06.11.2012 08:49
Bewerten
 (0)

Ausblick: Stärkere Eröffnung erwartet

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes erwischten einen schwächeren Start in die neue Handelswoche und notierten im Montaghandel in der Verlustzone. Die Anleger hielten sich am Vortag der US-Präsidentschaftswahl mit größeren Neuengagements zurück. Zudem fielen auch die Vorgaben von den US-Börsen negativ aus. Der DAX verlor zuletzt 0,51 Prozent auf 7.326,47 Punkte. Der MDAX gab um 0,52 Prozent nach auf 11.565,58 Punkte. Der SDAX notierte derweil unverändert bei 5.049,18 Zählern, während der TecDAX um 0,22 Prozent auf 806,00 Punkte abgab.

Asiatische und US-Börsen:

Die US-Leitindizes schlossen am Montag nach einem verhaltenen Start in der Gewinnzone. Die Anleger hielten sich am Vortag der Präsidentschaftswahl mit größeren Neuengagements lange Zeit zurück. Der Dow Jones gewann 0,15 Prozent auf 13.112,44 Zähler. Der NASDAQ Composite präsentierte sich mit einem Plus von 0,59 Prozent bei 2.999,66 Zählern, während der S&P 500 einen Aufschlag von 0,22 Prozent auf 1.417,26 Punkte verzeichnete. Die Futures notieren derzeit uneinheitlich. So tendiert der Dow Jones Future bei 13.040,00 Punkten (-13,00 Punkte), der Nasdaq Future bei 2.658,25 Punkten (-4,00 Punkte) und der S&P Future bei 1.413,80 Zählern (+1,80 Punkte).

Die größten Börsen in Asien entwickeln sich trotz der guten Vorgaben der US-Börsen schwächer. Nach der negativen Entwicklung am letzten Handelstag schloss der Nikkei-Index heute in Tokio mit einem Minus von 0,36 Prozent bei 8.975,15 Punkten.

In China zeigen die Aktienmärkte ebenfalls rote Vorzeichen. So steht der Hang Seng derzeit mit 0,24 Prozent im Minus bei 21.953,45 Punkten, während der Shanghai Composite um 0,38 Prozent abgibt auf 2.106,00 Punkte.

Der Markt heute:

Der Bund Future verharrt bisher bei 142,13 Punkte.

Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Kursgewinnen starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 7.343 Punkten. Der DAX-Future notiert derzeit bei 7.349,25 Zählern (+0,3 Prozent).

In Deutschland steht heute der Auftragseingang an. Ferner werden in Großbritannien die Industrieproduktion sowie in der EU die Erzeugerpreise bekannt gegeben. In den USA findet heute die Wahl des Präsidenten statt.

Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:

Wichtige Quartalszahlen stehen heute bei AOL, Cablevision Systems, Calpine, Charter Communications, Coca-Cola Bottling, Computer Sciences, CVS Caremark, DIRECTV, Emerson Electric, Fossil, Marathon Oil, Marsh & McLennan, NYSE Euronext, News Corp., Office Depot, OfficeMax, Prudential Financial, Fraport, Andritz, Adecco, Alstria Office, Elmos Semiconductor, Hawesko, Eckert & Ziegler, Hannover Rück, BMW, Dürr, Lanxess, Pfeiffer Vacuum, Marks & Spencer und L'Oreal an.

Der deutsche Markt am Montag:

Deutsche Börse AG (Deutsche Boerse) rückten gestern als Spitzenreiter im Dax um 2,4 Prozent vor. Der Börsenbetreiber teilte mit, dass Eurex Clearing, eines der weltweit führenden Clearing-Häuser, am 22. November Europas ersten zentralen Kontrahenten (CCP) für den Markt der bilateralen Wertpapierleihe starten wird. Volkswagen (Volkswagen vz) fuhren mit einem Abschlag von 0,7 Prozent hinterher. Der Automobilkonzern wird seine Autos einem Magazinbericht zufolge künftig weitaus günstiger anbieten können als bisher. Wie es heißt, rechnet Volkswagen mit über 1.500 Euro geringeren Produktionskosten pro Fahrzeug als bislang. Möglich wird dies durch ein völlig neuartiges Entwicklungs- und Produktionssystem. Der zur Deutschen Bank gehörenden Tochter BHF laufen derweil einem Medienbericht zufolge die Kundenberater davon. Die Aktie der Deutschen Bank verbilligte sich daraufhin um 1,5 Prozent.

Mit einem Abschlag von 2,1 Prozent standen unterdessen die Titel der Deutschen Post (Deutsche Post) als Schlusslicht im DAX deutlich unter Druck. Das Bundeskartellamt hat ein Verfahren gegen das Unternehmen wegen möglicher Behinderung von Briefdienstleistern eingeleitet. Dabei sind Beschwerden von unabhängigen Briefdienstleistern Anlass für das Missbrauchsverfahren, in denen der Deutschen Post vorgeworfen wird, den Wettbewerb auf dem Briefdienstleistungsmarkt zu behindern. E.ON (EON) will sein Sparprogramm weiter fortsetzen und Stellen von Führungskräften streichen. Die Titel des Energieversorgers verloren 0,4 Prozent an Wert.

