-->-->
16.11.2012 08:45
Bewerten
 (0)

Ausblick: Stärkere Eröffnung erwartet

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die deutschen Standardwerte tendierten im Donnerstaghandel schwächer und knüpften damit an ihre negative Vortagesperformance an. Dabei drückten auch die negativen Vorgaben von der Wall Street auf die Kauflaune der Investoren. Im Blickfeld der Investoren standen neben Konjunkturdaten auch noch einige Quartalsbilanzen. Der DAX verlor zuletzt 0,82 Prozent auf 7.043,42 Punkte. Der MDAX gab um 1,56 Prozent nach auf 11.071,48 Punkte. Für den SDAX ging es derweil um 1,00 Prozent nach unten auf 4.907,85 Zähler, während der TecDAX um 0,98 Prozent auf 794,71 Punkte nachgab.

-->

Asiatische und US-Börsen:

Die US-Leitindizes sind nach freundlichem Auftakt auch am Donnerstag mit leichten Einbußen in den Feierabend gegangen. Neben dem Zahlenwerk des Einzelhandelsgiganten Wal-Mart drückte insbesondere ein unerwartet schwacher Philadelphia-Fed-Index auf die Stimmung. Der Dow Jones verlor 0,23 Prozent auf 12.542,38 Punkte und beendete damit den siebten Handelstag in Serie im Minus. Der NASDAQ Composite gab um 0,35 Prozent auf 2.836,94 Zähler nach, während der S&P 500 einen Abschlag von 0,16 Prozent auf 1.353,33 Punkte verzeichnete. Die Futures notieren derzeit im Minus. So tendiert der Dow Jones Future bei 12.510,00 Punkten (-12,00 Punkte), der Nasdaq Future bei 2.522,00 Punkten (0,00 Punkte) und der S&P Future bei 1.349,60 Zählern (-1,70 Punkte).

Die größten Börsen in Asien entwickeln sich nach den schlechten Vorgaben der US-Börsen unentschlossen. Nach der positiven Entwicklung am letzten Handelstag schloss der Nikkei-Index heute in Tokio mit einem Plus von 2,20 Prozent bei 9.024,16 Punkten.

In China zeigen die Aktienmärkte unterschiedliche Vorzeichen. So steht der Hang Seng derzeit mit 0,14 Prozent im Plus bei 21.139,40 Punkten, während der Shanghai Composite um 0,77 Prozent abgibt auf 2.014,72 Punkte.

Der Markt heute:

Der Bund Future steigt bisher um 0,09 Prozent auf 143,26 Punkte.

Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Kursgewinnen starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 7.047 Punkten. Der DAX-Future notiert derzeit bei 7.046,25 Zählern (0,0 Prozent).

In der EU steht heute die Leistungsbilanz an. Aus den USA wird heute die Industrieproduktion gemeldet.

Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:

Wichtige Quartalszahlen stehen heute bei Österreichische Post, Henkel, London Stock Exchange, Foot Locker und J.M. Smucker an.

Der deutsche Markt am Donnerstag:

Die deutsche Wirtschaft wächst weiter, die Dynamik lässt aber nach. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - im dritten Quartal 2012 um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal, nach Zuwächsen von 0,3 Prozent im zweiten Quartal und 0,4 Prozent im Vorjahresquartal. Im Vorjahresvergleich stieg das preisbereinigte BIP um 0,4 Prozent, nach Zuwächsen von 0,5 Prozent im Vorquartal und 2,6 Prozent im dritten Quartal 2011. Der vergleichsweise geringe Zuwachs ist wie schon im zweiten Quartal u.a. einem Kalendereffekt geschuldet. Nach Kalenderbereinigung ergibt sich ein entsprechend stärkerer Anstieg des BIP von 0,9 Prozent. Unterdessen zog die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland im dritten Quartal 2012 gegenüber dem Vorjahresquartal an. Nach vorläufigen Berechnungen hatten rund 41,71 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Das waren 360.000 Personen oder 0,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Im zweiten Quartal hatte die Zuwachsrate noch 1,1 Prozent betragen.

