5,10 Punkte).
Die größten Börsen in Asien entwickeln sich trotz der guten Vorgaben der US-Börsen schwächer. Nach der negativen Entwicklung des vorangegangenen Handelstages notiert der Nikkei-Index heute in Tokio mit einem Minus von 0,22 Prozent bei 9.551,05 Punkten.
In China zeigen die Aktienmärkte ebenfalls rote Vorzeichen. So steht der Hang Seng derzeit mit 1,21 Prozent im Minus bei 21.538,05 Punkten, während der Shanghai Composite um 2,19 Prozent abgibt auf 2.614,01 Punkte.
Der Markt heute:
Der Bund Future steigt bisher um 0,03 Prozent auf 130,07 Punkte.
Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Kursverlusten starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 6.327 Punkten. Der DAX-Future notiert derzeit bei 6.333,50 Zählern (-0,5 Prozent).
In Deutschland stehen heute die Großhandels- und Verbraucherpreise zur Veröffentlichung an. Ferner werden in Frankreich die Industrieproduktion und in Großbritannien die Handelsbilanz bekannt gegeben. Aus den USA werden heute die Arbeitsproduktivität, Großhandelsdaten und das Sitzungsergebnis der Fed gemeldet.
Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:
Quartalszahlen stehen heute bei Gartner, Aareal Bank, BBVA, Delticom, GDF SUEZ, Heidelberger Druck, Fossil, GAGFAH, Grammer, Hannover Rück, LEONI, Manz, Rational, Symrise, TAG Immobilien, TUI Travel und Walt Disney an.
Der deutsche Markt am Montag:
Nach vorläufigen Berechnungen wies die deutsche Außenhandelsbilanz im Juni einen Überschuss von 14,1 Mrd. Euro aus, nachdem im Vorjahresmonat ein Aktivsaldo von 12,3 Mrd. Euro verzeichnet worden war. Dabei stiegen die Exporte um 28,5 Prozent auf 86,5 Mrd. Euro und die Importe um 31,7 Prozent auf 72,4 Mrd. Euro. Wie zudem bekannt wurde, hat das Verarbeitende Gewerbe im Juni ein etwas geringeres Umsatzwachstum erzielt. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg der Umsatz um 10,7 Prozent, nach einem Anstieg um revidiert 13,0 Prozent im Mai.
Der Software-Konzern SAP will sich auch nach der zweiten Milliarden-Akquisition binnen drei Jahren in erster Linie auf organisches Wachstum konzentrieren. "Wir kaufen keine Unternehmen, nur um zusätzlichen Umsatz zu erwerben", betont SAP-Finanzvorstand Werner Brandt in einem Presseinterview. Der größte europäische Softwarekonzern habe in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass er organisch prozentual zweistellig wachsen könne, hieß es. SAP schlossen mit 1,5 Prozent im Plus.
BMW (BMW) konnten um 1 Prozent vorrücken. Der Autobauer hat im Juli einen deutlichen Absatzanstieg ausgewiesen. So wurden 119.982 Modelle der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce abgesetzt, was einem Plus von 9,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. METRO stiegen um 0,9 Prozent. Der Vorstandschef des Handelsriesen, Eckhard Cordes, hält einen Zusammenschluss von Kaufhof mit der angeschlagenen Warenhauskette Karstadt Presseangaben zufolge nach wie vor für realistisch.
Wichtige Meldungen:
Die Europäische Kommission hat am Montag die geplante Übernahme der schweizerischen Alcon Inc. , einem auf Augenheilkunde spezialisierten Konzern, durch den schweizerischen Pharmakonzern Novartis AG nach der EU-Fusionskontrollverordnung genehmigt.
Der angeschlagene Hypothekenfinanzierer Federal Home Loan Mortgage Corp. (Freddie Mac) hat nach einem Milliardenverlust im zweiten Quartal 2010 erneut um staatliche Unterstützung gebeten. (10.08.2010/ac/n/m)