Eine negative Nachricht gab es zudem zu Siemens . Der Technologiekonzern muss einem Medienbericht zufolge in Zusammenhang mit seinem Engagement im Solargeschäft weitere Einmalbelastungen hinnehmen. Wie es heißt, muss Siemens durch den Ausstieg aus dem Solargeschäft erneut Belastungen von brutto mehr als 250 Mio. Euro verbuchen. Das Papier fiel um 0,4 Prozent. Für die Aktie der BASF ging es um 1,1 Prozent nach unten, nachdem der Chemiekonzern bekannt gab, dass er seine Organisationsstruktur optimieren will, um Kundenbranchen besser zu bedienen und die operative und technologische Exzellenz zu steigern.

Wichtige Meldungen:

Die US-Kaufhauskette Macy`s Inc. (Macys), die auch die Bloomingdale`s-Geschäfte betreibt, meldete am Montag, dass die Läden am so genannten "Black Friday" ab Mitternacht geöffnet sein werden. Der "Black Friday" ist für den US-Einzelhandel sehr wichtig, da er den Start in die Weihnachtseinkaufssaison einläutet und die US-Bürger traditionell beginnen, die Weihnachtsgeschenke einzukaufen.

Die Weight Watchers International Inc. hat am Montag nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das dritte Geschäftsquartal 2012 bekannt gegeben. Dabei konnte das Unternehmen aufgrund eines starken Internetgeschäfts sowohl in Sachen Umsatz als auch beim Gewinn die Analystenschätzungen übertreffen.

Der Stahl- und Technologiekonzern Salzgitter AG gab am Montag bekannt, dass er aufgrund der anhaltenden Schwierigkeiten auf dem Stahlmarkt seine Prognose für das gesamte laufende Geschäftsjahr nach unten fahren musste.

Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf AG meldete am Montag, dass er zum 1. Januar 2013 die restlichen 50 Prozent der Anteile der EBC Eczacibasi-Beiersdorf Kozmetik Ürünler Sanayi ve Ticaret A.S., Istanbul, Türkei übernimmt. (06.11.2012/ac/n/m)

Nachrichten zu Volkswagen AG Vz. (VW AG)

  • Relevant
  • Alle2
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Volkswagen AG Vz. (VW AG)

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
23.01.2017Volkswagen vz Conviction BuyGoldman Sachs Group Inc.
20.01.2017Volkswagen vz Equal-WeightMorgan Stanley
19.01.2017Volkswagen vz UnderperformJefferies & Company Inc.
17.01.2017Volkswagen vz buyUBS AG
13.01.2017Volkswagen vz HaltenDZ BANK
23.01.2017Volkswagen vz Conviction BuyGoldman Sachs Group Inc.
17.01.2017Volkswagen vz buyUBS AG
11.01.2017Volkswagen vz buyequinet AG
11.01.2017Volkswagen vz overweightBarclays Capital
11.01.2017Volkswagen vz buyUBS AG
20.01.2017Volkswagen vz Equal-WeightMorgan Stanley
13.01.2017Volkswagen vz HaltenDZ BANK
11.01.2017Volkswagen vz HaltenIndependent Research GmbH
11.01.2017Volkswagen vz HoldWarburg Research
05.01.2017Volkswagen vz HoldCommerzbank AG
19.01.2017Volkswagen vz UnderperformJefferies & Company Inc.
12.01.2017Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
11.01.2017Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
14.12.2016Volkswagen vz verkaufenDZ BANK
09.12.2016Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Volkswagen AG Vz. (VW AG) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Technologieaktien: Drei Möglichkeiten, um vom Trend "Digitale Fabrik" zu profitieren!
Die vierte industrielle Revolution ist im vollen Gange und verändert, vom Großteil der Gesellschaft völlig unbemerkt, bereits die Produktionsabläufe in den großen, industriellen Hallen. Wir zeigen Ihnen in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins drei Möglichkeiten, wie Sie in den kommenden Monaten und Jahren von dem Zukunftstrend "Digitale Fabrik" profitieren können.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt mit Verlusten -- US-Börsen schließen im Minus -- Yahoo übertrifft Erwartungen -- USA ziehen sich aus Handelsabkommen TPP zurück -- Coba, Apple, Samsung im Fokus

Volkwagens Milliarden-Vergleich mit US-Autohändlern im Dieselskandal ist in trockenen Tüchern. Musk warnt Tesla-Kunden: Deswegen werden ältere Teslas nicht nachgerüstet. Takata-Aktie stürzt wegen Insolvenzgerüchten zweistellig ab. McDonald's schwächelt in der Heimat. Wie Media Markt mit seinem neuen Angebot Amazon den Rang abläuft.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Millionen-Dollar-URLs
Jetzt durchklicken
Welche Commodities entwickelten sich 2016 am stärksten?
Jetzt durchklicken
Mit diesem Studium wird man CEO im Dow Jones
Jetzt durchklicken
Das verdienen YouTube-Stars mit Videos
Jetzt durchklicken
So reich sind die Minister aus Donald Trumps Kabinett
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Am Freitag wurde Donald Trump in das Amt des US-Präsidenten eingeführt. Wsas halten Sie von dem Republikaner?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Volkswagen AG Vz. (VW AG) 766403
Deutsche Bank AG 514000
Daimler AG 710000
BASF BASF11
Deutsche Cannabis AG A0BVVK
Commerzbank CBK100
Bayer BAY001
Allianz 840400
Apple Inc. 865985
E.ON SE ENAG99
Deutsche Telekom AG 555750
Nordex AG A0D655
Siemens AG 723610
Deutsche Lufthansa AG 823212
BMW AG 519000