Merck konnten gestern nach positiv aufgenommenen Quartalszahlen im Dax um 1,3 Prozent zulegen und behaupteten sich damit an der Indexspitze. Der Pharmakonzern verlautbarte, dass sein Gewinn im dritten Quartal trotz eines starken Umsatzwachstums gesunken ist. Zurückzuführen war dies auf erhöhte Sondereinflüsse. Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen konnte dagegen gesteigert werden. Angesichts der Performance im dritten Quartal 2012 passt Merck zudem seine Prognose für das Geschäftsjahr 2012 an. So geht man davon aus, im Konzern Gesamterlöse von 10,9 bis 11,0 Mrd. Euro sowie ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 2,90 bis 2,95 Mrd. Euro zu erzielen. Schließlich verbuchten Volkswagen (Volkswagen vz) einen Abschlag von 0,6 Prozent. Die Nutzfahrzeugsparte des Automobilkonzerns konnte in den ersten zehn Monaten des laufenden Fiskaljahres einen Absatzanstieg vorweisen. Am Indexende flogen Deutsche Lufthansa mit einem Wertverlust von 5,1 Prozent hinterher.

Wichtige Meldungen:

Die US-Bekleidungskette Gap Inc. hat am Donnerstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das dritte Geschäftsquartal 2012/2013 gemeldet. Dank der anhaltend starken Nachfrage nach der Kleidung konnten Umsatz und Gewinn gesteigert werden. Zudem wurde der Ausblick angehoben.

Der US-Halbleiterausrüster Applied Materials Inc. musste im vierten Geschäftsquartal 2011/12 einen Verlust ausweisen. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen der Analysten jedoch übertroffen.

Die amerikanische Dell Inc. veröffentlichte am Donnerstag nach US-Börsenschluss ihre Zahlen für das dritte Fiskalquartal 2012/13. Der Computerhersteller musste sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn einen Rückgang hinnehmen. Die Analystenerwartungen wurden verfehlt.

Der britische Ölkonzern BP plc muss wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko im Jahr 2010 eine Strafe in Höhe von 4,5 Mrd. US-Dollar an die US-Regierung bezahlen. (16.11.2012/ac/n/m)

Nachrichten zu Volkswagen AG Vz. (VW AG)

  • Relevant1
  • Alle1
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Volkswagen AG Vz. (VW AG)

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
26.08.2016Volkswagen vz HoldCommerzbank AG
26.08.2016Volkswagen vz buyUBS AG
24.08.2016Volkswagen vz HoldCommerzbank AG
23.08.2016Volkswagen vz buyCitigroup Corp.
22.08.2016Volkswagen vz HoldCommerzbank AG
26.08.2016Volkswagen vz buyUBS AG
23.08.2016Volkswagen vz buyCitigroup Corp.
10.08.2016Volkswagen vz OutperformBNP PARIBAS
05.08.2016Volkswagen vz buyKepler Cheuvreux
03.08.2016Volkswagen vz buyKepler Cheuvreux
26.08.2016Volkswagen vz HoldCommerzbank AG
24.08.2016Volkswagen vz HoldCommerzbank AG
22.08.2016Volkswagen vz HoldCommerzbank AG
12.08.2016Volkswagen vz HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
02.08.2016Volkswagen vz HoldDeutsche Bank AG
19.08.2016Volkswagen vz SellGoldman Sachs Group Inc.
09.08.2016Volkswagen vz UnderperformJefferies & Company Inc.
29.07.2016Volkswagen vz VerkaufenDZ-Bank AG
11.07.2016Volkswagen vz UnderperformMerrill Lynch & Co., Inc.
28.06.2016Volkswagen vz Reduceequinet AG
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Volkswagen AG Vz. (VW AG) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX geht mit Gewinnen ins Wochenende -- Dow im Minus -- Fed-Vorsitzende Yellen: Argumente für Zinsanhebung stärker geworden -- STADA, VW im Fokus

Opel-Marketing-Expertin Müller zieht in den Stada-Aufsichtsrat ein. Hapag-Lloyd-Chef: Hamburger Reederei nach Fusion wettbewerbsfähiger. Deutsche Post startet ab Montag weitere Tranche des Aktienrückkaufs. Bundesfinanzministerium sieht EZB-Anleihekäufe mit Sorge. Zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr möglich. US-Wirtschaft wächst etwas weniger als bislang ermittelt. Bundesbank: Banken drohen schärfere Regeln für riskante Geschäfte.
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Welcher Darsteller verdient am meisten?
Welcher Verein hat die meisten Meistertitel?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Eigenzulassungen 2015
Diese Firmen sind innovativ
In diesen Städten stehen Sie am längsten im Stau
Das sind die besten Universitäten
Die wertvollsten Marken 2016
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Bundesregierung will die Bevölkerung wieder zur Vorratshaltung animieren, damit sie sich im Falle schwerer Katastrophen oder eines bewaffneten Angriffs vorübergehend selbst versorgen kann. Panikmache oder begründet?
-->
-->